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Neuheit

Equipment, Fotografie

Sony a7R II – Es tut sich was auf dem Kameramarkt!

11. Juni 2015

Der letzte Beitrag ist ja schon etwas länger her, allerdings fast schon eine Ewigkeit, dass ich etwas über (digital) Equipment geschrieben habe.  Nun wisst ihr alle, dass ich neben meinen analogen 4×5 Kameras auch noch eine D800 im Einsatz habe. Bis dato war letzteres in Sachen MP und Dynamikumfang im Kameralager weit vorne dabei und daher hatte ich nie einen Gedanken daran verschwendet mich auf das Geschäft ohne den „Spiegel“ einzulassen. Hmm, vielleicht könnte sich das mit der Sony ändern.

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Equipment, Fotografie, Nachgedacht

Fuffzig Megapixel

31. Januar 2015

Canon EOS 5DS

Canon macht es mit der 5Ds vor und Nikon wird es mit der D900 oder welche Bezeichnung sie auch immer erhalten wird, nachmachen. 50 Megapixel werden also sicherlich auch bei Nikon Einzug halten. Als Nikon 2012 die 36 Megapixel der Nikon D800/jetzt D810 bekannt gab, ging ein Stöhnen durch die Gemeinde.

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Dies und Das, Fotografie

Nikon D750 – Die „Echte“ Nachfolgerin – doch für wen!?

19. August 2014

BlogTimes- Nikon D800

Lange habe ich nichts mehr über Nikon-Neuheiten geschrieben – es war einfach zu uninteressant. Das ändert sich heute! Die Nikon D750 (natürlich nicht die auf dem Bild!!) kommt zur Photokina, soviel steht fest. 24 Megapixel, Expeed 4, sehr wahrscheinlich D4s AF-Modul usw…, wird sich somit zwischen D610, DF und D810 wiederfinden. Doch für wen ist diese Kamera eigentlich gedacht?

D800 und D810 verfolgen ein klares Ziel. Die Landschafts- und Studiofotografie. Megapixel ist hier alles und Lichtempfindlichkeit wird zweitrangig gesehen. Ich würde daher die D750, welche höchstwahrscheinlich auch über D4s – ISO Performance verfügt in die Kategorie Hochzeit, Sport, Reportage und Dokumentation einstufen. Gerade dort, wo Lichtempfindlichkeit mit einer schnelleren Serienbildgeschwindigkeit ausschlaggebend sind.

D800 Besitzer, die damals von ihrer D700 umgestiegen sind – auch weil nichts vergleichbares wie die D750 erhältlich war und überlegen ob sie die D800 wieder verkaufen sollen. Ich würde es lassen, gerade weil die Rückstufung von 36 auf 24 MP ein krasser Schritt ist. Nicht, weil man dies auf einem 8×10 Print oder auf dem Monitor erkennen würde, sondern weil die Crop-Möglichkeit einfach verloren geht. Glaubt mir, mit 30+ Megapixel Kameras beschneidet man viel. Nicht, weil man es nicht besser aufnehmen kann, sondern weil man einfach über die Möglichkeiten verfügt. Ich kann mich noch gut an meine D300 erinnern, deren Dateien am Ende nur über 6-9 Megapixel verfügten und das nur weil ich sie ins 1:1 Verhältnis gesetzt habe.

Mit mehr als 25 Megapixel nach dem Beschneiden der D800 Dateien habe ich immer noch mehr als genug Kontrolle über die Qualität der Aufnahme. Mit der neuen D750 wäre das nicht in diesem Umfang nicht mehr möglich. Zudem höre ich viele Stimmen, gerade von 30+ MP Kamerabesitzern, egal ob Nikon oder Canon, das diese Kameras sie zu mehr Geduld auffordern. Die 36 Megapixel zeigen einem sofort, wenn wer schlampig gearbeitet hat.

Der Markt für die D750 ist sicherlich vorhanden, ansonsten würde Nikon kein neues FF Model auf dem Markt bringen. Die D700 hat nun vollends ausgedient und Neu- und Umsteiger können sich auf eine sicherlich hervorragende Bildqualität freuen. Das sage ich nicht nur, weil ich selbst Nikon User bin, sondern auch weil der gesamte, aktuelle Kameramarkt einfach sehr gute Bildqualität liefert oder kennt ihr einen der großen Hersteller, dessen Equipment nicht mit all den anderen mithalten kann? Ich nicht…

Klar, am Ende zählt wer hinter der Kamera steht – doch das richtige Equipment spielt eine mindest ebenso wichtige Rolle…

So, jetzt die alles entscheidende Frage. Wer von Euch überlegt den Kauf der neuen D750 und warum? Für welchen Einsatzzweck seht ihr die Kamera?

