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Prints

Dies und Das, Equipment, Featured, Fotografie

Epson SC-P800 – Was soll ich sagen, er druckt!

12. August 2015

Epson SureColor P800

… und das sogar richtig gut. Nun muss ich aber ehrlicherweise gestehen, dass der neue Epson SC-P800* mein allererster Drucker für meinen fotografischen Arbeiten überhaupt ist. Ich hatte irgendwie nie richtige das Verlangen einen eigenen Drucker besitzen zu müssen. Das änderte sich, als ich vor ein paar Monaten angefangen habe mich neben der Fotografie auch mit dem Siebdruck zu beschäftigen. Hier hatte ich schon mal was dazu geschrieben.

Der Hauptgrund für den eigenen Drucker liegt vor allem daran, dass ich für die Erstellung meiner Transparenten Folien, die später die Grundlage für die Siebdruck-Belichtung sind, sehr hohe Schwarzwerte benötige. Dazu bedarf es natürlich nicht das neueste Equipment und es würde auch der 3880 ausreichen. Der ist nun aber schon mehr als 5 Jahre auf dem Markt und als Epson vor ein paar Monaten den Nachfolger angekündigt hatte, dachte ich mir – hier kannst du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen kann ich den Drucker für meine Folien nutzen und zum anderen kann ich bis 17“ (DIN A2+) auf Fotopapier drucken.  Letzteres vor dem Hintergrund, dass sich die Nachfrage nach „kleineren“ Drucken bei mir häuft. Weiterlesen

Featured, Fotografie, Nachgedacht

4k, 8k, 16k…. und was wird aus dem Print?

10. April 2015

BlogTimes - Prints

Die letzten Tage waren wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Grippe-Impfung hat mich wenigstens davor bewahrt hier komplett auszufallen. Dennoch etliche Tage mit 39 Fieber ist einfach Scheisse. Es geht mir wieder besser, dennoch sind 100 Prozent noch nicht erreicht. Die Viren werden auch immer aggressiver…

4k, 8k, usw… was meine ich damit? Nun, die meisten werden wissen, dass ich damit die Auflösung meine, allerdings in diesem Fall nicht die Kameraauflösung sondern die Darstellung auf einem Monitor. In der letzten Zeit ließt man immer wieder von 4K Monitore, die jetzt mehr und mehr auf dem Markt kommen – kürzlich sogar von Geräten, die zukünftig 8K darstellen können oder zumindest plant man dies. Warum eigentlich? Sind wir alle so von Auflösung und absolutem Detailreichtum und Schärfe besessen, dass wir das benötigen?

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Fotografie, Mitgemacht

Wie wars in Toronto?

12. März 2014

BlogTimes-IMG_1630

Schön, dass du fragst – es war überwältigend! Mit über 15.000 Besuchern in 3 Tagen hatte ich alle Hände voll zu tun und muss mich jetzt erstmal vom vielen Reden und Erklären erholen. Zahlreiche neue und interessante Kontakte wurden gemacht, was sich in den nächsten Wochen und Monaten erst zeigen wird, wie vielversprechend diese auch zukünftig sind.

Vom Umfang her war die Teilnahme am Artist Project meine bisher größte Veranstaltung und eines ist schon mal sicher. Ich bin nächstes Jahr wieder mit dabei, allerdings werde ich bis dahin noch ein paar Hausaufgaben machen und ein paar neue Projekte anstoßen. Vorallem im Hinblick auf Kreativit der Präsentation der Aufnahmen. Denn eines hab ich nach dieser Veranstaltung, bei denen alle Teilnehmer durch eine Jury ausgewählt worden, mitgenommen. Es geht noch mehr… und dafür werde ich mich ab und zu in meine kleine Werkstatt zurückziehen und basteln. Was genau, das erfahrt ihr sobald ich die nötige Ausrüstung zusammen habe. Ich werde das Rad zwar nicht neu erfinden und anhand der Besucherreaktionen hat der gute alte Print auch nicht ausgedient, aber ich habe so einiges gesehen, was mich zum Nachdenken angeregt hat.

