Schlagwort

Iphone

Fotografie, Nachgedacht

Mein Foto aus 2013

3. Januar 2014

The Wave - Dog

So, es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr im Januar begebe ich mich auf die Suche nach deinem Foto aus dem vergangen Jahr und wie immer suche ich nicht nach dem schönsten, besten oder coolsten Shot, sondern nach dem, welches euch am meisten fasziniert oder bewegt hat.

Ich bin absolute kein Fan von Quantität und diejenigen, die ne gebrauchte Kamera von mir gekauft haben, können das anhand der Auslöseanzahl erkennen. Selbst mit meiner aktuellen D800, die ich seit Mitte 2012 habe, bewege ich mich erst um die 6000 Klicks… Natürlich sagt die Auslöseanzahl nichts über den die Qualität aus, sondern ist nur ein Anhaltspunkt, dass man sich ein wenig mehr Gedanken macht bevor man auf den Auslöser drückt. Es kommt aber auch auf den Genre an. Bestes Gegenbeispiel – Hochzeitsfotografie. Hier benötige ich schon ein stattliche Anzahl um daraus die potenziellen Kandidaten auszuwählen.

Was ich eigentlich sagen möchte ist, dass wir in den Fotocommunites, auf Facebook, Twitter, Instagram und Co täglich tausende Fotos sehen und wir oft selbst betrebt sind, immer wieder Fotos hochzuladen. Um diesem Trend mal ein wenig entgegen zu wirken suche ich zumindest einmal im Jahr nach deinem Foto, welches für dich und für das Jahr 2013 am Bedeutensten war oder eine Geschichte erzählt.

Neben all dem analogen und digitalem Zeugs, welches ich immer mit mir rumschleppe habe ich mein Foto des letztens Jahres mit dem iPhone aufgenommen. Das Fotos stammt von der Wave oder vielmehr von einem Hund, der sich auf den langen Weg dorthin gemacht hatte. Bei der Wave handelt es ist eine Gesteinsformation irgendwo zwischen der Grenze Arizona/Utah im Südwesten der Staaten. BlogTimes Leser Andreas hatte mich zwei Wochen auf diesem Trip in die USA begleitet und wir werden niemals vergessen, was diese Tour für ein Abenteuer war. Für uns war es eine „Once in a lifetime chance“, die so schnell nicht wieder kommt. Unzählige bewerben sich jeden Monat für einen der begehrten 20 Plätze pro Tag. Wer es schafft ausgelost zu werden, erwartet eine nicht ganz ungefährliche Reise durch eine extrem faszinierende Landschaft. Erst vor ein paar Monaten ist ein Pärchen in dieser Gegend ums Leben gekommen. Der Hinweg ist meistens kein Problem, doch der Rückweg hat schon des öfteren einen Search and Rescue Einsatz ausgelöst. Gerade im Sommer zählt jede Stunde, da es kein Wasser im Umkreis von etlichen Meilen gibt.

Umso beeindruckender fand ich es, dass dieser Hund es sogar bis hier hin geschafft hatte. Immerhin benötigte jeder von uns knapp 5 Liter Wasser für 13Km… Was das Herrchen wohl alles geschleppt hat um seinen Hund in dieser brütenden Hitze heil von A nach B und zurück zu bringen…..? Naja, mehr gibts dazu eigentlich zu erzählen, muss ja nicht immer ein Roman sein. Die Erinnerung sind viel intensiver und bedeutender ALS der Text um es ausführlicher zu beschreiben.

So und nun seit ihr aber an der Reihe. Was ist “Dein Foto aus 2013″? Welches hat dich selbst am meisten beeindruckt? Ich möchte das Ganze unter anderem als eine Art Blogparade aufziehen. Diejenigen unter Euch, die einen eigenen Blog haben, schreiben einfach einen Beitrag über Ihr Foto aus 2013. Damit ich das Ganze natürlich auch mitbekomme, verlinkt ihr auf diesen Blogeintrag. Diejenigen unter Euch ohne eigenen Blog können gerne ein Beitragsbild zum Kommentar hinterlassen. Die ganze Aktion läuft bis zum 10 Januar.

