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Kugelkopf

Equipment, Fotografie

Der BBH-200 von Vanguard und mein Senf…

30. Juni 2013

Vanguard BBH-200

Nachdem ich erst kürzlich meinen Senf zum neuen Eizo CX270 zum Besten gegeben habe, möchte ich euch heute wieder mit Equipment-Senf langweilen versorgen. Vor meiner letzten Reise an die Pacific Coast hatte mir Vanguard kurzerhand einen neuen Kugelkopf, den BBH-200* zur Verfügung gestellt.

Bisher hatte ich überwiegend den Sirui K-20X* für einen großteil meiner Aufnahmen verwendet. Dieser hatte zwar immer gute Dienste geleistet, war aber auch manchmal ein bisschen umständlich zu bedienen. Zusätzlich hatte sich vor kurzem der Gummi an der Feststellschraube gelöst und auch der Skalierungsring ist immer irgendwie verrutscht. Nicht, dass mich das extrem stört – hatte er doch schon einige harte Einsätze hinter sich, aber dennoch möchte man irgendwie was 100 Prozent funktionsfähiges haben. Der BBH-200* von Vanguard kam also zum richtigen Zeitpunkt. Ich konnte mich zwischen verschiedenen Kugelköpfen entscheiden und hätte sowohl den 100er als auch den nächst größere Modell nehmen können. Allerdings war mir auch das Gesamtgewicht wichtig. Der 200er liegt hier im Mittelfeld.

16 Tage hatte ich ihn nun im Dauereinsatz. An der rauen Küste, im Regenwald und in der Stadt. Er musst sowohl meine D800 mit dem 16-35mm f/4.0 als auch meine Großformatkamera mit Objektiv, Platten und Einstelltuch tragen und ehrlich gesagt hatte er das besser gemeistert als mein alter Kugelkopf. Der Grund dafür ist der Feststellhebel, der sich im Gegensatz zum Drehknopf beim Sirui einfach schneller handhaben lässt. Hier muss ich nicht mehrmals drehen um den Kopf in der richtigen Position zu arretieren. Gut, der Feststellhebel verfügt über keine Friktion um den Öffnungsanschlag und die Schwergängig zu begrenzen, wie sie beim Sirui vorhanden ist (sich hier allerdings leider immer wieder verstellt und daher in meinen Augen nicht zu gebrauchen ist), was wünschenswert aber eben nicht zwingend notwendig ist.

Vanguard BBH-200 - Vanguard Alta Pro 283CT - Chamonix 045N-2

Ohne euch jetzt irgendwelche Testcharts mit millimetergenauen Abweichungen zu zeigen, kann ich sagen, dass ich in Sachen Feststellgenauigkeit keine Probleme hatte. Ich konnte kein Nachwippen nach der Arretierung der Kugel feststellen. Insofern spielen für mich Testcharts keine Rolle. Etwas genauer konnte ich das mit meiner Großformatkamera feststellen. In der Regel wähle ich zunächst einen groben Ausschnitt aus, verkrieche mich anschließend unter das Einstelltuch und justiere den Bildausschnitt nach meinen Vorstellungen. Danach wird das Tuch vorsichtig von der Kamera entfernt (um die Filmkassetten einzuschieben), da es sich aber um Gummizüge handelt, muss man schon ein wenig zupacken um die ganze Geschichte wieder zu entfernen. Wie dem auch sei, der Kopf hielt dem bisher immer stand und so hat sich der Bildausschnitt nachträglich nie verändert. Supi, was will man mehr…

Der BBH-200 verfügt zudem über ein Schnell-Nivelliersystem, welches durch den orange-farbenen Schieberegler aktiviert wird. Einfacher ausgedrückt, dieser Schalter hält die Kugel zentriert in der Mitte, wobei sie sich ausschließlich um die Vertikale Achse drehen lässt. Für Vanguard lassen sich somit exakte 360 Grad Panoramen erstellen. Ich habe die 360 Grad Funktion nicht auf meiner Reise getestet. Halte ich auch für überflüssig. Dennoch finde ich die Funktion nicht schlecht, da ich so die Kamera schnell auf die Mitte zentrieren kann und sie ohne anschließende Arretierung auch in der Mitte bleibt. Ich gebe zu, dass ich das nicht oft genutzt habe – es ist aber eine nette Funktion.

