Schlagwort

Rezension

Bücher, Fotografie

Ich verschenke ein Lightroom 5 Buch von Galileo Design

29. November 2013

Einstieg in Lightroom 5 - Torsten-Kieslich

Wir können uns sicherlich alle noch gut an die erste Version von Lightromm erinnern, mittlerweile gibt es die 5er Version und somit auch ein paar neue Funktionen und Programmeigenschaften.

Besitzer von älteren Versionen brauchen in der Regel keine Anleitung mehr. Die meisten Funktionen ändern sich in der Regel nicht, sondern werden nur verbessert. Wer aber gerade mit der Fotografie und LR angefangen hat, dem kann ich wärmstens diese Fachbücher empfehlen. Man findet sich einfach viel schneller zurecht. Der Galileo Verlag, für viel sicherlich ein Begriff, hat mir kürzlich ein neues Lightroom 5 Buch* zur Verfügung gestellt. Dieses Exemplar möchte ich als kleines Nikolaus-Geschenk an meine Leser weitergeben. Dazu später mehr.

Grundsätzlich finde ich die Bücher von Galileo gut aufgebaut und strukturiert. Hier ist auch das LR 5 Buch keine Ausnahme. Das 400 Seiten starke Buch von Torsten Kieslich ist schon ein ganz schöner Klopper, bedenkt man die Größe der Bücher zu den ersten LR-Versionen. Das schöne ist aber, dass man so auf alles und jedes eine Antwort bekommt. Auch wenn der Inhalt des Buches mehr im Seminarstil geschrieben wurde, ist es dennoch leicht verständliche Kost. Der Autor des Buches kennt sich auf jeden Fall mit dem Programm aus und weiß dies auch an den Leser zu vermittteln. Die Schnelleinführung auf den ersten Seiten des Buches erleichert gerade Beginner den ersten Umgang mit Lightroom. Wer tiefer einsteigen möchte, der findet auf den folgenden 350 Seiten stehts eine Antwort.

Der Inhalt in der Kurzübersicht

  • Schnelleinstieg in Lightroom
  • Grundlagen
  • Bilder importieren
  • Bibliothek-Modul
  • Entwickeln-Modul
  • Weiterarbeiten mit Photoshop und Co.
  • Karte-Modul
  • Buch-Modul
  • Diashow-Modul
  • Drucken-Modul
  • Web-Modul und Veröffentlichungsdienste
  • DVD zum Buch

Einstieg in Lightroom 5*
Galileo Design
420 S., 2013 mit DVD
Preis: 24,95 Euro… Da kann man nicht meckern!

Auch ich habe hier und da noch den einen oder anderen Hinweise gefunden, den ich noch nicht kannte. Allerdings würde ich dennoch die Zielgruppe im Einsteigerbereich sehen. Die LR Profis unter euch wissen eigentlich wie der Hase läuft. Dennoch gibt es von mir eine Kaufempfehlung für das Buch.

Wer ein frisches und noch verpacktes Exemplar gewinnen möchte, der schreibt mir einfach in den Kommentaren welches euer letztes Bild war, dass ihr mit LR bearbeitetet habt. Gerne könnt ihr auch das Bild zum Beitrag posten. Bitte beachtet aber die Upload-Richtlinien. Ich lasse die ganze Geschichte bis zum Nikolaustag laufen und dann wähle ich den Gewinner per Zufall aus.

*Amazon Link

Update vom 08.12.2013
Hey liebe Leser, vielen Dank für die tollen Einsendungen. Ich würde ja gerne jedem von euch ein Buch schenken, habe aber leider nur eines. Das Buch geht übrigens ans Larissa… Herzlichen Glückwunsch.

Bücher, Fotografie

Abenteuer Fotografie – Aus dem Logbuch eines – aktualisiert 1x

30. November 2011

Hochzeits,- und Porträtfotograf und Blogger Steffen (Stilpirat) Bötcher hat es getan und ist unter die Autoren gegangen. Auch wenn er bereits ein E-Book zum Thema Hochtzeitsfotografie veröffentlicht hat, so ist dieses Buch weit mehr als nur ein Buch über die Fotografie.

Mehr als ein Jahr ist seither vergangen. Gut Ding will eben Weile haben und so hat der geschrieben, überlegt, paussiert, geändert und wieder geschrieben. Herausgekommen ist sein, wie er so schön sagt, „Logbuch über die Fotografie„. Ich kenne Steffen zwar erst seit ein, zwei Jahren, es hat mich aber gefreut, als ich vor ein paar Wochen die Rohfassung des Buches lesen durfte. Das Buch Abenteuer Fotografie will kein Fotobuch im klassischen Sinne sein, es ist Steffens ganz persönliche Erfahrung mit der Fotografie und wer seinen Blog verfolgt, der weiß wovon ich spreche. Wer ihn nicht ließt, verpasst definitiv etwas.