Fotografie, Mitgemacht

Smartphone und DSLR – Die Immerdabei Kameras

11. August 2013

BlogTimes- Nikon D800

Vor einiger Zeit hatte ich eine kleine Umfrage zum Thema „Nimmst du deine Kamera eigentlich überall mit“ gestartet. Eine Vielzahl von Lesern sind dem Aufruf gefolgt und haben abgestimmt und auch wenn es keine super repräsentative Umfrage ist, so kann man dennoch eine Tendenz erkennen und das ist immerhin schon was.

Dass die meisten Ihr Smartphone als Immerdabei-Kamera nutzen, war mir schon klar. Viele von euch nutzen aber ausschließlich oder zusätzlich ihre DSLR und das fast jeden Tag. Also das finde ich schon erstaunlich. Die spiegelosen Systemkameras folgen an vierter Stelle, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass diese preislich immer noch ganz schön zu Buche schlagen und sie nicht im Besitz der breiten Masse sind. Ich denke, dass wird sich in den kommenden Monaten noch verschieben.

Unabhängig ob Smartphone, DSLR oder System, es zeigt für mich vorallem das veränderte Verhalten zur Fotografie. Früher hatte man wenige Menschen mit der Kamera baumelnd vor dem Bauch gesehen. Heute gibt es fast niemand, der keine Kamera dabei hat! Auch iPad und Co sind nicht mehr wegzudenken. Anfangs noch belächelt, mitlerweile ganz  normal, wenn Menschen ihre Tablets in die Höhe halten und wild drauf los knipsen….

By the way… Wer von Euch ist eigentlich bei Instagram? Postet doch einfach hier euren Link zum Portfolio  – Mich findet man unter http://instagram.com/blogtimes

Dies und Das, Fotografie

Bildbearbeitung mit dem Smartphone…

18. Juli 2013

Streets of San Francisco - California

Ich veranstalte im Moment ne kleine Umfrage zum Thema „Die Kamera überall mitnehmen“ und derzeit liegt das Smartphone knapp vor der DSLR. War irgendwie klar, aber eigentlich auch ganz interessant, dass doch sehr viele ihre DSLR-Ausrüstung immer dabei haben. Ersteres bringt mich dennoch zu der Frage der Bildbearbeitung mit dem Handy.

Ich selbst habe erst kürzlich damit angefangen, mich intensiver mit der „iPhonography“ zu beschäftigen und gerade für meine Reisefotobücher finde ich es super praktisch. Doch mit der Aufnahme an sich ist es ja nicht getan – Was habe ich also anfangs gemacht, natürlich wie fast jeder die Instagram Filter genutzt. Selbstverständlich gibt es viel mehr Filter-Apps. Die Anzahl ist fast unüberschaubar und gerade der Anfänger fragt sich vielleicht was er nutzen sollte.

Mir selbst reichen drei Programme völlig aus. Logisch Instagram, mittlerweile allerdings nur um die Bilder entsprechend im Web und auf Facebook zu präsentieren. Weitaus intensiver nutze ich derzeit die kostenlose VSCO-CAM und habe mir auch das komplette Filterpacket dazugekauft. Die App kommt standardmäßig bereits mit ein paar Filter. Ob diese für einen selbst ausreichen, muss jeder für sich entscheiden. Man kann aber schon einiges damit anstellen. Was ich allerdings an der App ganz besonders gut finde, ist die Möglichkeit der Bearbeitung von grundbekannten Dingen wie Sättigung, Schatten, Lichter, Kontrast, Belichtung, Schärfe, Farbtemperatur, Drehen, Schneiden usw… Das können zwar viele andere Apps auch, doch die Bedienung gefällt mir her einfach besser. Zudem lässt sich das fertige Bild gleich in Instagram öffnen oder auf den eigenen Facebook Account zu laden. Es erkennt auch andere Bildbearbeitungs-Apps und lädt das entsprechende Bild ins Programm, falls gewünscht – finde ich ne coole Sache.

