Schlagwort

Magazin

Fotografie, Mitgemacht

Der Hamburger – Fotowettbewerb für Hamburg Bilder

8. Januar 2012

Großformat Magzin für HamburgFotograf- und Bloggerkollege Patrick veranstaltet zusammen mit dem Magazin „Der Hamburger“ einen Fotowettbewerb für und über die Stadt Hamburg. Die Gewinnerbilder erscheinen dann in der Sommerausgabe diesen  Jahres. Die Top 3 werden zudem bildlich (Porträt) vorgestellt. 

Bis zu Patricks Beitrag kannte ich das viermal jährlich erscheinende Großformat Magazin über die Stadt Hamburg, mit samt seinen Stadtteilen und Menschen gar nicht. Umso mehr bin ich von der Idee angetan, die Sommerausgabe nur mit Bildern aus der Online Community zu füllen. So erhalten auch die weniger bekannten, aber sehr guten Fotografen unter euch mal eine Plattform sich mit ihren Aufnahmen vorzustellen.

Wer jetzt nach superduper – Sachpreisen sucht, dem muss ich leider eine Absage erteilen. Alles was ihr gewinnen könnt, ist eine Publikation eurer Aufnahme samt Namensnennung. In meinen Augen ist das allerdings mehr wert, als irgendeine Kompaktknipse als ersten Preis.

Mit bis zu zehn Bildern könnt ihr am Fotowettbewerb teilnehmen, soweit die jeweiligen Fotos vorher noch nicht veröffentlicht wurde, bis zum 31.12.2012 auch nicht anderweitig und auch keine Auszeichnung bei anderen Wettbewerben erhalten hat. Die Veröffentlichung bei Online-Fotocommunities, auf der eigenen Webseite usw… sind davon ausgenommen. Mehr über den Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen findet ihr in Patricks Beitrag -> Der Hamburger – Fotowettbewerb

  • Ihr könnt maximal 10 Fotos einreichen
  • Kontaktdaten nicht vergessen, Name, Anschrift, Telefon
  • Es werden hochauflösende Daten für den Druck benötigt. 16 Megapixel ist das Limit für eine Doppelseite. 12 Megapixel gehen noch so eben, aber dann wird es bestimmt keine Doppelseite. Kleiner Tipp, wenn Eure Kamera die Auflösung nicht hergibt, macht doch einfach ein Panorama aus mehreren Fotos.
  • Farbraum sollte sRGB oder Adobe RGB sein
  • Dateiformat: RAW, TIFF oder JPG
  • Euren Namen im Dateinamen
  • Kein Wasserzeichen
  • Einsendeschluß: 1. Mai 2012

Mehr über den Hamburger findet ihr auf dessen Webseite (derhamburg.info) oder auf der gleichnamigen Facebook-Page

Ich werde auch mal mein Glück versuchen und daran teilnehmen und aufgrund der Bedingungen extra für diesen Wettbewerb ein paar Aufnahmen machen. Achja, im Übrigen habe ich keine Bedenken, wegen den Teilnahmbedingungen, die zwar dem Veranstalter ein räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränktes, nicht ausschließliches Recht zur Nutzung und Bearbeitung der eingesandten Bildern einräumen. Allerdings werden die Teilnehmer namentlich genannt. Außerdem möchte ich so ein ehrenamtliches Magazin unterstützen. Würde mich freuen, wenn auch BlogTimes Leser daran teilnehmen.

Fotografie

Nikon D4 – das neue Flaggschiff – aktualisiert

5. Januar 2012

Einen Tag vor der offiziellen Bekanntgabe der neuen Nikon D4 wurde die Kamera bereits in der neuen Ausgabe der französischen Fotozeitschrift Réspones Photo vorgestellt und abgebildet. Zumindest hat das Warten auf die D4 jetzt ein Ende. 

