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Projekte

Fotografie, Nachgedacht

Merry Christmas meine lieben..

24. Dezember 2012

Blogleser, Bloggerkollegen, Besucher, Feedabonnenten, Facebook-Fans, Google-Pluser, 500px-er, Instagramer und Spamer. Ich wünsche Euch ein paar schöne Tage, feiert schön und haut Euch die Bäuche voll, bis man im Januar wieder anfängt an der Fit for fun – Figur  zu arbeiten.

Für euch ist heute bereits Geschenkezeit, für mich erst Morgen und ich hoffe, dass all Eure Wünsche in Erfüllung gehen, vor allem die Fotografischen. Wie immer reflektiert man in den kommenden Tagen auch das vergangene Jahr und lässt es Revue passieren. Meinen ganz persönlichen Rückblick findet ihr im letzten Beitrag. Es ist aber auch die Zeit sich auf das neue Jahr und somit wieder auf neue Herausforderungen zu freuen und hierbei wünsche ich euch ebenso viel Erfolg wie auch viel Gesundheit.

Über die Weihnachtszeit werde ich mich wie gewohnt ein wenig entspannen und die nächsten Projekte planen. Da sich bei mir nicht alles um die Fotografie dreht, kann ich so auch mal meine neu erworbene Langlaufausrüstung testen. Ich denke die nächsten Tage könnt Ihr auch ganz gut ohne mich und BlogTimes ausgekommen. Neue Beiträge gibts dann im nächsten Jahr – na, vielleicht schreib ich ja doch noch etwas zwischen den Tagen.

Was meine Planung in Sachen Fotoprojekte betrifft, so ist beispielsweise eine Reise in den Westen der USA geplant – Wohin genau, wird noch nicht verraten. Außerdem plane ich zum dritten Mal die Niagara Fälle zu besuchen – allerdings sollte es davor richtig viel geschneit haben und sehr kalt gewesen sein. Zudem steht nächstes Jahr ein dickes, fettes Fotoprojekt an, welches sich wohl bis zum Ende des ersten Halbjahrs erstrecken wird. Da es noch in den Kinderschuhen steckt, kann ich auch hier noch nichts sagen. Nur soviel. Es wird vielleicht auch einige von Euch betreffen und wenn es läuft, dann wird es hoffentlich GROSS werden. In Sachen analoge Fotografie werdet ihr mehr über meine Großformat-Fotografie lesen können. Hier bin ich selbst schon gespannt, wohin die Reise für mich gehen wird.

Im Hinblick auf kommende Beiträge würde ich gerne wissen, was euch so interessieren würde? So könnte man die ganze Geschichte gezielter auf die Leser abstimmen – was meint Ihr? Mich erreichen zwar immer wieder Mails, allerdings sind diese meist so individuell, dass sich da kein allgemeiner Beitrag stricken lässt.

Auch wenn ich mich schon bei meinem Jahresrückblick bei Euch bedankt habe, so möchte ich diesen Beitrag dazu nutzen, auch den Käufern meines Buches zu danken. Immerhin habt Ihr mir eines der schönsten Geschenke überhaupt gemacht. Die erste Auflage ist nahezu komplett verkauft und die zweite geht im Januar in den Druck. Hier werden dann auch ein paar Schreibfehler ausgebessert – Sorry!

Ach, die neuesten Beiträge könnt ihr entweder über den RSS-Feed oder via Email-Abo abgreifen. Auf der Facebook-Page  oder auf Google+ (wer Facebook nicht mag) findet ihr auch Dinge, die für einen Beitrag viel zu kurz wären.

Also Mädels und Jungs, haut rein und lasst es Euch gut gehen…

PS: Was lag denn für Euch schönes unterm Weihnachtsbaum? Schon Foto-Reiseplänte fürs kommende Jahr?

Fotografie

Vorsätze und so….

30. Dezember 2011

Ich schreibe heute den letzten Beitrag bevor morgen mehr als 7 Milliarden Menschen das neue Jahr begrüßen werden.  Vorsätze für das neue Jahr hat ja in der Regel jeder uns, doch in diesem Fall geht es mir natürlich um die Fotografie.

Hin und wieder mache ich mir Gedanken über die Fotografie, nicht darüber was ich auf BlogTimes schreiben könnte, sondern wohin ich selbst mit der Fotografie möchte  – Der eine oder andere von euch kennt das bestimmt. 2011 habe ich erstmals gezielt projektorientiert fotografiert und es hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern mich auch weiter voran gebracht. Meine Bildsprache ist einheitlicher geworden, zumindest empfinde ich das so.

Letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen, mehr zu Fotografieren. Rückblickend gesehen hat das irgendwie nicht funktioniert. Wenn ich meine Auslösezahl auf der Kamera betrachte, dann steht dort immer noch eine vierstellige Zahl und dabei habe ich die Kamera bereits seit knapp 3 Jahren.  Andere haben in dieser Zeit fast schon die Grenze der Auslösezahl des Verschlusses erreicht und ich!? Die Frage, die ich mir dann manchmal stelle ist – Muss ich wirklich mehr Fotografieren? Die anderen hauen fast jeden Tag neue Bilder ins Netz (schaut man sich mal 500px an, da sind schon Hammer Fotos dabei) und ich vielleicht alle paar Wochen mal eine Aufnahme.

