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Reisen

Fotografie, Unterwegs

Die Westküste ruft….

14. Mai 2013

Westcoast - Jakob Hartenberger

Wie schon kürzlich angekündigt, es ist wieder Reisezeit auf BlogTimes. In nicht mal knapp zwei Wochen geht es wieder auf Fototour –  dieses Mal mit von der Partie Till Müller und natürlich mein iPhone.

Nagut, die zwei anderen Kameras werden selbstverständlich auch eingepackt. Neunundneunzig war ich schon mal an der Westküste unterwegs, allerdings hatte ich damals mit der Fotografie sogut wie gar nichts am Hut. Mit dem Begriff Westküste werden die meisten von euch die Städte ab San Francisco runter nach LA verbinden. SF liegt zwar auch auf unserer Tour, wird aber der Abschluss unserer Reise sein. Beginnen werden wir in Seattle im Bundestaat Washington ganz oben im Norden der USA. In etwas mehr als 14 Tage geht es dann entlang des berühmten Highways 101 (one-oh-one) ganz gemütlich nach San Francisco. Ein paar Abstecher ins Landesinnere, vorallem in Washington und Oregon sind selbstverständlich auch vorgesehen.

Die Tour ist sogut wie durchgeplant – wir überlassen nur wenig dem Zufall. Die Gefahr ohne vernünftiges Bildmaterial zurückzukehren wäre einfach viel zu groß. Natürlich kann man nicht alles planen. Nehmen wir an, wir haben nur Sonnenschein an der Küste (was ich nicht hoffe), dann sind bestimmte Motive einfach nicht drin. Hier müssen wir dann entsprechend auf die Situation reagieren können – Ausweichpunkte und Alternative Fotomöglichkeiten sollten hier feststehen. Also quasi ein Plan B. Ein Blick auf das Wetter, sowie Sonnenaufgang, und Gezeiten sind hier unabdingbar. In der Regel checken wir das am Vortag und müssen ggf. umdisponieren. Falls dennoch einer von euch noch „Must see“ Vorschläge hat – nur her damit! Vielleicht können wir die hier und da noch einbauen.

Eigentlich wollte ich auf dieser Reise auch eine neue Fototasche von F-Stop testen, allerdings wird sie es wohl nicht rechtzeitig zu mir schaffen. Zumindest aber wird der neue Kugelkopf BBH-200 von Vanguard in meine Fototasche wandern. Ansonsten bleibt alles beim alten. Die Nikon D800 wie auch meine analoge Großformatkamera als auch diverse Farb- und Schwarzweiss Negativfilme werden mich wieder begleiten. Dieses Mal hoffe ich auf etwas weniger Probleme bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen. Apropos Filme… Sollte alles klappen, dann werde ich erstmals ein paar Diafilme (Velvia 100) mit auf die Reise nehmen. Laut Angaben des Herstellers kann man den Film bis zwei Minuten ohne den typischen Schwarzschild-Effekt belichten. Zwar hab ich gelesen, dass Diafilme ein weniger sensibler aufs Überbelichten reagieren aber die fehlende Reziprozität bis zweit Minuten erleichtert einem auf jeden Fall die Belichtungszeitberechnung.  Ich bin gespannt.

Da ich an der Westküste selbst noch nicht fotografisch unterwegs war, habe ich mir für die Illustrierung des Beitrags etwas Hilfe von vier BlogTimes-Leser geholt. Vielen Dank an dieser Stelle an Christian Steinkrüger, Jacob Hartenberger, Claus Kolb Dennis Edler und Dennis Okon. (Habt ihr auch einen Link für mich?:-)))

Westcoast - Dennis Okon

Westcoast  - Claus Kolb

Westcoast - Christian Steinkrüger

Westcoast - Dennis Edler

 

Equipment, Fotografie, Großformat, Unterwegs

Mit der Großformatkamera auf Reisen – aktualisiert

19. April 2013

Ich hatte es vor kurzem ja schon angekündigt, dass ich noch einen kleinen Beitrag über „Meine Reise mit der Großformatkamera“ berichte, denn immerhin war es meine erste Reise mit dem dicken Teil.