Die bereits bekannten Spezifikationen sind gleich geblieben. So verfügt sie über einen 16 Megapixel Sensor mit einem ISO-Bereich von 100-12800 (erweiterbar auf 50-204800 ISO). Die Anzahl der Autofokus Messfelder ist gegenüber dem Vorgänger ebenso gleich geblieben – 51 an der Zahl und auch das Autofokus Model CAM 3500FX stammt aus der D3s, wurde allerdings verbessert und soll nun sensibler und genauer reagieren. Das Sucherbild wird zu 100 Prozent abgedeckt. Neu hingegen ist die Art der Belichtungsmessung, welche über 91000 Messpunkte verfügt. Zudem ermöglicht der neue Bildprozessor eine Gesichtserkennung. Nach Aussage der Zeitschrift soll das wohl sehr gut funktionieren. Hmm, mal ne Frage, wer braucht soetwas!?!

Die Serienbildgeschwindigkeit liegt je nach Modus zwischen 10-12 Bilder (Letzteres im DX Format mit 8MP) pro Sekunde und der Verschluss hat eine Lebensdauer von über 400.000 Auslösungen. Über den Kartenslot brauch ich ja nicht viel sagen, CF und das neue XQD Format ist ebenso an Bord der D4 wie ein Modus zur Videoaufzeichnung (Full HD 1080p). Zudem hat sie gegenüber der D3s um 45gr. abgespeckt und bringt nun 1,34kg auf die Waage.

Als bekannt wurde, dass sie sehr wahrscheinlich um die 6000 Dollar kosten wird, war mir schon klar, dass der Europreis ähnlich hoch sein würde. Nun, dass ist er leider auch. Der Body kostet 5800 Euro. Tja, und nun ratet mal was die künftige Nikon D800 kosten soll. Spekuliert wird, dass sie 4000 Dollar kostet. In Hinblick auf die Preisgestaltung der D4 gehe ich mal von 3500-3800 Euro für die D800 aus. Wer des französische mächtig ist, der findet hier übrigens einen Scan des Artikels der Réspones Photo (keine Ahnung, wer den rein gestellt hat).

Update vom 06.01.2012:
Spätestens seit gestern dürfte jedem bekannt sein, wie die neue D4 tatsächlich ausschaut. Seit heute ist es aber erst offiziell und stündlich werden quasi weitere Infos bekannt. Auf der deutschen Nikon Webseite ist sie nun auch vertreten ->Nikon D4. Zudem gibt ein erstes kleines Video zum neuen Nikon Flaggschiff. Auf der Nikon Imaging Seite findet ihr die ersten Beispielbilder. Diese sind meiner Meinung nicht gerade sehr aussagekräftig, was aber an der geringen Dateigröße liegt.

Hier noch das Nikon Produktvideo – Die beleuchteten Buttons finde ich ja echt cool

Hands-on Video zur neuen Nikon D4

Noch ein Video, welches mit der Nikon D4 gedreht wurde.

Mitgemacht

Das Red Bullentin – Drei Exemplare für BlogTimes Leser

5. August 2011

Der Energy Drink Gigant Red Bull bringt seit kurzen ein neues Lifestyle-Magazin mit dem Namen „Red Bulletin“ in den Zeitschriftenhandel.

Das Magazin, welches nicht nur Sport und Action abbildet, beschäftigt neben der Musikszene unter anderem auch mit der Fotografie. In der August Ausgabe findet sich eine Story über Eric Guth, einem amerikanischen Fotografen, der seit einigen Jahren Gletschhöhlen fotografiert.

Das interessante an der ganzen Geschichte ist, dass er mit jedem Foto quasi ein Unikat schafft, denn die Gletscherhöhlen schmelzen mit der Zeit und verändern sich oder sind sogar ganz verschwunden.

Wie ihr wisst, war ich vor einiger Zeit in Island und war selbst fasziniert von den Gletschern und Eisbergen. Zwar sind nur ein paar seiner Aufnahmen in Island entstanden, dennoch ärgert es mich, dass ich selbst keine Zeit für eine Gletscherbegehung hatte.

Ich kann übrigens drei Exemplare unter den BlogTimes-Lesern verteilen. Wer also ein Exemplar haben möchte, der benutzt einfach die Kommentarfunktion. Allerdings schalte ich die Kommentare erst am kommenden Sonntag frei. Bei mehr als drei, wählt der Zufallsgenerator. Übrigens gibt es das Magazin auch als iPad App: The Red Bulletin

In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob ihr euch auch zutrauen würdet, Gletscherhöhlen zu fotografieren? Ist ja nicht ganz ungefährlich!

