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Die beste Fototasche, die ich bisher hatte – Der Tilopa BC von F-Stop

23. Oktober 2013

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In Sachen Fototaschen können wir alle wahrscheinlich locker mit der Anzahl an Handtaschen der Frauen mithalten. Ja, ich weiß – es gibt natürlich auch Frauen, die fotografieren. Doch irgendwie würde der Satz dann nicht passen Sorry schonmal!

Nur kaufen wir nicht die Taschen, weil wir wieder etwas neues haben wollen, sondern weil uns irgendwas an der „alten“ Fototasche nicht gefällt. Da wären die schlecht gepolsterten Schulterriemen, eine komische Innenaufteilung, die schlechten Beckengurte oder einfach ein beschissenes Tragegefühl, weil man ihn nicht einstellen kann. Doch es gibt Hoffnung F-Stop nennt sich diese und kommt aus den Staaten.

Ich selbst habe den Tilopa BC von F-Stop kurz vor Beginn meiner Deutschland-Tour erhalten. Perfekt also zu beweisen, ob er Großformat-Kamera, DSLR, Objektive, Laptop, Tablet, Zubehör und Kleinkram verträgt und vorallem was meine Schulter und Rücken dazu sagen. So ziemlich in jeder Stadt haben mich die Teilnehmer gefragt, ob ich den mit dem neuen Rucksack zufrieden bin. Vielleicht war es Zurückhaltung, aber nur einer vor euch hatte Ihn dann auch tatsächlich auch selbst ausprobieren wollen. Wahrscheinlich aber war es letzten Endes der Preis, der bei vielen das „Haben-Wollen“ Gefühl unterdrückt hat. Meine Anwort war stehts – Die beste Fototasche, die ich bisher hatte und dazu stehe ich immer noch.

Doch warum ist es für mich die BESTE FOTOTASCHE? Es ist schwer eine Reihenfolge festzulegen, was mich wirklich überzeugt hat. Darum fange ich einfach mal irgendwo an. Da wäre also das herausnehmbare Fotofach. Das gibt es in den unterschiedlichsten Größen und da ich immer viel Krempel mitrumschleppe, hatte ich natürlich nach dem XL-Pro ICU gefragt. Wofür ICU steht weiß ich eigentlich gar nicht. Ich weiß nur, dass hier unterschiedliche Größen erhältlich sind, also quasi für jedes Kameraequipment. Kein rumgeeiere mit irgendwelchen zu kleinen oder zu großen Innenaufteilungen. Passend dazu gibt es natürlich auch kleine stoffummantelende Gummibänder mit Klettverschlüssen, die alles sicher in den Fächern halten.

Das in meinen Augen größte Problem der Hersteller sind vernünftige Schulterriemen und Beckengurte. Gerade in Sachen Polsterung scheinen wohl leider die meisten zu sparen. Ich jedenfalls, hatte hier bis auf wenige Ausnahmen, was aber vorzugsweise an weniger Equipment lag, nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz anders der Tilopa. Durch viele kleine Verstellfunktionen lässt sich der Rucksack ganz an den Rücken ziehen. Das ist für die Entlastung der Schulter in meinen Augen am wichtigsten. Der geschlossene Beckengurt verlagert dann zusätzlich einen großen Teil des Gewichtes auf die Hüfte, sodass ich die Schultern fast frei bewegen kann – ähnlich eines Backpacker-Rucksackes. Ein integriertes Alu-Tragegestell sorgt dafür, dass auch alles stabil und in Form bleibt und nicht in sich zusammenfällt. Bisher konnte ich das noch bei keinem Rucksack-Hersteller finden. Wer jetzt denkt, dass durch das Alugestell der Rucksack sehr schwer ist, der irrt sich. Er ist sogar leichter als vergleichbare Modelle (wenn es die überhaupt gibt)

Der Rucksack hat soviel Taschen, dass ich wirklich fast ne halbe Stunde damit beschäftigt war jede einzelne zu finden. Aufgefallen ist mir dann, dass es gar keine Regenschutzhülle gibt, aber hier kann ich gleich Entwarnung geben. Die sichtbaren Reisverschlüsse sind alle abgedichtet und bei einem Einzelcoaching in Hamburg konnte ich mich auch von der Wetterfestigkeit (Starke Regenschauer) der restlichen Aussenhülle überzeugen. Allerdings bedeutet das nicht, dass er absolut Wetterfest ist. Hier findet ihr noch einen Beitrag dazu. Ich werde mir daher noch die Regenhülle besorgen. Für zusätzliche Winter-Fototouren verfügt der Rucksack noch über die Möglichkeit links und rechts ein paar Ski dranzuschnallen. Sehr geil, allerdings fahre ich Snowboard. Na mal schauen, ob sich hier noch eine Lösung findet. Gurte usw… hat er ja genug.

