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Equipment, Fotografie

Nach Yongnuo folgt nun auch PocketWizard

6. Dezember 2013

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Kennt ihr das – Immer wenn man etwas neues anfängt und dafür das nötige Equipment besorgt, steht man hin und wieder vor neuen Problemen. Als die Yongnuo-Teile für Nikon vorgestellt wurden, hab ich mich wie ein Schnitzel gefreut. TTL, HSS, SuperSync und dass alles für den kleinen Geldbeutel.

Alles bestens hab ich mir gedacht und was ist jetz? Jetzt sitze ich hier mit neuen PocketWizard Plus X*, weil ich meine China-Teile nicht für die Großformatkamera verwenden kann. Grund ist der nicht vorhandene Eingang einer PC-Sync Buchse. Zwar haben die Yongnuo YN-622* einen PC-Port, der allerdings ist nur ein Ausgang, also zum Anschluss von Blitzgeräten. Stunden im Internet habe ich damit verbracht, das rauszufinden. Wer beispielsweise die Phottix Atlas II* Funkauslöser benutzt, der hat sowohl einen PC-Port Eingang als auch einen Ausgang.

Warum hab ich dann nicht die günstigen Phottix gekauft? Nun, dazu muss man wissen, dass die Blitzsyncronzeit bei Schlitzverschlüssen bei max. 1/250 sec. und bei Zentralverschlüssen bei 1/500 sec. liegt. Die Phottix schaffen nur die maximale Standard-Blitzsycronzeit, wohingegen die Pocket Wizards bis zu einer 1/500 sec. können. Da Großformatobjektive grundsätzlich über einen Zentralverschluss verfügen, kann ich also die gesamte Bandbreite der verfügbaren Belichtungszeiten ausnutzen. Die PWs können aber leider kein HSS oder Supersync. Ergo behalte ich natürlich erst mal meine Yongnuo-Dinger.

Wer sich jetzt fragt, warum ich nicht gleich einen Auslöser gekauft habe, der alles kann und über einen PC Ein- und Ausgang verfügt!? Nun, erstmal wuste ich anfangs nicht, dass ich überhaupt mit der Großformatkamera Porträts machen würde und zum anderen finde diese Teile erst einmal für einen vernüftigen Preis. Die Phottix Odin* können zwar auch bis zu einer 1/8000 Sekunde auslösen, verfügen aber über keinen PC-Eingang. Die PW FlexTT5*haben zwar alles, sind aber mit knapp 190 Tacken pro Stück schweineteuer und da ich 4 davon benötige, ist das ein Haufen kohle der hier für Equipment drauf geht. Natürlich kann man die PWs auch miteinander kombinieren, dann aber muss man sich vorher Gedanken machen, welcher Blitz wo, wie ausgelöst werden soll. Die einen haben einen USB-Eingang, die anderen einen 3.5mm Eingang, anderen wieder 2.5mm. Wie man es also dreht, irgendwas ist immer zu beachten.

Auch wenn ich jetzt über 4 Yongnuo und über 4 PocketWizards PlusX verfüge. Zusammen haben die mich 375 Euro gekostet und verfüge somit über die gesamte Funktionalität. Ich kann sogar beide Auslöser an einem Systemblitz anschließen. Den einen über den Hotshoe und den anderen über den Klinkenstecker. Auf die D800 kommt dann der Yongnuo und auf die Großformatkamera der PW. Beim Systemwechsel muss dann einfach nur beim Blitz den dazugehörten Empfänger ein-oder ausschalten. OK, ich habe zwar ein Haufen Zeug am Blitz hängen aber doch einen erheblichen Teil an Kohle gespart.

Geliefert wird der Pocket Wizard übrigens mit zwei PC-Sync Kabeln. In der Regel lassen sich so alle gängigen System und Studio-Blitze anschließen. Ich benötigte natürlich mal wieder ne extra Wurscht, da mein neuer Yongnuo YN-568EX II* wie soll es auch anders sein nur über einen 2.5mm Klinkenanschluss verfügt. Verbreiteter Standard ist aber 3,5mm. Was also tun? Noch ein extra Kabel kaufen. Nope, dass kam nicht in Frage. Ein Adapter reicht hier völlig aus. Wer beim Fotogeschäft oder online nicht fündig wird, weil er nach PC-Port Adapter 2.5mm oder ähnlichem sucht, dem sei gesagt ich habe einfach einen Stereo-Audio Adapter von 3,5 auf 2,5 genommen. Das Funktioniert auch… und ist vielleicht sogar günstiger, als wenn ihr es im Fotoladen kauft.