Ich hatte übrigens mit knapp 30 Aufnahmen ein relativ großes Portfolio aufgestellt und gezeigt. Man sagt ja oft, weniger ist mehr, aber für eine breitgefächerte Darstellung meines Portfolios war es gerade richtig. Naja, vielleicht hätten auch zwanzig Aufnahmen gereicht. Bei der Auswahl der Aufnahmen habe ich mich für kleine Serien entschieden. So hatte ich neben typischen Landschaft und Städteansichten auch meine Streetfotografie gezeigt. In Sachen Formate hatte ich ebenfalls eine breite Auswahl um dem potenziellen Interessenten eine Vorstellung der Größen zu geben. Bigger ist Better ist nach wie vor meine Devise. Fotografien sollten großformatig präsentiert werden, gerade für die Urbane Fotografie. So kann sich der Betrachter viel länger im Bild „verlieren“ und genau das möchte man doch. Keiner will, dass man die Aufnahmen nur flüchtig betrachtet, oder nicht?

Es gibt im deutschsprachigen Raum natürlich auch ähnliche Veranstaltungen. Diese laufen vielfach unter den Begriffen wie Artist Festival, Kunstfestival oder auch Straßenfeste und bieten oft für wenig Geld entsprechende Teilnahmen an. Natürlich bleibt es nicht bei anfallenden Standgebühren. Das Portfolio will ja auch präsentiert werden und damit meine ich nicht nur Prints. Visitenkarten, Broschüren, vielleicht ein Ausstellungskatalog usw.. gehören genauso dazu wie eine ordentliche Beleuchtung und die Abwicklung von Verkäufen. Gerade wenn es das erste Mal ist, fallen hier natürlich Kosten an, die zunächst getätigt werden müssen. Dennoch kann ich euch sagen, es lohnt sich und damit meine ich nicht die Verkäufe. Natürlich habe ich mich über meine Verkäufe gefreut, aber die Inspiration und Kontakte die man auf solchen Veranstaltungen macht, sind oftmals mehr wert und zahlen sich erst Wochen oder gar Monate später aus.

Ich könnte euch jetzt hier meinen genauen Ablaufplan beschreiben, allerdings wäre ich dann Weihnachten noch nicht fertig. Wenn ihr allerdings Fragen habt, dann her damit. Vielleicht spielt ja der eine oder andere von Euch mit dem Gedanken sich mal auf dieses Abenteuer einzulassen und weiß noch nicht so recht wie und wo er anfangen soll.

Achja, ein paar eingerahmte prints habe ich noch übrig, falls hier Interesse besteht?! Natürlich alle signiert…

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Fotografie

Lightjet vs Pigment Druck – Entschieden habe ich mich für…

13. Februar 2014

Ronny Ritschel - Prints

… Lightjet Drucke. Was bedeutet, dass drei verschiedene Laser auf lichtempfindliches Fotopapier treffen und dieses belichten. Anschließen wird es fotochemisch aufbereitet. Es ist quasi ein digital ausbelichtetes Foto auf Fotopapier.

Ich bereite gerade eine Austellung in Toronto vor, welche im Laufe der nächsten Woche beginnt. Letzte Woche habe ich eine Lieferung von 40 Prints erhalten mit bis zu 130cm Seitenlänge. Bestellt habe ich übrigens alle meine Drucke bei Whitewall.de, da ich mich hier auf dessen Qualität und die Lieferzeit verlassen kann. Gerade in Sachen Qualität bin ich extrem pingelig.

Ein weiterer Grund warum ich mich für diesen Online-Printdienst entschieden habe, ist die Vielfalt mit der ich S/W drucken kann. Für meine Farbaufnahmen habe ich Kodak Pro Endura gewählt und für S/W die Ilford-Papiere. Alle meine Prints verfügen über einen weißen Rand, welche ich in in Abhängigkeit der Größen unterschiedlich breit gewählt habe. Whitewall stellt hier 1cm ,2cm oder 3cm zur Auswahl. Das passt, denn mehr Weißrand brauch ich nicht. Dieser erlaubt mir meine Aufnahmen auch ohne ein Passe-Partout zu rahmen. In sachen Rahmenbau und wie rahme ich ein Bild selbst, kommt auch noch ein Betrag. Alle Fehler, die ich gemacht habe, könnt ihr dann vermeiden. Außerdem die große Frage gläzend oder matt und welches Papier vielleicht besser geeignet wäre! Man, was hab ich geflucht… Im nächsten Beitrag mehr!