Vanguard BBH-200 - Vanguard Alta Pro 283CT - Chamonix 045N-2

Den Sirui hab ich jetzt weggepackt und nutze nun nur noch den BBH-200*. Der Feststellmechanismus gefällt mir hier einfach besser. Um Ihn perfekt zu machen, würde ich mich noch über eine Friktion freuen. Vielleicht kann man das irgendwie bei den zukünftigen Kugelköpfen umsetzen ohne ihn allerdings schwerer zu machen. Auch wenn der BBH-200 etwas teurer ist –  ca. 180 Euro bei Amazon. Die Anschaffung lohnt sich aber! Als ich damals meinen K-20X gekauft hatte, gab es von Vanguard diese Qualität noch nicht. Schön, dass sie mittlerweile Arca-Swiss kompatibel sind und nach meinem Empfinden hochwertigere Materialen verwenden.

Offtopic: Vanguard gehört meiner Meinung nach nicht zu den High-End Playern im Fotografie-Zubehör Markt. Das muss man deutlich sagen. Was ihn allerdings gegenüber den anderen Herstellern auszeichnet, ist sein Bemühen Produkte besser zu machen. Das fängt bereits da an, dass Vanguard Fotoblogger mit in seine Marketing-Strategie miteinbezieht und über die Beiträge und Kommentare der Leser sich entsprechende Gedanken macht. Das ist zumindest mein Eindruck. Ich kann mich genau noch an meine Anfragen in verschiedenen Abständen für Equipment an Manfrotto, Gitzo usw.. erinnern. Keiner dieser Herstellern hatte es auch jemals für nötig gehalten auch nur eine Antwort zu schicken – auch keine Absage. Gut mag sein, dass diese viele Anfragen erhalten, aber die haben sicherlich nich nur eine Ein-Person-Presseabteilung, die sich um solche Anfragen kümmert…. Aus diesem Grund EINSPLUS für Vanguard! Offtopic-Ende.

Equipment, Fotografie

Neues Spielzeug eingetroffen – Vanguard BBH-200

7. Mai 2013

Vanguard BBH-200

Wieder einmal habe ich vom Fotozubehör Hersteller Vanguard etwas zum „Spielen“ bekommen. Es ist der neue Kugelkopf BBH-200*, welcher künftig in meine Fototasche wandert und mich auf meinen fotografischen Ausflügen begleiten wird. Hier kann er dann mal zeigen was er drauf hat und wie er mit der Großformatkamera zurecht kommt.

Doch bevor es soweit ist, hab ich ihn zunächst etwas genauer unter die Lupe genommen. Entschieden habe ich mich für den 200er der BBH-Reihe, weil mir hier der Kompromiss aus Gewicht und Traglast am Besten zugesagt hat. Der 100er verträgt sich vielleicht nicht mit meiner gesamten Ausrüstung und der große 300er ist mir deutlich zu schwer. Der 200er ist dagegen mit knapp 530 Gramm nur wenig schwerer als mein Sirui K-20X*. Dieser hat mir bisher zwar gute Dienste geleistet, aber beim Schwenk der Objektivplatte ins Hochformat hatte mich immer der geringe Abstand zum Stativ geärgert. Hier musste ich öfters die Mittelsäule ausfahren, damit die Kugelkopf-Platte auch wirklich seine 90Grad erfüllt. War die Mittelsäule eingefahren, schlug die Kameraplatte ans Stativ* Das ist schon ein wenig nervig, gerade dann wenn es schnell gehen muss.

Beim Vanguard Kugelkopf dagegen passiert das nicht, da er per se schon mal größer ist und somit auch bei geneigter Objektivplatte nicht die eingefahrene Mittelsäule berührt. Die Größe schlägt sich aber wie schon gesagt auch im Gewicht nieder, allerdings ist mir das allemal lieber, da ich bei kleinen Köpfen das rumgefrimmel nicht mag. Der BBH-200 verfügt zudem über ein Schnell-Nivelliersystem – welches durch den orange-farbenen Schieberegler aktiviert wird. Einfacher ausgedrückt, dieser Schalter hält die Kugel zentriert in der Mitte, wobei sie sich ausschließlich um die Vertikale Achse drehen lässt. Für Vanguard lassen sich somit exakte 360 Grad Panoramen erstellen. Nun, die Pano-Fotografen unter euch wissen, dass dies nur halbherzig funktioniert. Viel besser für die Panorama-Fotografie eigenen sich natürlich Nodalpunkt-Adapter. Hiermit lassen sich wirklich perfekte Panos erstellen – Just for Info. Ich muss mal schauen, ob und wie ich diese Funktion auch ohne Panorama-Absicht nutzen werden.

