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Nikon

Fotografie

Ich frage mich wie die Marketing Experten der Kamerahersteller funktionieren…

30. Januar 2014

BlogTimes- Nikon D800

Die Welt hat vorgestern über den Kamerakrieg geschrieben. Drei werden diesen überlegen, so die Welt. Der Stilpirat hat bereits seinen Senf dazugegeben und stimme mit ihm überein „Es ist der denkbar schlechteste Moment sich auf seiner Marke auszuruhen“.

Ich würde sogar noch noch ein wenig weitergehen als die Welt und sagen, der Krieg ist bereits verloren. Nikon, Canon und Sony teilen sich schon seit Jahren den Kameramarkt und das wird sich auch zukünftig nicht ändern. Sie verfügen einfach über mehr Kapital um ihre Produkte zu entwickeln und auch in den Markt zu drücken, selbst wenn diese nicht immer überzeugen oder bereits von Anfang an Fehler aufweisen, wie die D600 bespielsweise. Hierfür wurde extra die D610 auf dem Markt geworfen, bei der endlich das Sensordreck-Problem gelöst wurde. Auch eines der Flagschiffe von Nikon, die D800 verfügte Anfangs über AF-Probleme und das bei einem 3000 Euro teuren Body!! Die kürztlich vorgestellte Nikon DF hat zwar noch keine Probleme, aber meiner Meinung nach wurde hier einfach an Funktion und Technik gespart. Kein Wlan, kein GPS, kein Schnittbildindikator, ein Kartenslot, nur eine 1/4000 Sekunde, Sensor der D4 aber Autofokusmodel der D600… Dafür dann 3000 Euro. Weils Retro ist? An die Nikon FM erinnert? Whatever, ich kann damit nichts anfangen und glaubt mir ich suche schon seit langem nach einem Ersatz für meine D800. Das Gehäuse der DF würde mir gefallen, aber doch bitte mit der Technik von morgen und nicht von gestern!!

An dieser Stelle frage ich mich wie die Marketing Experten funktionieren und welche Maßstäbe für zukünftige Kameramodelle angesetzt werden? Hört man eigentlich auf die Käufer. Immerhin ist es durch Internet und Co, Sozialen Medien und Blogs ein leichtes Käufererfahrungen zu erhalten. Mit Absicht habe ich die gängigen Kameramagazine nicht erwähnt, denn hier gibt es für mich keine unabhängige Berichterstattung. Die schreiben das, was die Hersteller vorgeben, testen Kameras dann unter Laborbedingungen um anschliesend dem geneigten Leser irgendwelche kryptischen Charts und ne Punkteskala zu präsentieren. Dieser ist dann genauso schlau wie vorher! Also da kann man sich auch das MM-Prospekt holen und die Anzeigen lesen. Hier steht mindestens genauso viel drin.

An die Marketing Experten. Ich wünsche mir eine Spiegelreflex-Kamera. Mit den digitalen Suchern kann ich nichts anfangen. Da wird mir schlecht, wenn ich durchschaue. Die Größe der Nikon DF reicht mir Dicke. Alles andere ist zu groß.. Eigentlich brauch ich gar nicht alles aufzuzählen, was ich mir wünschen würde. Eine D800 im Gewand einer DF wäre für mich die perfekte Kamera. Natürlich mit Wlan und GPS Funktion. Video bräuchte ich jetzt nicht unbedingt. Was ich mir aber ganz besonders wünschen würde, wäre eine Funktion in der man die gleiche Anzahl an Megapixel zur Verfügung hat, wenn man das Aufnahmeformat beispielsweise in 1:1 ändert. Was bringen mir knapp 40 Megapixel, wenn ich am Ende gerade mal 25MP übrig habe. Auch wenn ihr jetzt anderer Meinung seit, ich brauche Megapixel. Am liebsten hätte ich 50MP. Warum? Wegen meiner Großformat-Drucke. Hier zählen einfach Details und die kommen nunmal über die Megapixel zustande.