Mein Portfolio umfasst sowohl S/W als auch Farbfotografien Alle Aufnahmen habe ich ausschließlich ausbelichten lassen. Die druckbare maximale Größe ist ein Grund, aber hauptsächlich, weil ich Ausbelichtungen einfach brillianter in der Qualität finde.Die Laser schaffen eine Druckauflösung von 4000dpi, währen die Pigmentdrucker maximal bis 2000dpi gehen (Bitte nicht verwechseln mit der Fotoauflösung von 300dpi; das ist was ganz anderes) Für Testzwecke habe ich natürlich auch auf Hahnemühle Pearl drucken lassen und natürlich ist das Ergebnis toll. Das Papier fühlt sich hochwertig and, der Druck ist gleichmäßig, die Tonwerte überzeugen auch und dennoch kann ich einen Unterschied zwischen Ausbelichtung und Pigmentdruck festellen. Es lässt sich schwer beschreiben, aber irgendwie sieht man ob ein Foto gedruckt oder ausbelichtet wurde.

Ich möchte jetzt nicht soweit gehen und sagen, der Pigmentdruck ist schlechter ist. Auf keinen Fall, er ist einfach nur anders. Ich habe Drucke, welche über einen Meter Seitenlänge gehen und gerade bei dieser Größe habe ich das Gefühl, dass ich einfach mehr feine Details sehen kann. Ihr merkt schon, dass es nicht einfach ist, dies mit bloßen Text zu beschreiben. Fotos zeigen dies auch nur bedingt. Vielleicht müsste ich zu Testzwecken noch weitere verschieden Formate und Papier bestellen um noch einen viel differenzierten Einruck zu erhalten.

Vor der Bestellung habe ich natürlich über diverse Druckmöglichkeiten, Papiere, Präsentationsmethoden usw… recherchiert. Ein 4-stelliger Betrag alleine für Produktionskosten will wohl überlegt sein. Es gibt viele Stimmen für Laser-Ausbelichtungen (Lightjet) und gegen Pigment-Drucke und umgekehrt. Die einen sagen, die Auflösung ist beim Lightjet besser, die Tonwerte beim Pigment-Druck… Schärfe hier, Druckraster da, 60 Jahre Haltbarkeit bei Lightjet und 100 años bei Pigment. Es wird sich quasi der „Druck-Ball“ von beiden Lagern immer wieder gegenseitig zugeworfen. Mal sind die einen besser,mal die anderen.

Nach einer Weile hatte ich einfach die Schnautze voll. Es wird immer für und wider geben und jeder versucht seine gewählte Variante als die Beste ausgeben. Im Hinblick auf Qualität, Größe, Preis und Möglichkeiten habe ich mich letzten Endes eben für Ausbelichtungen entschieden. Natürlich kam mir vor der Bestellung kurz der Gedanke über die unterschiedliche Haltbarkeit der Drucke in den Sinn. Das aber nur kurz, denn mal ehrlich, selbst mit 60 – 100 Jahre Haltbarkeit bevor Farbabweichungen auftreten können, sind Laserbelichtungen immer noch viel haltbarer als konventionelle Dunkelkammer-Prints. Außerdem gibt es hier noch einiges zu beachten. Wie wird das Bild gelagert, direkter Sonnenschein, hinter UV-Glass usw…. Unter schlechten Bedingungen wird ein Pigment-Druck seine mindestens 100 Jahre auch nicht erfüllen können.

95 werde ich in 60 Jahren sein und wenn einer meiner Prints tatsächlich Farbverschiebungen aufweisen sollten, dann bezeichne ich ihn einfach als Vintage-Druck. Das hat er sich dann aber auch verdient. Was ist damit sagen will, mir ist es egal ob der Druck 50, 60, 75 oder 100 Jahre Haltbarkeit aufweist. Ich wäre überglücklich, wenn ich tatsächlich nach 50 Jahren noch einen dieser Prints in den Händen halten könnte!!

Um vielleicht abschließend noch etwas Allgemeines loszuwerden. Egal für welche Druckmethode ihr euch entscheidet, hauptsache ihr entscheidet euch für einen Druck. Den Großteil meiner Aufnahmen habe ich zum erstem auf Papier gesehen und dieses Gefühl, kann euch kein super perfekter kalibrierter Monitor und sei er noch so groß wiedergeben. Diese Wow-Effekt, wenn man zum ersten Mal Details erkennen kann, die vorher verborgen blieben, sind einfach nur geil. Also Leute, los geht’s druckt, was das Zeug hält. Ihr werdet es nicht bereuen.

Ronny Ritschel - Prints

Ronny Ritschel - Prints

Ronny Ritschel - Prints

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Alle Beitragsbilder sind mit dem iPhone gemacht und geben nicht 100 prozentig die Farben wieder..