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Photoshop

Equipment, Fotografie, Testberichte

Exposure 7 – Mein Eindruck

11. August 2015

Exposure 7

Heute geht’s mal um Software, eben jene die ich für meine Arbeiten nutze. Ihr kennt das sicherlich alle! Da schaut man sich verschiedene Portfolios im Netz an und überlegt wie derjenige wohl einen/seinen bestimmten Bildstil erzeugt hat. Das nicht alles immer manuell mit Abwedler und Nachbelichter in Photoshop zustande kommt, dürfte vielen klar sein. Es ist also nicht verwunderlich, dass wir Presets und Plugins benutzen. Zum einen um der Aufnahme die nötige Bildwirkung zu verleihen aber auch um Bilder einer Serie den gleichen Bildstil zu verpassen.

VSCO und NikSoftware ist jedem ein Begriff, doch wie schaut es mit Exposure 7 aus? Der Anbieter Alien Skin (keine Ahnung wie man auf sowas kommt), hat mir seine neueste Version für einen Test zur Verfügung gestellt. Seit ein paar Wochen habe ich die Software, kommt als Plugin oder Stand-Alone Version, im Einsatz und konnte einen ersten Eindruck gewinnen. Weiterlesen

Foto-Workshops

Fotokurse / Workshops – Es geht in die nächste Runde..

24. März 2014

Digital-Postprocessing-in-Adobe-Photoshop-2014-LANGEU Urban-and-Street-Photography-Workshop-2014LANGDEU

Nachdem ich jetzt etliche von euch in den letzten Wochen vertrösten musste, ob und wann nun endlich die Kursdaten für die neuen Workshops feststehen. Nun, jetzt ist es endlich soweit.

Die Workshop werden dieses Jahr Ende August in Hamburg anfangen und Mitte September über Köln und Pfronten im Allgäu im Münchner Raum enden. Es gibt ein paar Neuerungen und Änderungen für dieses Jahr. Erstmals werde ich mich nicht nur auf Deutschland beschränken, sondern auch in Paris und Zürich sein. Auch werden aufgrund meiner Aufenthaltsdauer in Deutschland/Europa nicht alle Kurse am Wochenende stattfinden können. Für dieses Jahr habe ich die Anzahl der Workshop Plätze reduziert, vor allem um mich mit dem einzelnen Teilnehmern während des Kurses intensiver zu beschäftigen. Letztes Jahr waren es mindestens 10 Teilnehmer pro Kurs und das war einfach zu viel. Gerade für die Themenworkshops, die alle on Location statt finden, im Studio ist das was anderes….

Ein weitere Neuerung für dieses Jahr ist neben den Themenworkshops ein Bildbearbeitungskurs, welcher entweder zusammen mit einem Themenworkshop oder als Einzelkurs gebucht werden kann. In diesem Kurs zeige ich euch meine Art der Bildbearbeitung für schwarzweiß als auch für Farbe. Im einzelnen bedeutet das, mein Arbeitsablauf oder neudeutsch Workflow von der RAW-Aufnahmen zum finalen Jpeg-Bild.

Bildbearbeitungsprogramm wird hauptsächlich Adobe Photoshop sein. Der Grund ist ein einfacher. Ich bin mit dem Leistungshunger der aktuellen LR-Version extrem unzufrieden und glaubt mir ich habe keinen langsamen Rechner oder zu wenig Arbeitsspeicher. Gerade wenn ich lokale Anpassungen vornehmen möchte, kommt schnell der Zeitpunkt der ein flüssiges Arbeiten mit LR unmöglich macht. Effektivität schaut für mich anders aus. Zudem macht die Preisgestaltung der CC-Version von Photoshop dessen Nutzung quasi für jedermann zugänglich. Diejenigen, die es nicht schon haben, können es für Umme 30 Tage nutzen und so ebenfalls am Kurs teilnehmen. Wer sich im Anschluss des Testzeitraums nicht für Photohop entscheidet, der kann immer noch eine Vielzahl Schritte auf Lightroom übertragen, da in Grundzügen die Bildbearbeitung ja nicht abhängig von der gewählten Software ist.