Ehrlich gesagt, es ist das erste „Fotografiebuch“ oder vielmehr die erste Buchrezension, wenn sie denn überhaupt eine ist, die meine grauen Hirnzellen so einiges abverlangt. Fotobücher folgen, je nach Thema, einem bestimmten Aufbau und das ist auch gut so. Doch dieses Buch ist anders…. Bereits nach den ersten Seiten konnte ich mich mit diesen Buch identifizieren, angefangen von den Erfahrungen beim Kamerakauf über die „schiefe Phase“ bis hin zur Rückkehr zur eigentlichen Fotografie habe ich mich selbst darin entdeckt und hierbei spielt es keine Rolle, dass ich kein Hochzeitsfotograf bin, denn jeder kennt oder kommt vielleicht in diese Phasen. Das Buch ist eine Zeitreise zwischen Blende, Verschlusszeit und Lichtempfindlichkeit, gepaart mit Emotion und Leidenschaft für die Fotografie – ein fotografischer Kompass um auf Kurs zu bleiben… Jaa, genau, dass ist das Buch für mich!

Wer jetzt denkt, verdammte Hacke noch so ein Spinner, der meint, dass irgendjemand sich für seinen fotografischen Werdegang als Fotograf interessieren könnte… Ja, genau das hat mich unheimlich an diesem Buch fasziniert. Die persönliche Erfahrung, die Fehler und die geilen Momente, die eben die Fotografie ausmacht. An dieser Stelle muss ich vor Steffen den Hut ziehen, denn er schafft den Spagat zwischen persönlicher Erfahrung und „Lehrbuch“ so zu verpacken, dass man es im vorbei(lesen) einfach mitnimmt.

Um es mal mit den stilpiratischen Worten zu sagen… Scheiße, das Buch ist geil! Folge dem Link und erklimm den Berg der Fotografie -> Abenteuer Fotografie – Aus dem Logbuch eines Fotografen

Ahh, Stopp – Ich hab noch was für euch und zwar ein von Steffen signiertes Exemplar, welches ich gerne an einen BlogTimes-Leser verlose möchte, aber nur wenn ich mir die folgende Frage beantwortet. Die Antwort einfach als Kommentar posten und nach Ablauf der Verlosungsphase entscheidet das Los.

  • Was fasziniert dich an der Fotografie?

Ihr müsst euch allerdings beeilen, denn die Aktion endet bereits am kommenden Adventssonntag (04.12.2011) um Mitternacht – Uuuhuuu!

Update von 07.12.11
Ja, ich weiß, ich bin ein wenig spät dran. Sorry!! Hier nun aber der Gewinner des Logbuchs – Tadaaaa! Das Los hat sich für Marc von Martial (hometrail.de) entschieden. Herzlichen Glückwunsch. Wenn ich könnte, hätte ich jeden von Euch eins gegeben…

Bücher, Fotografie

Buchrezension: „Places“ – Jim Krause

12. November 2011

Die heutige Rezension dreht sich um das Buch von Jim Krause. Es trägt den Titel „Places – Jim Krause – Ideen und Inspiration für kreative und eindrucksvolle Bilder“ und ist eines von mehreren Index-Bänden des mitp-Verlages.

Auf den ersten Blick, beim ersten Durchblick macht das über 350 Seiten starke im Panorama-Format gedruckte Buch durchaus einen interessanten Eindruck. Bevor ich mir ein Buch genauer anschaue, blättere ich es in der Regel beim ersten Mal einfach wahllos durch. Das mache ich aus dem ganz einfachen Grund, weil unsere Wahrnehmung in den meisten Fällen von bruchteilen von Sekunden entscheiden kann, ob uns ein Foto gefällt oder nicht. Und genau das ist meiner Meinung nach bei einem Fotografiebuch/Bildband, wie Places es sein möchte, das Wichtigste – Es muss gefallen…

Auszug der angesprochenen Themen:

  • Das große Ganze
  • Lebensraum für Menschen
  • Szenen des Alltags
  • Details
  • Schilder
  • Minimaler Raum
  • Am Straßenrand
  • Wald, Feld und Park
  • usw…

Das Buch wird wie folgt beschrieben…

…places ist ein Fotografie-Buch wie kein anderes. Anstatt sich auf langatmige Schritt-für-Schritt Anleitungen zu konzentrieren und Sie zum Kauf einer sündhaft teuren Profi-Ausrüstung zu anmieren….Schwerpunkt des Buches, Sie zu eigenen Meisterwerken zu inspirieren…. Perspektiven erforschen….wie sie mit Standard-Equipment beeindruckende Fotos schießen….Sie werden in die Lage versetzt, selber einzigartige Aufnahmen zu machen und faszinierende Bildkompostionen zu kreieren…. usw, usw….