Aus diesem Grund eine große Bitte. Entwickelt mal ne Kamera, die auf eure Kunden zugeschnitten ist. Wie wäre es mit einem modularen System. Ich wähle mir den Body und auch dessen technischen Komponente aus. So kann sich jeder seine Kamera selbst konfigurieren. Wäre doch mal was, oder nicht? Mir würde es gefallen. Aber bitte nicht ala Ricoh… Das ging ja wohl volle Kanne nach hinten los.

Fotografie, Mitgemacht

Zu Besuch beim Stilpiraten

14. November 2013

Heide Photo-Studio  - Steffen Böttcher

Obwohl ich den Stilpiraten aka Steffen Bötcher persönlich schon länger kenne, hatten wir uns das letzte Mal vor knapp zwei Jahren gesehen. Mann, wie die Zeit rennt… Doch also ich dann vor dem Hölzernen Eingangstor in Buchholz in der Nordheide stand und durch den Garten ins Wohnzimmer stolperte, war es so als ob wir uns erst seit einer Woche nicht mehr gesehen hätte.

Nach ein herzlichen Umarmung folgte erstmal ein „Du hast aber abgenommen Gespräch“ Hmm, hüstel ja ähmm mache viel Sport zur Zeit… Ähmm, danke Dir! Du hast dich aber auch gut gehalten… antwortete ich zurück. Mein Besuch bei Steffen hatte natürlich einen anderen Grund als über die vergangen zwei Jahr zu quatschen. Außerdem hat der Stilpirat dafür auch keine Zeit – immer ist was zu tun, gerade mit seinem neuesten Projekt  – Das Heide Photo-Studio. Um doch ein wenig seiner kostbaren Zeit abzustauben, muss man ihn buchen und das hatte ich gemacht. 8 Stunden Einzelcoaching standen nun vor mir und sogleich schoss es mir durch den Kopf, ob das vielleicht nicht zu viel wäre…Egal dachte ich mir, jetzt musst du hier durch. Die Überlegung war gar nicht mal so abwegig, denn das ist mein erster „Workshop“ überhaupt, an dem ich selbst Teilnehmer bin.

Wer bei Steffen schon mal die Masterclass besucht hat, der weiß, dass man nur mit vollem Magen solch einen Tag beginnen sollte. Wie soll es auch anders sein, bei einem Fotografen-Frühstück gibt es nicht nur leckeres für den Gaumen, sondern auch was gutes für das Hirn. So fanden sich neben Brötchen und Co… auch diverse Fotobücher bekannter und mir unbekannter Fotografen auf dem Tisch. Wer jetzt vermutet, dass es die übliche Foto-Frückstücks-Deko ist, der liegt völlig daneben. Inspiration-Grid würde ich mal dazu sagen, denn nur durch Vergleichsbilder im Kopf wird man besser. Doch das kann euch der Stilpirat einfach viel besser erklären, darum versuche ich es an dieser Stelle gar nicht.

Ach, ich Depp!  Hab ja ganz vergessen euch zu erzählen warum ich überhaupt beim Stilpiraten war. Nun, ich möchte mich weiterentwickeln und gerade die letzten Beiträge in Richtung Blitztechnik und Porträtfotografie geben schon mal die erste Richtung vor. Mein Ziel ist es unter anderem in die Businessfotografie einzusteigen, aber dass bedeutet nicht das ich mein Baby – die Landschaftsfotografie aufgeben werde. Das bleibt nachwievor eines meiner Lieblingsthemen. Hier kann ich mich mit der Natur und dem Urbanen Leben auseinander setzen, sehe Ecken, treffe Menschen die ich ohne Fotografie vielleicht nicht kennenlerne. Ich liebe es einfach draußen zu sein…

Bevor ich jetzt wieder in Gedanken bei meinen zukünftigen Reiseplanungen bin, zurück zum Thema. Ich wusste natürlich, dass Business-Fotografie nicht einfach nur ein beliebiges Porträt bedeutet. Hier steckt viel Arbeit drin, welches man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht erkennen kann. Was genau dahinter steckt wollte ich wissen und darum bin ich nun in seinem noch nicht ganz fertigen Studio mit Model, Blitz, Kamera und lasse mich vom Piraten auf die fotografische Reise mitnehmen. Das ich während der nächsten Stunden nicht zum perfekten Business-Fotografen avanciere ist mir klar. Mir geht es um Ideen, Umsetzung, Kommunikation und das gewisse stilpiratische Geheimnis in seinen Aufnahmen.