Wer noch ein wenig mehr Veränderungen oder auch lokale Anpassungen im Bild vornehmen möchte, dem lege ich Photogene 2 an Herz – quasi das Lightroom fürs iPhone. Damit kann man sogar bestimmte Bereiche im Bild aufhellen oder abdunkeln… Allerdings nimmt das natürlich ganz schon viel Zeit in Anspruch und bei mir muss es eher schnell gehen, warum ich also überwiegend auf die fertigen Filter oder Presets zurückgreife. Apropos Filter. Wer von Nik-Software angetan ist, der sollte sich auch unbedingt Snapseed zulegen. Grob gesagt sind das die gleichen Nik-Filter wie sie auch schon bei LR und PS verwendet werden.

Viele verschiedene Apps nutze ich also nicht, da ich nicht unendlich viel Zeit damit verbringen möchte auf dem doch relativ kleinen Display rumzuwurschteln. Ohne Filter oder entsprechendes Nachbearbeiten der Bilder würde ich die Aufnahmen aber nicht zeigen. Warum – nun ich zeige ja auch nicht meine RAWs der DSLR. Warum sollte ich das denn mit dem iPhone. Authentisch sind die Bilder immer noch – auch wenn hier und da ein Filter verwende!

[instapress tag=“bt_phone“ piccount=“6″ size=“197″ effect=“0″ paging=“0″]

Auch wenn ich für mich meine Mini-Programme gefunden habe, bin ich doch auch immer wieder auf der Suche nach neuen Apps, die sich mit der Fotografie beschäftigen. Welche nutzt ihr den so, oder seit ihr etwa puristisch und verzichtet gänzlich auf die Bearbeitung. An diese Stelle fällt mir grade noch ein – gibt es nicht schon eine Kamera mit Android Betriebsystem. Wäre ja cool, wenn die Bearbeitung nicht nur den Smartphones vorbehalten wäre, oder?

 

Fotografie, Nachgedacht

Nimmst Du eigentlich Deine oder eine Kamera überall mit?

10. Juli 2013

BlogTimes- Nikon D800

Also, ich ehrlich gesagt nicht, denn es ist mir auch irgendwie zu lästig. Was aber daran liegt, dass meine D800 oder eine 4×5 Großformatkamera einfach zu unhandlich sind. Dagegen habe ich mein iPhone immer dabei und gerade auf Fotoreisen nutze ich es gerne für Dokumentationszwecke und für die Illustration kleiner Reiseberichte. Ansonsten bin ich gerne auch mal ohne Kamaera unterwegs – das schult das Auge!

Die Zeiten, bei denen man ausschließlich mit einer DSLR unterwegs war, sind im Grunde vorbei. Seit ungefähr zwei Jahren drängen nun auch die spiegellosen Systemkameras auf den Markt und keine Frage – die sind gut! Grund genug mal bei euch nachzufragen, welches Kameramodell ihr zu Zeit nutzt und ob du sie immer dabei hast. Ich selbst habe mich hier quasi schon ausgeschlossen. Auch wenn ich mein iPhone natürlich überall mithin schleppe, aber das lasse ich jetzt mal außen vor. Ich denke auch, dass jeder ein Smartphone mit entsprechender Kamera mitsich rumträgt, oder nicht?

Um es einfacher zu machen, hab ich eine Umfrage vorbereitet. Natürlich würde ich mich freuen, wenn du etwas zu deiner Wahl schreiben kannst. Achja, und Kameramodell nicht vergessen.

[poll id=39]

Ich habe in der Auswahl trotzdem ne Handy-Kamera aufgeführt. Betrifft aber nur diejenigen, die ausschließlich mit dem Teil unterwegs sind. Kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber wer weiß… So, und nun bin ich mal gespannt!