Während ich diese Zeilen hier schreibe, komme ich zum Schluss – NEIN, drauf geschissen! Ich mache so weiter und versuche meine zukünftigen Ideen umzusetzen und wenn‘s in die Hose gehen sollte, dann geht’s eben in Hose. Na und, dann kommen wieder andere Sachen.

Mein Vorsatz für nächste Jahr ist deshalb, sich nicht von anderen, vielleicht auch besseren Fotografen (und die gibt es immer) beeinflussen lassen und einfach machen und vor allem sich selbst nicht unter Druck setzen, Fotografieren zu müssen. Ich glaube, dann geht nämlich gar nichts mehr.  Im Grunde genommen kann ich mich ja auch nicht beschweren. Betrachtet man meinen Jahresrückblick, dann war es ein tolles Jahr und ich bin auch super zufrieden.  Vielleicht sollte man das einfach mal genießen…… und das mache ich jetzt!

In diesem Sinne, kommt gut rein ins neue Jahr!

Wie haltet ihr es mit fotografischen Vorsätzen? Habt ihr welche für 2012 oder ist es euch egal?

Bücher, Fotografie, Testberichte

Buchrezension – 52 Fotografische Projekte

28. Oktober 2011

Anfang Oktober habe ich euch das erste Buch „Digitale Landschaftsfotografie – Fotografieren wie Ansel Adams und Co.“ vorgestellt. Während gerade weitere Bücher vom mitp-Verlag auf dem Weg zu mir sind, dreht sich heute alles um das Buch „52 Fotografische Projekte – Kreative Foto-Arbeiten für experimentierfreudige Bildkünstler„.

Die Zahl 52 hab ich doch schon mal irgendwo gehört. Genau, das Jahr hat 52 Wochen und somit habe ich automatisch an Wochenprojekte gedacht – sind es aber nicht. Es handelt sich genauer gesagt um 52 Themenbereiche (Miniworkshops wie es der Autor nennt) sowohl für die digitale als auch für die analoge Fotografie. Auf knapp 300 Seiten zeigen 21 Fotografen (angefangen vom Autodidakt bis hin zum Profi) ihre kreativen Bildideen und deren Umsetzung. Der Auszug beschreibt das Buch als Ideengeber für die wöchentliche  Inspiration für Fotografen. Hmm, ich sehe das anders. Für mich sind es eben nur Themengebiete, auch aufgrund der Verwendung unterschiedlicher Kameratechnik – Analog und Digital.

Wer gerade mit der Fotografie angefangen hat und sich bereits mit den grundlegenden technischen Eigenschaften der Kamera vertraut gemacht hat, für den bietet das Buch wertvolle Tipps um etliche interessante fotografische Ansätze zu verfolgen. Nachfolgend eine Auswahl der behandelten Themengebiete.

  • Lightpainting
  • Alltägliche Motive
  • Froschperspektive
  • Reflexionen
  • Silhouetten
  • Landschaften
  • Touristenklischees vermeiden
  • Minimalismus
  • Redscale Fotos
  • Cross-Entwicklung
  • Lochkamera
  • Polaroid
  • usw…

Die Themengebiete werden relativ knapp auf zwei-drei Seiten beschrieben, was für einige völlig ausreichend ist. Bei anderen wiederum hätte ich mir auf jeden Fall mehr Inhalt zum Thema gewünscht – z.B. das Thema S/W- oder Porträtfotografie. So komplexe Themen auf drei-vier Seiten zu quetschen finde ich nicht gerade passend. Hier empfiehlt es sich dann weitere, fachspezifischere Fotografiebücher zu lesen. Ein paar neue Sachen war allerdings auch für mich dabei – die Redscale Fotografie zum Beispiel. Bei dieser analogen Technik wird ein Film verkehrt herum belichtet. Je nach Lichtintensität und Belichtungsdauer erzeugt diese Aufnahmeprozess eine rötliche oder gelbliche Färbung des Filmmaterials. Zusammen mit einer Doppelbelichtung kommen hier meiner Meinung nach echt coole Ergebnisse raus.

Fazit:
Im Grunde finde ich das Buch nicht schlecht, es ist jetzt aber nicht der Überflieger. Dafür werden mir persönlich zu viele Themenbereiche auf einmal angeboten. Klar, natürlich bin ich kein Einsteiger mehr und konzentriere mich auf bestimmte Genres in der Fotografie – hier muss ich dann auch die Kirche im Dorf lassen. Ich denke daher, wie auch schon oben beschrieben, dass gerade Anfänger mit diesem Buch genug Inspiration für den eigenen fotografischen Weg finden werden.

Für Fortgeschrittene sehe ich das Buch eher als Zusatzwerk an, um vielleicht die eine oder andere Sache mal zu testen und auszuloten ob einem diese oder jene fotografische Stilrichtung gefällt. Mit knapp 35 Euro ist das Buch 52 Fotografische Projekte (Amazon Link) zwar kein Schnäppchen, in Anbetracht der Fülle der Infos aber durchaus wert.

Jetzt kommt wieder die übliche Frage an euch. Kennt ihr dieses Buch oder besitzt es vielleicht der eine oder andere von euch?