So, habt ihr änliche Erfahrungen mit dem Kauf von Funkauslösern gemacht? Seit ihr mit den Yongnuo oder PWs zufrieden?

*Amazon Links um den kleinen Ronny und seinen Blog zu untersützen… Ist doch bald Weihnachten!

Fotografie, Nikon D800

Neuer Rechner für die Bildbearbeitung – Die D800 kann kommen…

1. März 2012

Eigentlich habe ich den Chrash meines knapp 7 Jahre alten Windows-PCs schon viel früher erwartet, aber irgedwann musst es ja soweit sein – Anfang dieser Woche war es dann soweit und ein neuer Rechner für die Bildbearbeitung musste her.

Alles fing damit an, dass nach dem Starten eine schlaue Warnmeldung kam, die besagt, dass der „spool“-Ordner (beinhaltet die ganzen ICC-Profile) beschädigt oder nicht vorhanden sei. Naja, in der Ordnerstruktur tauchte er schon auf, allerdings waren alle darin enthaltenen Profile verschwunden. Das Interessante dabei war, dass selbst durch erneutes hineinkopieren meiner noch im Backup vorhandenen Farbprofile mir ein Hinweis-Fenster sagte, dass sich diese Dateien sehr wohl im Ordner befinden und ob ich diese ersetzten möchte. Nein, fluchte ich, will ich nicht – sie sollen gefälligst nur erscheinen!!!

Nachdem ich mein Problem auf der BlogTimes Facebook-Page geschildert hatte und auch die Problemlösungen der Leser keine Abhilfe schafften, wurde es sogar noch schlimmer. die Festplatten schienen in Ordnung zu sein, aber die Grafikkarte (noch AGB) wolle mir einfach kein vernünftiges Bild auf dem Monitor zeigen. Ob es an den fehlenden Profilen lag, weiß ich nicht, aber eine Benutzeroberfläche im 4bit Modus anzuschauen, verursacht einfach starke Augenschmerzen.

Da ich mir dieses Jahr sowieso einen neuen Rechner anschaffen, oder zumindest das Innenleben meines Towers austauschen wollte, war für mich nun gestern Weihnachten. Wer jetzt denkt, dass ich einen Apple Computer gekauft habe – der irrt. Zwar hatte ich kurz an den Apfel gedacht, aber letzten Endes hat die Vernunft und auch der Preis gesiegt. Ach , und wenn man, so wie ich bereits einen Photoshop – Windows Version hat, dann kauft man sicherlich nicht noch eine fürs Apple Betriebssystem. Mir ist schon klar, dass ich jetzt gesteinigt werde….

Für alle, die in nächster Zeit planen, sich einen Windows- ich betone nochmals WINDOWS-Rechner für die Bildbearbeitung anschaffen wollen, findet ihr hier meine Konfiguration. Das Gehäuse lassen wir mal weg. Mit dieser Systemzusammenstellung habt ihr auch sicherlich keine Probleme die Datenmengen der neuen Nikon D800 zu verarbeiten. (Links führen zu Amazon)

Gesamtpreis ohne RAID-Platten liegt je nach Elektronik-Shop um die 850-900 Euro

Im Grunde war es das eigentlich. Als Betriebsystem verwende ich nun Windows 7, welches wie auch die übrigen Programme auf der SSD Platte liegt. Die Startzeiten sind natürlich sehr krass. Ich glaube, es dauert noch nicht mal 20 Sekunden, dann ist der Rechner komplett hochgefahren. Die Einrichtung der SSD war aber alles ander als leicht. Wer hier noch Fragen hat, einfach die Kommentarfunktion nutzen. Über die Tage werde ich jetzt alle Ordner neu strukturieren und dann ist hoffentlich erst mal die nächsten Jahr ruhe. Ich kann euch aber jetzt schon sagen, die SSD Platte möchte ich nicht mehr missen. Die Speicherung der Bilddaten erfolgt übrigens über das RAID 10 (Datensicherheit durch Spiegelung-RAID 1 und mehr Geschwindigkeit durch RAID O). Zusätzlich werden in unregelmäßigen Abständen die Daten auf mein NAS (Synology DS410 mit 8TB -Link zum Beitrag) geschrieben.

Jetzt muss nur noch die D800 kommen….

An dieser Stelle baue ich jetzt mal eine kleine Umfrage ein. Natürlich hat das keinen Einfluss auf die Bildbearbeitung an sich, aber….

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wenn ihr unterschiedliche Betriebssysteme benutzt, dann natürlich das Gerät, dass überwiegend bei euch zum Einsatz kommt. *…dann würde mich mal interessieren was genau?