Auch wenn jetzt einige LR-Enthusiasten aufschreien, aber gerade für meine Art der Fotografie bin ich mit Photoshop einfach besser bedient. Vorallem Masken und die bessere Bedienbarkeit der Plugins finde ich besser. Außer wird und muss jede Aufnahme individuell verarbeitet werden. Eine Synchronisierung wie beispielsweise mit Hochzeitsaufnahmen wäre nicht sinnvoll. Zum einen sind sie nicht an einem Tag entstanden und zum anderen würde es der Indiviualtät der Aufnahmen nicht gerecht werden. Wer immer schon mal den Stilpiraten kennenlernen oder im coolen Heidestudio übernachten wollte, der hat bei den Bildbearbeitungskursen, welche im Raum Hamburg stattfinden diese Gelegenheit.

Aus organisatorischen Gründen läuft die Anmeldung zu den Kursen über meine Portfolioseite. Hier findet ihr dann alle Einzelheiten der jeweiligen Kurse. Wundert euch nicht, dass schon einige Plätze vergeben sind, aber diejenigen die unabhängig von BlogTimes meine Seite besuchen haben schon gesehen, dass es Kurse gibt und sich schon angemeldet. Für den Kölner Raum wird es ebenfalls ein Bildbearbeitungskurs geben, allerdings bin ich hierfür noch auf Studiosuche. Wer also was weiß oder jemanden kennt, der jemanden kennt. Einfach Bescheid sagen.. Kommt hier eine Möglichkeit zustand, wird derjenige mit einem 50Prozent Gutschein für den Kurs belohnt!

Neben den normalen Workshops stehe ich auch für individuelle Anfragen während meines Aufenthalts zur Verfügung. Angefangen von der Portfoliosichtung, bis hin zum reinschnuppern in die analoge Großformatfotografie ist alles möglich. Gerne auch kleine Gruppen um sich die Kosten zu teilen.  Ach ja bevor ich es vergesse. Auf Facebook hatte ich es schon angekündigt. Wer einen der Themenworkshops in Verbindung mit der Bildbearbeitung bucht – der kann gerne einen der folgenden Gutscheine nutzen – ihr spart euch ca. 10 Prozent auf den Gesamtpreis der regulären Buchung. Während der Buchung wird euch die Möglichkeit der Eingabe gegeben.

  • Langzeitbelichtung + Bildbearbeitung (rrlongpost)
  • Urbane Fotografie + Bildbearbeitung (rrurbanpost)

Kleine Info noch zur Buchung.
Letztes Jahr waren fast alle Plätze in wenigen Tagen ausgebucht – im Vorgriff darauf gibt es schon mal eine Warteliste! Ein kurzer Blick in die Terminliste genügt und wenn der Kurs schon ausgebucht ist, dann schreibt mir eine kurze Mail über mein Kontaktformular

BUCHUNG/REGISTRIERUNG

Weitere Informationen zu den angebotenen Fotokursen sowie Buchung/Registrierung findet ihr in der Terminübersicht auf ronnyritschel.com

Fotografie, Nachgedacht

Lohnt sich ein Adobe Abo…

21. März 2014

Screenshot - Mein-Photoshop

… der CC Version von Photoshop und Lightroom und warum nutzt du überhaupt Photoshop anstatt Lightroom für deine Aufnahmen? So oder so ähnliche Fragen erreichten mich immer mal wieder in der letzten Zeit per Email. Grund genug diesen Fragen mal einen Beitrag zu widmen.

Man könnte argumentieren „kommt drauf an“, mach ich aber nicht! Ich sage, Ja, es lohnt sich für jeden, der mehr aus seinen Aufnahmen raus holen möchte und sich tiefer mit der Materia digitale Dunkelkammer beschäftigen möchte –  also die Nutzung von Photoshop.

Ich selbst nutze seit Ende letzten Jahres die CC Version von Photoshop und bin (bis auf ein einziges Mal – Update Probleme) sehr zufrieden. Gelegentlich, beispielsweise für die Serienbildbearbeitung einer einzelnen Fotostrecke nutze ich zwar Lightroom. Allerdings nervt mich LR immer mal wieder in Sachen Geschwindigkeit, vor allem wenn ich mehr als nur ein paar lokale Veränderungen durchführen möchte. Es ist schon extrem Ressourcen-hungrig und nein ich habe keinen langsamen Rechner. Adobe macht daraus auch keinen Hehl und sagt, mann sollte dann eben weniger Anpassungen vornehmen. Ach, Hmmm, ich lass das mal unkommentiert hier stehen… Mit Photoshop dagegen habe ich keine Geschwindigkeitseinbußen, auch nicht wenn ich zahlreiche Masken und lokale Kontrastebenen verwende. Mein Nutzungsverhältnis liegt bei 80 Prozent Photoshop und 20 Prozent Lightroom. Ja, ich kann sagen, die knapp 13 Euro pro Monat für die CC-Version sind bei mir gut investiert.