Hier noch ein kleiner Teaser zum Heft:

EDIT vom 16.08.2011
Der Zufallsgenerator hat entschieden. Jeweils ein Exemplar erhalten Miriam, Kevin und Wecand. Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner wurden per Mail benachrichtigt.

Fotografie

Zum Thema spiegellose Kameras und bla bla bla….

27. Juli 2011

Heute war es mal wieder soweit, ich habe die „Photographie“ gekauft. Bis dato war es eine der wenigen Fotografie-Zeitschriften, die neben Werbung sogar Inhalte angeboten haben. Meine Reaktion kurz nach dem Kauf könnt ihr auf Facebook lesen.

Die nächsten Zeilen gehen im Grunde auf einen Artikel über das Thema spiegellose Kameras und ihre Vor-und Nachteile zurück. Auf neun Seiten wurde im Großen und Ganzen nur Bla Bla… geschrieben. Schade für den Leser und vorallem schade um die 5 Euro. Zudem empfand ich den Artikel irgendwie als eine Art Leserverarsche – besonders das Fazit!

Als Vorteile der Spiegellosen Kameras wurden angepriesen:

  • geringe Bautiefe durch den Wegfall des Spiegelkastens und des Penta Prismas
  • Darstellung sämtlicher Belichtungsparameter im digitalen Sucher
  • Lautlos, da der Spiegelschlag wegfällt

Das waren schon die Vorteile und jetzt zu den Nachteilen:

  • Wegfall des Phasen AF (wie bei herkömmlichen DSLR üblich) und Einsatz eines Kontrast AF
  • Erhöhte Auslöseverzögerungen, da der Sensor den AF, die Belichtungsmesser usw. verarbeiten muss
  • Sogenannter Black-out Effekt, da der digitale Sucher bei schnellen Serienbildern während des Speichervorgangs ein schwarzes Bild darstellt
  • Wenn die Motivkontraste nicht ausreichen, dann funktioniert der Kontrast AF nicht richtig
  • Bei Videos ist der Einsatz eines externe Mikrofons unabdingbar, da sonst das AF Bewegungsgeräusch stört

Das waren die Nachteile und jetzt kommt das Fazit, welches besagt, dass die Zukunft den spiegelosen Kameras gehört… Wie bitte? Habe ich da irgendwas überlesen und überwiegen hier nicht die Nachteile? Naja, wie dem auch sei, am Besten fand ich jedoch die Aussage eines „preisgekrönten DVF-Fotografen“, der sich wohlgemerkt seit 30 Jahren mit der Fotografie beschäftigt. So vergleicht er doch tatsächlich das Vollformat mit dem Micro-Four Thirds Systemen im Zusammenhang mit dem Randschärfeproblem bei FX-Weitwinkelobjektiven. Nochmal, WIE BITTE? Zudem vermisst er beim Vollformat den dreh- und schwenkbaren Monitor! Achja stimmt, dass ist schon ein beachtliches Manko, welches die Vollformatkameras besitzen….!

Zwar schreibt der Autor in seinem Fazit, dass es derzeit noch keine spiegellosen Kameras mit den Profimodellen à la EOS1 oder D3 aufnehmen kann, aber der Tenor geht eindeutig in eine andere Richtung. Hierbei frage ich mich wirklich, ob dies unabhängig geschrieben wurde, oder ob hier nicht die entsprechenden Hersteller ein großes Mitspracherecht hatten. Ehrlich gesagt finde ich es traurig, dass so den Lesern die spiegellosen Kameras als Top-Geräte suggeriert werden, denn wie so oft ist das Fazit ausschlaggebend für potenzielle Käufer. Übrigens wenn schon Vergleich, dann bitte mit Kameras aus der gleichen Liga und vorallem in diesem Fall nicht mit dem Vollformat.

Den Beitrag nehme ich mal zum Anlass und starte eine kleine Umfrage zum Thema spiegellose Kameras. Was meint ihr dazu?

[poll id=“28″]

Kommentare zum Thema sind ausdrücklich erwünscht. Vielleicht liest hier ja auch einer von der Photographie mit!?