Was geht eigentlich rein in den XL-Pro ICU? Ne Menge Fotozeugs und ein bisschen was zu essen. Dabei hatte ich…

und in den restlichen Taschen außerhalb des ICU waren dann noch Microfaser-Tücher, Speicherkarten, CSLR Kameratragegurt, Fernauslöser, Iphone Kopfhörer von AudioTechnica*, und ne Menge anderes Zeug, was mir jetzt gar nicht mehr einfällt.

Eigentlich will ich damit nur sagen, dass je nach Größe des Equipments ihr wunschlos glücklich mit dem jeweiligen ICU werdet. Apropos Gewicht…. Ich hab natürlich alles in den Flieger mitgenommen und mit knapp 15 Kilo war ich wahrscheinlich auch leicht über die Gewichtsgrenze. Aber und jetzt kommts. Der ICU lässt sich ja auch verschließen und als Quasi-Tasche vom Rucksack trennen und so klappts dann auch mit dem Fluggepäck, wenn es insgesamt mal zu groß sein sollte. Gerade diese Möglichkeit ist aber sehr geil, da viele Kurzstrecken-Flugzeuge hier in Nordamerika nur über kleine Gepäckfächer verfügen und das war für eine Fototasche immer mein größtes Problem. Einmal musste ich hier nämlich mein gesamtes Equipment aufs Rollfeld stellen, damit es noch zu anderen Koffern in den Bug kommt. Das war vielleicht ne Horror-Vorstellung!!!

Wie ihr seht, komme ich gar nicht aus dem Schwärmen heraus. Naja hmmm, einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch. Der Preis! Der ist nämlich nicht von schlechten Eltern und meine Kombination kostet ca 460 Dollar (345,00 Dollar für den Rucksack und 115,00 für den Xl Pro ICU). Das werden dann wahrscheinlich in Deutschland Euro sein, weil hier ja die Mwst. schon drin ist. Wer allerdings nur einmal Geld ausgeben möchte, dem kann ich ganz speziell den Tilopa nur ans Herz legen. Die anderen Taschen und Rucksäcke von F-Stop kenne ich nicht – noch nicht, lieber Falk!!! Ich kann mir aber gut vorstellen, dass diese mindestens genauso funktionell und angenehm zu Tragen sind, wie meiner hier und den hier gebe ich so schnell nicht wieder her…

Frank Heinen, einer meiner Leser hatte sich kürzlich auch einen Tilopa BC bestellt (Ist wahrscheinlich auf meinen Mist gewachsen) und soweit ich weiß, ist er auch ganz angetan vom neuen Rucksack. Ach, bevor ich es vergesse. Einen dicken, fetten Dank an F-Stop für den Tilopa, der mich jetzt zukünftig auf meinen Fotoreisen begleiten wird. Es wäre doch ganz cool, wenn F-Stop den BlogTimes Lesern einen kleinen Rabatt geben würde!? Na, ich frage mal nach…

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Dies und Das, Fotografie, Nachgedacht

Aufgepasst bei Langzeitbelichtungen mit der Nikon D800 – Streifen und Punkte!

7. August 2013

Eigentlich wollte ich diesen kleinen Beitrag schon viel früher schreiben, aber akute Sommertemperaturen, Camping, Wakeboarden usw.. lassen mir nicht gerade viel Zeit fürs Fotografische. Ich glaube, dass muss auch mal sein. Kann ich ja nicht immer vor der Kiste hängen.

Der Titel sagt eigentlich schon alles, naja fast. Ich beschäftige mich ja nicht erst seit kurzem mit dem Thema, aber mit meiner alten Nikon D300 und mit der analogen Großformatkamera war und sind Langzeitbelichtungen kein Problem. Dem Aufnahmeprozess mit der Nikon D800 sollte man aber ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken. Im Großen und Ganzen geht es um einen ungewollten Lichteinfalldurch den Prismensucher der Kamera und um die Verwendung von mehreren LEE Einsteckfiltern.