Vanguard BBH-200 + Sirui K-20X - Größenvergleich

Was mir bisher beim „Spielen“ ganz besonders gefallen hat, ist der Feststellhebel. Der ist mal richtig groß und meiner Meinung nach nicht nur mit Handschuhen sondern auf mit dicken Fingern zu bedienen…. Sitzt übrigens bombenfest. Hier habe ich einfach meinen eigenen Test gemacht, denn ich wollte wissen ob sich die Kugel nach der Feststellung noch bewegen lässt. Festgestellt und mit aller Kraft an der Objektivplatte gezerrt. Nix, Nada.. Keinen einigen Millimeter hat sich das Teil bewegt. Doch das dickste Plus erhält Vanguard von mir, weil sie endlich keine eigenen sondern Arca-Swiss kompatible Objektivplatten verwenden. Damit stehen euch zahlreiche Adapter, Winkel usw… zur Verfügung. Das, liebes Vanguard Foto-Team wurde wirklich Zeit. Der sVanguard BBH-200* kostet knapp 180 Euro, die sich bisher in meinen Augen durchaus rechtfertigen lassen.

Nun, genug gelabert. In zwei Wochen bin ich wieder unterwegs und dann wird sich zeigen, ob sich die Vorschusslorbeeren bewahrheiten. Hat jemand von euch zufällig einen Kopf der BBH-Reihe oder plant einen zu kaufen?

*Amazon Link

Equipment, Fotografie, Testberichte

Togopod Survival Pat – mein erster Eindruck vom Reisestativ

14. März 2012

Vor einiger Zeit habe ich von Tobias Weil, Inhaber von xtrem+ und togopod eines seinen neuen Reisestative bekommen. Das Togopod Survival Pat. Ehrlich gesagt bin ich ja kein Fan von Reisestativen. Natürlich sind diese leicht, aber sind sie genauso stabil wie ihre großen Brüder?? Nun, der Frage möchte ich mal auf den Grund gehen.

Noch wartet es zwar auf seinen Einsatz, der mit höchster Wahrscheinlichkeit in Kanada statt finden wird, aber das hindert mich jetzt natürlich nicht, euch meine ersten Eindrücke zu schildern. Um das Packmaß gering zu halten, muss man solche Stative in der Regel mit mehr als zwei Auszügen ausstatten. Das ist in meinen Augen leider auch das große Problem. Je mehr Auszüge das Stativ hat, umso instabiler wird die ganze Geschichte. Der letzte Auszug ist meistens nicht gerade dicker als ein fetter Kugelschreiber und auftretenden Schwingungen werden zwar nicht unbedingt verstärkt, aber auch nicht reduziert.

Auch das Togopod ist am unteren Ende mit diesen dünnen „Auszügchen“ ausgestattet. Ist ja auch logisch, dann man möchte ja das Packmaß nicht erhöhen. Zumal ist es dann auch kein Reisestativ mehr. Sobald man aber den letzten Auszug wieder einfährt und somit nicht benutzt, erhöht sich die Stabilität beachtlich. Ich hatte das Gefühl, dass es in Sachen Stabilität durchaus mit den „Großen“ mithalten kann. Wie auch bei den großen Stativen ist es besser, die Mittelsäule im eingefahrenen Zustand zu belassen. Die Stabilität wird es euch danken.