Equipment, Fotografie

Künftige Speicherkarten sind nur begrenzt nutzbar…

1. April 2012

Kürzlich erhielt ich eine Info, dass man die Einführung sogenannter disposable memory cards (DMC) plant. Demnach sollen diese Karten nach einer gewissen Nutzungszeit keine Schreibvorgänge mehr zulassen. Lesevorgänge dagegen sollen allerdings unbegrenzt möglich sein. 

Die neuen Karten sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und die bisher erhältlichen Karten ersetzen. Nach Markteinführung plant man sukzessive die Umstellung auf diesen neuen Kartentyp. Die Speicherkartenformate sollen allerdings unberührt bleiben…

Na, vielen Dank auch!? Was soll das denn? Als ich die Mail von ein paar Tagen erhielt, hatte ich ihr keine Beachtung geschenkt, da der Betreff (Neue Speicherkarten….) für mich nicht aussagekräftig genug war, um mir die Mail komplett durchzulesen. Hätte ich aber mal machen sollen…

Nachdem ich mich jetzt ein wenig im fotografischen Bekanntenkreis erkundigt habe, scheint das wohl schon länger in den Köpfen der Hersteller herumzuspuken. Unter anderem möchte man damit den eher rückläufigen Speicherkartenmarkt wieder neu beleben. Wir wissen ja selbst, dass wir uns nicht ständig neue Karten zulegen. Im Moment können diese je nach verwendeten Speicherchips  mehrere 100.000 mal beschrieben werden, bevor sie ihren Geist aufgeben. Leservorgänge sind ja unbegrenzt möglich. Letzteres soll auch weiterhin mit den neuen Karten möglich sein, nur eben möchte man die Schreibvorgänge reduzieren. Wie viele das wären, ist scheinbar noch ein Geheimnis. Gerüchte besagen ca. 5.000 Schreibvorgänge. Gerade Sportfotografen werden hier sicherlich nicht amused sein… Was aber auf den ersten Blick aussieht, wie ein schlechter Scherz, könnte sich durchaus für den (Standart)Nutzer lohnen, denn die Karten verfügen nach ihrem „letzten“ Schreibvorgang über die Möglichkeit der Langzeitdatenspeicherung. Zur Zeit nutze ich ein NAS von Synology und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Mit den neuen Karten allerdings, läßt sich nach dem letzten Schreibvorgang (der auf dem Kameradisplay angezeigt werden soll), die Funktion „LTDS“, welche für Long term data storage steht, auswählen. Nun besteht die Möglichkeit die zu archivierenden Bilder vom Computer auf die Kamera zu übertragen, wo sie fest auf die Karte geschrieben werden.

Wie bereits zu analogen Zeiten (sofern natürlich fachgerecht gelagert), können die Aufnahmen auf den Speicherkarten als digitale Negative bis zu 200 Jahre gespeichert werden. Das ist wirklich mal ne Ansage, denn ich persönlich kenne kein digitales Medium, das auch nur annähernd diesen Zeitraum bedienen könnte. Allerdings hat die ganze Geschichte auch einen Haken – der Preis. Die neuen Karten werden teurer und nüchtern betrachtet wird man über die Zeit wieder sehr viel mehr Geld dafür ausgeben müssen. Das erinnert mich ebenfalls irgendwie an analoge Zeiten. Der Film ließ ja auch nur begrenzt verwenden – genau genommen ja nur ein einziges Mal… Die entwickelten Negative wurden anschließend in extra dafür vorgesehene Negativhüllen aufbewahrt. Auch wenn die neuen Speicherkarten noch nicht auf dem Markt sind, so gibt es bereits auf Amazon die ersten Speicherkarten-Hüllen.

Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie sich das Ganze letzten Endes umsetzten lässt und was natürlich die Nutzer sagen werden. Apropos Nutzer. Was haltet ihr davon?