Jetzt aber zum eigentlich Grund, der wohl hinter der ersten Frage steckt. Ich möchte kein Abo-Modell monatlich bezahlen, da mir die Software nach Beendigung nicht gehört und ich im Bedarfsfall meine PSD-Dateien nicht mehr öffnen kann. Ja, das ist richtig nach Beendigung des Vertragsverhältnis kann ich 30 Tage später nicht mehr meine PSD-Dateien aufrufen. Doch mal ehrlich, wer macht das schon. Ich speichere meine Dateien nach der Bearbeitung als JPEG und manchmal als TIFF und dass wars dann. Zwar habe auch ich PSD-Dateien auf dem Rechner, die ich allerdings nur in extrem seltenen Fällen nochmal öffne um ein paar Veränderungen vorzunehmen. Wirklich genutzt habe ich das Dateiformat nach der fertigen Bearbeitung noch nie. Will sagen, mir ist das ziemlich egal, ob man nach 30 Tagen die PSDs nicht mehr öffnen kann. Elements gibts im Bedarfsfall ja auch noch!

Ich nutze 80 Prozent Photoshop und nur 20 Prozent Lightroom, weil ich das abhängig vom Fotogenre mache. Ich sags mal so, wäre ich Hochzeitsfotograf würde ich aufgrund der zu bearbeitenden Fotos zu LR  greifen. In der Regel sind die Fotos an einem Tag aufgenommen wurde, bei relativ gleichen Lichtverhältnissen usw… Ja, der Syncrobutton ist hier sehr hilfreich. Das gilt meiner Meinung nach auch für eine Porträtserie usw…

Der größte Teil meiner Aufnahmen besteht immer noch aus der Reisefotografie, also alles was mit Urban, Städte und Landschaft zu tun hat. Auch wenn viele Aufnahmen einer Serie sind, so sind diese meist nicht am selben Tag und gleichbleibenden Lichtverhältnissen zustande gekommen. Jede Aufnahme könnte auch als Individual angesehen werden, wenngleich sie zusammengenommen Teil einer Serie sind.

Um diese Individualität zu erreichen, nutze ich Photoshop. Denn nur hier kann ich die Besonderheiten jeder einzelnen Aufnahme herausarbeiten. Hilfsmittel sind hier Masken, Ebenen und auch Plugins, welche mehr Funktionen beinhalten also entsprechende LR Versionen. Lightroom kommt hier bereits beim Markieren und Freistellen an die Grenzen der Funktionalität. Die zweite Frage lässt sich mit „Ich mache die Wahl des Programms auch stark vom zu fotografierenden Motiv abhängig“. Einen Großteil meiner Aufnahmen könnte ich sonst nicht bearbeiten. So einfach ist das.

Nochmal kurz zurück zur ersten Frage. Ja, es lohnt sich vor allem auch aus Kostengründen. Lightroom gibt’s zwischen 90 und 120 Euro und das kaufen die meisten jedes Jahr in der aktuellen Version wahrscheinlich neu. Ich habs so gemacht – bisher! Das Adobe Fotografie-Programm (welches PS und LR beinhaltet) kostet knapp 150 Euro im Jahr. Vom kaufmännischen Aspekt betrachtet, quasi zwei Programme für einen doch sehr geringen Mehrpreis. Aber was bekommt ich wirklich? Kreativität und Individualität und die Möglichkeit sich und seine eigene Dunkelkammer Fähigkeiten zu verbessern. Für meine Art der Fotografie brauche ich die Ameisenlinien, Ebenen, Masken, Pinsel und Stempelwerkzeuge etc…Lightroom alleine schafft das hier nicht!!

Geht mal in Euch und fragt euch selbst, auf welchen Gebiet in der Fotografie ihr euch am meisten bewegt. Dann findet ihr eure Antwort ganz schnell. Ich bin Pro-Photohop und ihr?