Vor Reisebeginn dachte ich eigentlich, dass ich mit weitaus mehr Aufnahmen wieder zurückkehren werde. Im Nachhinein war das wohl eher Wunschdenken, denn die Möglichkeiten hielten sich in Grenzen. Grund war eigentlich nicht das eigene Unvermögen, sondern vielmehr die begrenzten Einsatzmöglichkeiten. Frage mich gerade, wie die das früher gemacht haben?!?! Beispielsweise im Antelope Canyon. Der Sandstaub, der dort durch die die Lüfte schwebt ist so fein, dass selbst die gedichteten Nikonobjektive meiner D800 Sandkörner gefressen haben. Hätte ich hier mit der Großformatkamera fotografiert, wäre mein Verschluss sehr wahrscheinlich hinüber gewesen. Dichtung gibt’s hier nicht – nur millimetergroße Öffnungen und so verstrich eine Einsatzmöglichkeit nach der anderen. Wind ist ebenfalls ein Nicht-Einsatzgrund. Ja, da kann das Stativ noch so stabil stehen, auch wenn man ein Trümmerteil von Stativ sein eigen nennt. Wenn zusätzlich noch das Einstelltuch an der Kamera hängt (und das benötigt man definitiv bei Sonnenschein), gibt das ne ordentliche Angriffsfläche. Mir wäre meine Stativ samt Großformatkamera umgekippt, wenn meine Hand nicht noch schnell zugegriffen hätte. Die „Wave“ wäre jetzt voller Glasscherben… Natürlich gibt es noch die Sandsack-Methode, allerdings bräuchte ich dann nen Scherpa, der mir das ganze Zeug schleppt – Tensing wo bist du??!!!

Neben den Witterungsbedingungen und Umwelteinflüsse, die man eben hinnehmen muss kommt auch noch die Motivsuche hinzu. Großformat kostet und daher sollte jede einzelne Aufnahme wohl überlegt sein. Selbst bei meiner digitalen Fotografie überlege ich ob der Bildausschnitt wirklich passt, verändere ggf. nochmal meine Postition usw… Mit der Großformatkamera habe ich deutlich länger gebraucht um für mich ein brauchbares Bild zu bekommen. Hilfsmittel war mal wieder mein iPhone. Mit diesem habe ich hin und wieder den Bildausschnitt gewählt und ihn dann auf meine Große übertragen. Das funktioniert gerade im Weitwinkelbereich ganz gut. Für längeren Brennweite ist es aber nicht geeignet. Zudem steht beim Blick auf die Mattscheibe alles auf dem Kopf. Hier gibt es zwar Reflex-Sucher aber das würde noch mehr Equipment bedeuten. Dann nehme ich doch lieber die  zusätzliche Zeit für die Bildausschnittsuche in Kauf.

Zwischenzeitlich habe ich übrigens meine Negative vom Labor abgeholt. Ein erste Blick ins Licht bestätigte mir schon mal –  Ja, du hast alles richtig gemacht und überall ist etwas zu erkennen. Auf dieser Reise hatte ich zur Sicherheit und weil ich dem iPhone Belichtungsmesser nicht hundertprozentig vertraue, einen Großteil der Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten mehrfach aufgenommen. Das kann ich mir getrost für die nächste Reise sparen, das es keine Aufnahme gibt, bei der ich im Hinblick auf die Belichtungszeiten etwas auszusetzen hätte. So, jetzt ist es an der Zeit die Negative zu Scannen (ja, über den Scanvorgang kommt auch noch ein kleiner Beitrag – hab dich nicht vergessen….)