Das Togopod Survival Pat wird übrigens mit Kugelkopf geliefert und dieser ist nach meinem Empfinden für seine Größe beachtlich stabil. Ich habe bereits genügend Kugelköpfe getestet und auch selbst besessen. Ein Kugelkopf von FLM beispielsweise, der in meinen Augen beim Kauf überzeugte, hat mir letzten Endes echt meine Nerven gekostet. Nachdem ich den Bildausschnitt eingestellt und den Kopf arretiert hatte, wippte dieser noch ein paar Millimeter nach. Das war echt zum abgewöhnen. Meine Nikon D300 mit 17-55mm Objektiv und angeschlossenem Batteriegriff dagegen hält der kleine Kugelkopf von Togopod ohne nachzuwippen. Das hat mich wirklich erstaunt.

Wer schon einmal einen Kugelkopf benutzt hat, der weiß, dass es in der Regel mindestens zwei Einstellmöglichkeiten gibt. Einmal die Kugel selbst zu bewegen und einmal den gesamten Kopf um die horizontal Achse. Der Togopod Kugelkopf verfügt nur über eine Einstellmöglichkeit, diese hat quasi eine Doppelfunktion. Einmal die Kugel zu lösen und gleichzeitig die Horizontalrotation zu aktivieren. Auf dem ersten Blick ist es etwas ungewöhnlich und bedarf etwas an Übung. Neueinsteiger wird das egal sein, da diese in der Regel noch nicht mit anderen Kugelköpfen gearbeitet haben. Den Fortgeschrittenen unter Euch wird das ein wenig komisch vorkommen. Man gewöhnt sich aber daran und das ist auch gut so, denn der Kopf ist ohne Übertreibung wirklich eine stabile Geschichte. Angegeben wird eine Tragkraft von 5KG. Das kann ich mir durchaus vorstellen, allerdings verfüge ich selbst über keine dieser schweren Kamera-Objektiv Kombinationen und kann es daher nicht testen. Selbst wenn das Stativ tatsächlich nur 3-4KG schafft, dann ist das immer noch eine ordentliche Leistung.

Mein hier vorgestelltes Togopod lässt sich übrigens auch als Einbeinstativ verwenden. Dafür müßt ihr nur das entsprechend, markierte Stativbein abschrauben und den Kugelkopf drauf schrauben und fertig ist die Laube. Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und so hinterläßt das Stativ, oder vielmehr der Kopf einen kleinen Wermutstropfen. Die Stativplatte ist eine Eigenentwicklung und somit nicht passend für die ARCA SWISS Platten. Ich werde Tobias mal fragen, ob er in diese Richtung eine Änderung plant.  Der Grund ist ganz einfach. ARCA SWISS stellt unter anderem die meisten Stativplatten her und ist auf diesem Gebiet führend. Wer allerdings nur eine Stativplatte nutzt, dem kann es wiederum auch egal sein. Diejenigen mit mehreren, werden es ihm aber danken.

Lange Rede, kurzer Sinn. Das Togopod Survival Pat macht, obwohl es über mehr als zwei Auszüge verfügt, auf den ersten Blick einen stabilen Eindruck. Sobald ich die Zeit habe, werde ich es einem Outdoor-Test unterziehen. Bin gespannt, ob es auch weiterhin stabil bleibt und man es beispielsweise auch für Langzeitbelichtungen nutzen kann.

Amazon Link zum Stativ: Togopod Survival Pat – Preis: knapp 120 Euro.

Auf der Webseite findet ihr noch weitere Bilder und auch die technischen Spezifikationen: togopod.de

Kennt einer von Euch das Stativ oder hatte es schon mal im Einsatz. Was sagt ihr dazu??

Fotografie, Testberichte

Erster Eindruck vom neuen Sirui K-20X – aktualisiert 1x

16. September 2011

Sirui  K-20X - KugelkopfSeit gestern schmückt nun der neue Kugelkopf K-20X vom chinesischen Fotozubehör-Hersteller Sirui mein Manfrotto Stativ. In den nächsten Zeilen findet ihr meine Ersteinschätzung nach den ersten Gehversuchen.

Mein mittlerweile sechs Jahre alter FLM Centerball 38 funktioniert schon seit längerem nicht so, wie er eigentlich sollte. Nachdem ich auf meiner Islandreise bereits einen Kugelkopf aus dem Hause Novoflex testen konnte, welcher sich auch bewiesen hatte, aber eben preislich mein Budget sprengt, bin ich auf die Suche nach einem ähnlichen Modell gegangen.