Als Großformat-Nutzer hab ich natürlich auch mein Schätzchen dabeigehabt, welches sogleich ein Funkeln beim Piraten ausgelöst hat. Jaja, die Chamonix ist schon ein schönes Ding, musste auch Steffen einräumen. Da ich ausschließlich Rodenstock Objektive verwende, die auch noch über einen Blitzsyncron Anschluss verfügen, waren ruckzuck zwei Planfilme im Kasten.

Businessfotografie sollte an diesem Tag nicht mein einziges Workshopthema bleiben. Für den Nachmittag hatte sich noch ein wenig Pärchenfotografie angekündigt, doch das gibt’s ein nächstes Mal auf BlogTimes. Grund ist hauptsächlich, dass ich mit der Bearbeitung hinterherhänge. Zuviele andere Projekte lassen mir im Moment keine Zeit für PS und Co… Die ersten Fotos sind mit der Nikon D800 und dem 50mm 1:1,8D von Nikon aufgenommen wurden. Wir ihr wisst, kostet das gerade mal nen Huni! Das letzte Foto entstand mit der Chamonix und nem 150mm Rodenstock. Bei Blende 8 hat das Teil immer noch ne geile Unschärfe, auch wenn man es in der Webauflösung nicht so gut erkennen kann. Danke Dir Bertan fürs stillhalten… Natürlich sind nicht alle Business-geeignet, aber in so einen Workshop geht es ja ums lernen.

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Bertan, 4x5-016 - Workshop - web

Mein Favorit, entstanden mit der analogen 4x5inch Fachkamera auf Ilford FP4 Plus 125 ISO. Die Lichtquellen befanden sich auf allen Bildern jeweils oben rechts. Geblitzt wurde durch eine Softbox ohne Grid. Die Einstellungen waren Gefühlsache!!

Foto-Workshops, Fotografie

Ihr wart spitze! Meine Workshop-Tour durch Deutschland

17. Oktober 2013

Denny Schaarschmidt - Workshop Dresden

Lange war es ruhig auf BlogTimes, aber die meisten von euch wissen ja auch warum. Vier Städte über 70 Teilnehmer – das ist die Bilanz nach 3 Wochen durch Deutschland. Um eines gleich vorweg zu nehmen. Es war spitze…. Nein, Ihr wart spitze. Ein ganz großen Dank geht an meine Teilnehmer in München, Dresden, Berlin und natürlich nach Hamburg.

Die Workshops fanden ja alle draußen statt, kein Studio, kein wärmender Vortragsraum und mein größter Gegner war das Wetter. Das allerdings hat bis auf ein paar kleine Zwischenfälle immer mitgespielt. Einen ganz besonderen Wetterkrimi hatten wir ganz zum Schluss in Hamburg. Hamburg und Schietwetter ist ja eigentlich nichts neues und passt zusammen wie Arsch auf Eimer. Doch was ich letzten Samstag mitgemacht hatte, war echt grenzwertig. Fast stündlich hatte ich den Wetterbericht auf den unterschiedlichsten Webportalen gecheckt. 99 Prozent Regenwahrscheinlichkeit = Scheisse, den Langzeitbelichtungskurs muss ich wohl absagen. Eine Wetterseite sprang allerdings aus der Reihe und sagte zwischen 14 und 20 Uhr eine Unterbrechung der Regenfälle voraus und tatsächlich sollte dieser Recht behalten. Fast pünktlich zu Kursbeginn besserte sich das Wetter und es hörte auf zu Regnen. Der Wetterfrosch hatte es also gut uns gemeint… Bis fast zum Ende des Workshop hielt er den Regen dann auch zurück.