Ob es sich qualitätstechnisch auch gelohnt hat, mag ich jetzt noch nicht sagen. Ich bin hier extrem selbstkritisch mit meinen Aufnahme. Gespannt bin ich aber schon…

[instapress tag=“btusa13_4x5″ piccount=“0″ size=“300″ effect=“0″]

Diese Aufnahme ist zwar noch nicht fertig, da noch Staubfusel entfernt werden müssen und ich vielleicht auch noch ein wenig die Sättigung rausnehme aber ich war vom Dynamikumfang so überrascht –  das musste ich euch einfach schon mal zeigen…. Das Format 4×5 ist auch einfach nur Affengeil. Das hier sind KB-equivalent 21mm, aber da geht einfach mehr Bild drauf!!! Ich weiß gar nicht, ob ihr meine Euphorie nachvollziehen könnt. Aber du stehst da oben und bist am Hantieren mit diesem Teil von Kamera, schaust durch, fokussierst, überprüfst, schaust wieder durch, berechnest die Belichtungszeit, stellst ein, überprüfst nochmals alle Einstellungen und dann weißt du immer noch nicht ob alles passt. Dann machts klick und das wars… Anschließend gehst du wieder und denkst dir, hoffentlich…. (klick macht groß)

Zion National Park - Was für ein Bildausschnitt

Zion National Park - Details ohne Ende... sehr geil

Zion National Park - Zeichnung in den Schatten

Wenn euer Monitor beim letzten Bild hauptsächlich schwarz anzeigt und ihr keine Konturen erkennen könnt, dann ist er entweder zu dunkel eingestellt oder eine Kalibrierung ist mal wieder fällig….

Update vom 22.04.2013
Hier nun das finale Bild… Noch ein wenig mit lokalen Kontrasten gespielt und die Sättigung rausgenommen. Beim Öffnen des Bildes in einem neuen Tab/Fenster wird das Bild in der richtigen Schärfe dargestellt. Die Lightbox stellt es leider ein wenig weicher da – daher rechte Maustaste und im neuen Tab/Fenster öffnen…

[Zion National Park - Utah]*,4x5 - USA

und weil das nicht alleine stehen soll, gibts noch eines…

[Freemont - Vegas]*,4x5 - USA

Fotografie, Unterwegs

Btusa13 oder einfach – ich bin dann mal weg…

27. März 2013

#Btusa13 ist der Tag für alle Instagramer, die mir ab dem 28.03 auf meiner Fotoreise in den Westen der USA folgen wollen. Für alle Nicht-gramer habe ich auf BlogTimes einen Fotostream eingerichtet um auch ohne Account meine Reiseeindrücke verfolgen zu können. Alle Aufnahmen werde ich übrigens mit dem iPhone 5 machen, denn ich halte nichts davon DSLR-Fotos als Instagram Bilder auszugeben.

Warum eigentlich einen Fotostream? Zum einen mag ich die Instagram-Möglichkeiten und zum anderen nehme ich erstmals auf meine Fotoreise keinen Laptop mit, da ich gewichttechnisch schon ausgereitzt bin. Mein schwarzes Macbook, welches nicht gerade zu den Leichtgewichten gehört, würde auch gar nicht mehr in den Fotorucksack passen. Das Laptopfach ist nämlich schon besetzt von Planfilm-Packungen. Zudem spare ich mir nach einem Fototag die anschließende Bearbeitung der Aufnahmen – für mich ist es also mehr ein fotografisches Reisetagebuch. Es wird übrigens auch die erste Flugreise mit der Großformatkamera sein. Bin schon auf die Sicherheitskontrollen gespannt! Na, hoffentlich werden die nicht die Planfilmpackungen aufreißen. Hab ja schon die übelsten Geschichten gehört.

Ich werde Instagram im Offline-Modus (Flugmodus „an“ beim Iphone) nutzen und die Aufnahmen bei verfügbarer Wlan Verbindung hochladen. Ansonsten würde ich mich ja mit Roaming-Gebühren dumm und dämlich zahlen

Hier gehts zum #btusa13 Fotostream -> BlogTimes – Instagram. Die Kommentarfunktion habe ich auf dieser Seite frei geschaltet – hehe!!