Fotografie

Fehlermeldung nach Update von Photoshop Creative Cloud Version…

18. Januar 2014

PSCC

Nun bin ich seit knapp zwei Monaten Abokunde der PSCC Version und hatte bisher keine Probleme, bis ich natürlich auf die vor ein paar Tagen veröffentliche Version 14.2 aktualsiert habe. Nachdem Update ging natürlich nichts mehr. Fehlermeldung über ein Problem mit der Patchmatch.dll. Irgendwas mit dem Programmeinsprungsspunkt.

Wie auch immer, jedenfalls ging nichts mehr. Das Problem bei der CC Version ist, dass zwar Installationsdateien abgelegt auf dem Computer abgelegt werden, aber keine Sau weiß wo? Über den Creative Cloud Manager lassen sich ja normalerweise die Programm (jetzt hören sie auf den schönen Namen „Apps) installieren. Nur dieser zeigte mir, dass ich die aktuellste Verions nutze. Das ist schön, dachte ich mir nur kann ich das verschissene Programm nicht öffnen.

Da der technische Kundendienst von Adobe miserabel ist, habe ich erst gar nicht versucht diesen zu kontaktieren. Also ein wenig gegoogelt und siehe da, ich bin nicht der einzige. Zwar sind die Suchergebnisse schon bisschen älter, aber das Problem war das gleiche. Nach einem Update ging nichts mehr. Wieder war es die Patchmatch.dll. In der Regel reicht es, dass man sich die DLL Datei aus dem Internet lädt und ins passende Windows Verzeichnis packt. Nur hat das bei mir nicht geholfen.

Mir blieb also nur übrig PSCC neu zu installieren. Das blöde ist nur, dass es keine Deinstallationsdatei gibt. Mac Besitzer ziehen dagegen ihr PS Icon nur inden Papierkorb (und nein ich werde meine Arbeitstation nicht auf OS umstellen) und fertig ist die Laube. Nun CCleaner hilft hier und dann war auch dieses Problemchen glöst. Danach muss man den Computer neu starten, ansonsten erkennt der Cloud Manager nicht, dass das Programm nicht mehr auf dem System ist.

Nach dem Neutstart wieder den Cloud Manager geladen und siehe PSCC stand zur Installation bereit. Ein Bitte an Adobe! Es doch scheiße, dass ich das gesamte Programm erneut aus der Cloud downloaden muss. Sollte sich nicht noch ein installierbare Version auf dem Laufwerk finden??? Ich habe doch nur die Installation gelöscht und nicht die gepackten Dateien!!

Ganz wichtig ist natürlich, dass ihr eine Sicherheitskopie des Inhalts des Plugin Ordners angelegt. Gerade diejenigen unter euch, die wie ich die Google/Nik Plugins nutzen. Ansonsten bleibt euch nämlich nur der weg über den Downloadlink, welchen ihr mit der Bestellmail erhalten habt. Es kann gut sein, dass der Ordner auch auf der Platte verbleibt, da er ja nicht zum PSCC Installationpaket gehört, aber sicher ist sicher…

PSCC - Plugins

Nachdem jetzt alles wieder funktioniert, noch den Google Ordner in das Plugin Verzeichnis von Photoshop CC kopieren und dann passt die Sache wieder. Achja, wenn ihr das erste Mal PSCC startet, dann schaut doch mal in den Voreinstellungen ob ihr auch die richtige Version geöffnet habt. Es wird auf 64Bit System nämlich auch noch die 32Bit Version installiert. Warum, keine Ahnung. Es kann aber gut sein, dass diese primär auf euren Desktop oder im Startmenü erscheint. Überprüfen könnt ihr das wie schon gesagt in den Voreinstellungen. Einfach mal unter Leistung schauen und wenn da etwas von max. 3-4GB Arbeitsspeicher steht (in der Regel ist euer System ja mit mehr aussgestattet, oder nicht?), dann habt ihr gerade die 32Bit Version geöffnet. Im Programmverzeichnis (nicht im x86 Ordner) auf dem C-Laufwerk dann einfach die PS CC version öffnen und dann nochmals den Check machen. Jetzt dürfte hier deutlich mehr Arbeitsspeicher stehen. Grund ist, dass die 32Bit Version ja nur maximal 4 GB adressieren kann.

PSCC - Leistung

So, dass wars eigentlich schon. Hoffe, ihr habt weniger Probleme mit euer CC Version.