Steht die Kamera ungünstig zur Sonne oder fällt während der Aufnahme seitliches Streulicht auf den Sucher, kommt es zu diesen häßlichen violetten Streifen im Bild. Das tükische daran ist, diese lassen sich durch den Blick aufs Kameradisplay vor Ort nicht sofort erkennen. Erst in dunkler Umgebung oder am Computer Monitor kommen sie ungetrübt zum Vorschein. Meistens ist es dann für einen zweiten Anlauf zu spät. Abhilfe schafft bei der D800 der kleine winzige Hebel nebem dem Sucher-Okular. Durch Betätigung wird eine Lichtschutzblende vor das eigentlich Prisma geschoben. Ist ja logisch, sagt vielleicht jetzt der eine oder andere. Mag sein, aber ich habe hierauf nie geachtet, weil ungewollter Lichteinfall mit der Nikon D300 sowieso kein Problem war. Warum sollte ich dann meine Gewohnheit ändern…Nun, dass muss ich jetzt wohl, wenn ich die D800 für Langzeitbelichtungen einsetze. Gerade bei meinen letzten USA-Reisen habe ich natürlich nicht immer daran gedacht und wurde dann natürlich gleich bestraft. Solltet ihr nun versehentlich doch mal einen violetten Streifen im Bild haben, dann ist nicht alles verloren. Eine nachträgliche Konvertierung in S/W macht es euch in der Bildbearbeitung leicht diesen „Farbstich“ zu korrigieren, denn hier arbeitet ihr ausschließlich mit Helligkeitswerten. (Klick macht groß)

Original RAW-Aufnahme Nach anschließender Bildbearbeitung

Das zweite Problem, welches bei meinem Fotobuddy Till aufgetreten ist, lässt sich nicht so einfach lösen. Zumindest haben wir bisher keine wirkliche Erklärung dafür gefunden um der ganzen Geschichte auf den Grund zu gehen. Till hatte bei einigen seiner Aufnahmen sowohl den LEE Big Stopper und einen LEE 0.9 Hard Grad Filter verwendet. Dieses Setup kommt dann in Frage, wenn einfach noch zu viel Licht vorhanden ist und ein Filter alleine keine ausreichend lange Belichtungszeiten ermöglicht. Lasst euch von dem blauen Farbstich nicht täuschen. Das ist bei LEE Filtern normal und lässt sich nachträglich wieder korrigieren. Wenn ihr aber genau hinschaut, fallen euch sofort die Lichtreflexe in den Aufnahmen auf. Wie schon gesagt, wir haben im Moment keine blassen Schimmer, was diese Fehler hervorrufen könnte. Das Filterglas war frei von Staub und Wassertropfen haben wir auf dem Filter auch nicht gefunden. Letzteres hätte sich auf der Aufnahme zudem anders bemerkbar gemacht. Ich kann an dieser Stelle nur jedem raten, der mit LEE Filter arbeitet – na, sagen wir grundsätzlich mit Filtern arbeitet – diese immer so gut wie möglich zu reinigen.

Flares - Verwendung von zwei LEE-Filter mit der Nikon D800  - Original RAWs Flares - Verwendung von zwei LEE-Filter mit der Nikon D800  - Original RAWs

An die D800 – Besitzer. Den violetten Streifen schon mal im Bild gehabt? An die LEE-Filter Besitzer  – Erzeugt die Verwendung von zwei Filtern bei euch auch solche Flares?

Fotografie

Nikon AF-S 70-200 mm 1:2,8G ED VR II – Verarbeitungsproblem?

11. Januar 2010

Nikon 70-200mm 2.8 VRII

Update vom 20.01.2010: Offizielle Antwort von NIKON EUROPE – Fertigungsbedingt normal!
Update vom 14.01.2010: Chinesischer Nikon-Kundendienst sagt: „das ist normal“ ebenso Nikon Norwegen.

Über trick77.com bin ich auf folgende Information bezüglich des neuen NIKON AF-S 70-200mm 2.8 VRII gestoßen. Demnach soll es wohl bei einigen Objektiven dieser Baureihe Probleme bei der Beschichtung im Inneren des Objektivs geben.

Um zu überprüfen, ob das Nikon Objektiv dieses Problem aufweist Weiterlesen

Fotografie

EOS 7D – Geisterbilder

28. Oktober 2009

canon7dFür Anfang November wird die Canon EOS 7D auf den deutschen Markt erwartet. Scheinbar gibt es wohl ein kleines Problem bei der Serienbildfunktion.

Wie von Canon USA zu erfahren war, können bei Verwendung der Serienbildfunktion kaum sichtbare Geisterbilder auftreten. Der sogenannte Ghosting-Effekt tritt bei anschliessender Tonwertkorrektur sichtbar hervor. Hier schadet offensichtlich die Geschwindigkeit von 8 Bilder pro Sekunde dem Aufnahmeprozess.

Canon USA:
„In images captured by continuous shooting, and under certain conditions, barely noticeable traces of the immediately preceding frame may be visible. This phenomenon is not noticeable in an image with optimal exposure. The phenomenon may become more noticeable if a retouching process such as level compensation is applied to emphasize the image.“

Leider gibt es bis jetzt keine Lösung des Problem. Allerdings arbeitet Canon schon an einem Firmware update um diesen Fehler zu beheben. Auf dpreview.com gibt es ein Bildbespiel.