Leider war Hamburg nicht die einzige Stadt, die zu den Workshop-Terminen relativ Wolkenverhangen war. München und auch Berlin hatte sich Tage zuvor auch schon von seiner nicht ganz so guten Seite gezeigt. Nicht gerade ideal für Langzeitbelichtungen wenn man mit den Wolken spielen möchte. Einzig in Dresden hatten wir strahlend blauen Himmel…. perfekt für das Urbane Motive. Unabhänging davon hat es mir selbst super viel Spaß gemacht und laut den ersten Meinungen auf Facebook den Teilnehmern auch… Apropos Teilnehmer. Ein paar von Euch haben mir bereits das eine oder andere Bild vom Workshop oder einen Link zur Online-Galerie geschickt… Danke, ich bin schon gespannt auf mehr.

In Sachen Workshop lege ich jetzt erstmal eine kleine Pause ein, denn es warten zum einen neue Beiträge, die geschrieben werden müssen, kommende Projekte müssen vorbereitet und auch eigene Bilder sollten mal wieder bearbeitet werden. Gerade für letzteres war ich in Deutschland auch mit meiner analogen Großformat-Kamera unterwegs. Da fällt mir übrigens ein, dass ich ohne die Hilfe meiner Leser kein einziges Negativ hätte belichten können. Ich Depp hatte ich München im Kühlschrank meiner Freunde die Filmhalter samt zwei Planfilm-Packungen vergessen. Eingefallen ist mir das natürlich erst 400Km später auf meiner Fahrt nach Dresden. Foto Görner wäre also die Adresse in Dresden bei der man auch im schönen Sachsen Planfilme bekommen kann.

Ich habe soviele nette Menschen getroffen und durfte endlich mal eine kleine Gruppe BlogTimes-Leser persönlich kennenlernen. In Dresden hatten ein paar sogar mein Buch für eine Signierstunde dabei, was mich sehr berührt hat. Ein bisschen Verlegen war ich auch, immerhin ist es ja kein Roman, sondern nur ein Fachbuch. Also, es war sicherlich nicht die erste Deutschland-Tour. Die nächste wird folgen und hier können sich dann die Leser aus der Frankfurter und Kölner Ecke freuen, denn ich komme nämlich auch zu euch. Apropos Tour, bereits bei dieser hatte ich auch etliche Anfragen aus Österreich und der Schweiz. Also meine lieben, wenn ihr wollt, dass ich auch zu euch komme, dann rührt mal die Werbetrommel…

Hier noch ein paar Eindrücke und Ergebnisse… Über mehr würde ich mich wie gesagt freuen! (In Sachen Dateigröße wisst ihr ja Bescheid:)))

Nils Breiner - Workshop Hamburg

Nils Breiner - Workshop Hamburg

Denny Schaarschmidt - Workshop Dresden

Gerd Blitzer - Workshop Hamburg

Gerd Blitzer - Workshop Hamburg

Nils Breiner - Workshop Hamburg

Jürgen Bode - Workshop Hamburg

Ricarda Masuhr - Workshop Berlin

Ricarda Masuhr - Workshop Berlin02

Ricarda Masuhr - Workshop Berlin02

Adina Bitterlich - Workshop Berlin

Adina Bitterlich - Workshop Berlin

Die Berliner wissen ja, dass das Wetter am Workshop-Tag nicht so dolle war. Armin aus Berlin ist die Tage dann nochmal mit Ideen und Anregungen vom Workshop losgezogen. Herausgekommen ist das hier. Echt super!

Armin Schnoerr - Workshop Berlin01

Armin Schnoerr - Workshop Berlin

Equipment, Fotografie

LCDVF von Kinotehnik – Einfach nur ein geiles Teil

2. September 2013

BlogTimes-LCDVF - Lieferumfang

Vor zwei Wochen hatte ich auf meiner FB-Page gefragt, ob sich ein Blitzbelichtungsmesser lohnt und durch darauf folgende Kommentare kamen wir dank Christian Horn von Synczeit.de auf ne Display-Lupe.