Hauptaugenmerk meiner Recherche war die Feststellgenauigkeit – das bedeutet für mich, dass kein Nachwippen der Kamera-Objektiv Kombination meinen gewählten Bildausschnitt nachträglich verändert. Dieses Problem konnte ich zuletzt verstärkt beim meinem FLM Centerball feststellen. Zudem wollte ich auch preislich im Rahmen bleiben und habe mir ein Limit von max. 150 Euro gesetzt. Schnell bin ich auf den neuen Sirui K-20X gestoßen, welcher dem viel teueren Markins Q3 zwar ähnlich sieht aber nur ein Drittel kostet. Kurz um – nach kurzer Internetrecherche habe ich den Kugelkopf bei Amazon für um die 100 Euro bestellt.

Sirui  K-20X - Kugelkopf

Nach dem Auspacken hab ich erst einmal gestaunt, den der Kugelkopf wurde extra in einem Neopren-Transportbeutel geliefert. Das kenne ich normalerweise nur bei Produkten, die 2 bis 3x so teuer sind. Auch das relativ geringe Gewicht von 400gr fällt einem sofort auf und machen ihn so reisetauglich. Alle Knöpfe lassen sich leicht drehen und hinterlassen allesamt einen wirklich hochwertigen Eindruck. Die integrierte Friktionschraub lässt sich gut einstellen und anhand der Skala des Feststellknopf genau definieren. Wer es noch nicht weiß, die Friktion verhindert je nach eingestellter Härte ein plötzliches Abnicken der Kamera, sobald die Feststellschraube gelöst wird um den Kugelkopf zu bewegen. Diese Funktion darf meiner Meinung nach bei keinem Kugelkopf fehlen.

Die Schnellwechselhalterung hat eine Durchrutschsicherung, sodass die Kamera nach dem Lösen nicht plötzlich vom Kopf rutschen kann. Über den angebrachten Entsicherungspin kann die Kameraplatte mitsamt der Kamera abgenommen werden. Die Arca-Swiss kompatible Schnellwechselhalterung verfügt zusätzlich über drei Wasserwagen, die einem das Ausrichten erleichtern sollen. Mein letzter Kugelkopf hatte keine Wasserwaage und daher habe ich sie bis jetzt auch nicht benutzt. Es wird sich aber schnell zeigen, ob und wie sinnvoll diese Wagen sind.

Bei den gestrigen Kamera-drauf und Feststell-Übungen hat sich der Kopf sehr gut angestellt. Konnte kein Nachwippen nach der Arretierung feststellen. Am Wochenende wird er nun seinen ersten Outdoor-Einsatz haben und dann bin ich mal gespannt, wie er sich schlagen wird.

Sirui K-20X KugelkopfWas gibt es für den ersten Eindruck noch zu sagen. Ehrlich gesagt – nix! Ah, doch. Der Hersteller gibt auf die ganze Einheit 6 Jahre Garantie  und das ist wirklich selten in diesem Preisbereich! Im Übrigen gibt der Hersteller auch eine Tragfähigkeit von bis zu 25 Kg an. Das schafft noch nicht mal mein Stativ, glaub ich zumindest! Da Hersteller gerne mal übertreiben, gehe ich von einer absoluten Tragfähigkeit von um die 6-7Kg aus, was für meine Zwecke absolut ausreichend ist. Immerhin schnalle ich ja keine lichtstarken 400er Tele Linsen vor die Kamera – dafür gibts ja dann noch den größer Bruder – Sirui K-30X – Er bringt 500gr auf die Wage und besitzt ein Tragkraft von 30Kg und kostet gerade mal nen Zwani mehr…

Amazon Link zum Sirui K-20X

Was ist mit Euch? Hat von euch jemand schon ein paar Erfahrungen mit den Köpfen von Sirui gemacht, oder welche Köpfe verwendet ihr eigentlich?

UPDATE vom 18.09.2011
Gestern hatte ich den neuen Kugelkopf das erste mal im Außeneinsatz und muss sagen – geiles Teil! Da wackelt nix, die Feststellung funktioniert 1A, kein Nachwippen.. bin total begeistert. Beim nächsten Projekt kann er sich dann auch beweisen.