Fotografie, Großformat, Unterwegs

Der wilden Westen – Ein Fototrip in die USA…

1. Februar 2013

In knapp 8 Wochen werde ich im Flieger nach Las Vegas sitzen und meine erste Fotoreise in diesem Jahr in die USA starten. Doch eines ist dieses Mal anders- ein BlogTimes-Leser wird mich begleiten.

Um den Jahreswechsel herum hatte ich es schon angekündigt, dass ich aufgrund des vierjährigen BlogTimes-Geburtstag im Mai einen Leser mit auf einen meiner Fototrips nehme. Ursprünglich wollte ich euch mein Vorhaben in einem Vorab-Beitrag vorstellen und anschließend aus den Zusagen meinen Reiseteilnehmer auswählen. Aufgrund der zahlreichen Meldungen, die bereits nach dem Ankündigungsbeitrag eingegangen sind, habe ich darauf verzichtet. Andreas aus Sittensen wird mich nun auf meiner Reise begleiten und erhält quasi einen 14-tägigen Workshop als BlogTimes-Geschenk.

Unsere Reise wird uns zunächst nach Las Vegas führen, wo wir uns für die ersten Tage akklimatisieren werden. Anschließend geht es mit einem Allrad-Fahrzeug in kalifornische Death Valley. In einem der wenigen Unterkünfte vor Ort, welches uns für die nächsten Tage als Basisstation dienen wird, werden wir den Wagen in ein mehr Off-Road taugliches Gefährt tauschen und tiefer ins Death Valley hineinfahren. Hier werden zu unterschiedlichen Zeiten die spärliche, aber atemberaubende Landschaft fotografieren und die absolute Stille genießen. Die weitere Reise führt uns dann über Las Vegas zurück in Richtung Grand Canyon National Park. Nach einen eintägigen Stopp geht’s hier auch schon weiter nach Arizona zu den berühmten Slot Canyons (Antelope) und dem Lake Powel. Die größte Anzahl der Übernachtungen ist hier geplant um auch hier die Fotomöglichkeiten zu unterschiedlichen Tageszeiten nutzen zu können. Weitere Stationen im Reiseverlauf sind The Wave, Bryce Canyon, Zion National Park, Kanarra Creek und Valley of Fire bevor es dann nach gut 12/13 Tagen wieder zurück nach Vegas geht.

In Sachen Equipment nehme ich sowohl meine digitale Knipse als auch die Dicke Berta mit – sprich ne D800 und ne 4x5inch Fachkamera. Natürlich kommen die Weitwinkel-Scherben mit in die Fototasche, daneben noch ein zwei Festbrennweiten, diverse Grau – und Verlaufsfilter und für die analoge Kamera etliche S/W und Farbfilme. Oh man, ich glaube ich werde gar kein Platz mehr für Klamotten haben…

Ach, je nach Internet-Verfügbarkeit werde ich hier und da einen kleinen Reisebericht schreiben. Für die fotografische Untermalung habe ich bereits einen Instagram-Account eingerichtet, den ich demnächst freischalte. Ich werde also erstmals meine Reise per iPhone dokumentieren und ich hoffe doch, dass euch das interessieren wird. Zu diesem Zweck habe ich nämlich auf BlogTimes extra eine eigene Instagram-Seite eingerichtet um auch den Nicht-Instagramern eine Möglichkeit der Bild-Verfolgung zu geben. Alle Aufnahmen dieser Reise werde ich mit #BtUsa13 taggen.

Die Beitragsfotos wurden freundlicher Weise von Dominique Haussener (Flickr500px) zur Verfügung gestellt, der schon etliche Male im Westen unterwegs war. Apropos Fotos. Wenn ich genügend Aufnahmen zusammen bekomme, wird es für 2014 einen großformatigen Kalender zur Reise geben.

Wer einer von Euch schon mal auf so einer Canyon-Tour unterwegs? Wie waren Eure Eindrücke?