Ich wollte mir eigentlich schon immer eine kaufen, denn wer kennt das Problem nicht, dass man beim anschließenden Blick aufs Display nach der Aufnahme immer blöde Spiegelungen hat. Der Display-Schutz bei Nikon Kameras verstärkt den ganzen Mist noch ein wenig mehr. Ich hab mich also auf die Suche gemacht und bin über die Hoodman Hoodloupe*, den arschteuren Zacuto Z Finder Pro* auf den LCDVF Viewfinder* von Kinotehnik gekommen. Wer glaubt, dass ich mich verschrieben habe, der irrt sich. Die Firma Kinotehnik hat ihren Sitz in Estland und vielleicht wird der Begriff „Technik“ dort so geschrieben – keine Ahnung.

Wie dem auch sei, ich natürlich gleich mal Kinotehnik angeschrieben und nach ein paar Mails konnte ich denen so ein Teil abschwatzen. Die Lieferung dauerte nicht lange und kam just in Time für ein Porträtshooting noch am selben Tag. Geliefert wurde die aus Kunststoff bestehende Lupe mit zwei verschiedenen Halterungen, welche über einen Metallrahmen verfügen. Das ist auch notwendig, denn die Lupe selbst wird durch vier kleine Magneten am Display gehalten. Eine der Halterungen ist sogar ein direkter Nachbau des Nikon Displayschutzes. Eigentlich super praktisch, allerdings hat der Nachbau keine Schutzfunktion. Es ist quasi nur der Rahmen. Wer den Nikon Displayschutz eh nicht verwendet, dem kann das aber egal sein. Ich dagegen hab das Orignalteil immer drauf und wenn ich es so anschaue, dann ist es auch nötig.

Anstatt also den Kinotehnik Nachbau zu verwenden, nutze ich nur den selbstklebenen Metallrahmen für den bereits bestehenden Displayschutz. Weiter im Lieferumfang findet sich noch ein Aufbewahrungsbeutel, ein Microfasertuch und eine belederte Augenmuschel. Gerade letzteres findet man bei anderen Herstellern überhaupt nicht. Die Lupe ist übrigens nicht nur eine simple Plastikkontruktion die einfallendes Licht vom Display abhält. Nein, sie vefügt über eine leichte Vergrößerung für eine bessere Bildbeurteilung. Das ist zwar kein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz, den auch die anderen vergrößern den Bildausschnitt. Allerdings ist die Magnifikation so gut gewählt, dass man mit einem Blick das komplette Display sieht – was nicht unbedingt selbstverständlich ist. Der schweineteure Zarcuto Z Viewfinder hat ein noch höhere Vergrößerung, welche aber zu stark ist um das ganze Display mit einem Blick zu beurteilen. Auf Vimeo (Comparing the Viewfiner) gibt es hier ein schönes Vergleichsvideo.

Der Viewfinder von Zacuto kam für mich auch nicht in Frage, weil die passende Halterung am Stativanschluss befestigt wird und bei der Nutzung eines Battergriffs die Höhe nicht mehr passt. Außerdem ist mir die ganze Geschichte zu schwer. Die Hoodman Loupe hat ebenfalls ein Befestigungsproblem. Sie hat nämlich keine, außer ein komisches Gummiband, dass man über die gesamte Kamera stülpt… sehr strange.

Der Vorteil des LCDVFs liegt eindeutig bei der Verwendung von leichten Magneten und der großen Augenmuschel, was es super angenehm für die anschliesende Bildbeuteilung macht. Den LCDVF Viewfinder* gibt es abhängig der Displaydiagonalen in verschiedenen Größen, sowohl für Nikon- als auch für Canon Modelle sowie andere Kamerahersteller. Mit knapp 120 Euro (für die D800!) ist das Teil zwar nicht ganz günstig, kostet aber nur ein Drittel des Zacuto Z Viewfinders. In meinen Augen also jeden Cent wert  – Extrem empfehlenswert und nicht nur für Menschenfotografie geeignet!!

BlogTimes-LCDVF - Kinotehnik 1 (5)

BlogTimes-LCDVF - Kinotehnik 1 (2)

BlogTimes-LCDVF - Kinotehnik 1 (3)

BlogTimes-LCDVF - Kinotehnik 1
Die leichte Verzeichnung kommt durch die Aufahme mit dem iPhone…

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