Tja, soweit so gut. Hier mein zweiter Eindruck. Erstens ich habe bisher noch ein Fotobuch gelesen, welches mich zum Kauf einer sündhaft teuren Profi-Ausrüstung verleitet hat. Zweitens jeder von uns interpretiert „Standard“ anders. Wenn ich über genug Kohle verfüge, warum sollte ich mir dann nicht ein Profi-Gerät kaufen? Nur weil ich mich vielleicht im Anfangsstadium der Fotografie befinde, heißt es nicht, dass ich nur eine Einsteiger Kamera kaufen darf. Zudem wird im Buch leider nicht beschrieben, welches Standard Equipment vom Fotograf benutzt wird. Da heißt es zum einen, für diese Aufnahme hab ich ein Weitwinkel benutzt und für das andere eine Kompaktkamera. Toll, was bitte soll der Leser hier herauslesen können. Gut man sollte die Kirche im Dorf lassen, es geht bei diesem Buch in erster Linie um die Fotos und Bildkomposition und nicht um die Ausrüstung. Drittens „Sie werden in die Lage versetzt, selber einzigartige Aufnahmen zu machen und faszinierende Bildkompositionen zu kreieren…“ Ja, wenn ich an den Orten wäre, wo diese Bilder entstanden sind, ist das auch nicht soschwer. Diese wurden nämlich in den USA, Kanada und Italien aufgenommen, vorwiegend an sehr pittoresken Orten und Städtchen.  Kreativ sind die Aufnahmen, zumindest ein Großteil. Dennoch tue ich mich schwer mit diesem Buch anzufreunden, oder es gar für eigene Ideen zu nutzen. Zum einen sind es meiner Meinung nach viel zu viele Bilder und zum anderen stelle ich mir die Projektion dieser Ideen auf die eigenen Aufnahmen eher schwierig vor. Warum – ist irgendwie ein Bauchgefühl.

Zudem stört mich ein wenig die Aufteilung des Buches, denn es werden zunächst in einem Kapitel alle dazugehörigen Fotos gezeigt. Anschließend werden die einzelnen Aufnahmen in einer thumbnail Ansicht kurz besprochen. Ehrlich gesagt, hat mir das nicht gefallen. Zum einen ist die Schrift sehr klein, sodass man sich beim Lesen sehr anstrengen muss und zum anderen muss ich für die Großansicht der Bilder immer wieder ein paar Seiten vor blättern. Auf Dauer und bei knapp 320 ist mir das einfach zu lästig. Die Absicht des Autors ist, dass man sich zunächst auf die Bilder konzentriert. Das verstehe ich zwar, dennoch hätte ich mir unterhalb des Bildes die entsprechende Beschreibung gewünscht um es direkt mit dem Bild vergleichen zu können.“

Im Hinblick auf die Beschreibung der einzelnen Aufnahmen setzt der Autor auf jeden Fall vorhandene Kenntnisse in der Bildbearbeitung voraus. Diese werden nämlich nur rudimentär angesprochen. Entgegen der Aussagen des Autos bin ich der Meinung, dass sich hier Einsteiger eher schwer tun, ihre Kreativität aus den Bilder herauszuziehen, da diese im Buch grundsätzlich in der finalen Version zu sehen sind und ich der Meinung bin, dass diese erst durch die Bearbeitung wirken – nicht alle aber viele!

Fazit:
Ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken was aufgrund des eher nicht ganz so positiven Tenors von mir kommt. Eine klare Kaufempfehlung kann ich dem Buch leider nicht aussprechen. Für Einsteiger ist das Buch nicht unbedingt gedacht, wenngleich sich die Fortgeschrittenen unter euch die einen oder anderen Ideen für eine kreative Bildkomposition rausziehen können. Die angesprochenen Themenbereiche sind durchaus interessant, allerdings werden sie mir zu undifferenziert und zu kurz angesprochen. Zudem hat mich die Aufteilung und das Layout des Buches nicht überzeugen können. Ich mag es einfach nicht, wenn man bei einem Fotografiebuch (bei dem man vielleicht noch etwas lernen könnte) immer wieder vor und zurück blättern muss. Knapp 30 Euro kostet das Buch Places – Jim Krause (Amazon Link) und bewegt sich zwar noch im Rahmen, aber überzeugen konnte es mich nicht – sorry!

Kennt ihr dieses Buch oder besitzt es vielleicht der eine oder andere von euch?

Bücher, Fotografie, Testberichte

Buchrezension – 52 Fotografische Projekte

28. Oktober 2011

Anfang Oktober habe ich euch das erste Buch „Digitale Landschaftsfotografie – Fotografieren wie Ansel Adams und Co.“ vorgestellt. Während gerade weitere Bücher vom mitp-Verlag auf dem Weg zu mir sind, dreht sich heute alles um das Buch „52 Fotografische Projekte – Kreative Foto-Arbeiten für experimentierfreudige Bildkünstler„.

Die Zahl 52 hab ich doch schon mal irgendwo gehört. Genau, das Jahr hat 52 Wochen und somit habe ich automatisch an Wochenprojekte gedacht – sind es aber nicht. Es handelt sich genauer gesagt um 52 Themenbereiche (Miniworkshops wie es der Autor nennt) sowohl für die digitale als auch für die analoge Fotografie. Auf knapp 300 Seiten zeigen 21 Fotografen (angefangen vom Autodidakt bis hin zum Profi) ihre kreativen Bildideen und deren Umsetzung. Der Auszug beschreibt das Buch als Ideengeber für die wöchentliche  Inspiration für Fotografen. Hmm, ich sehe das anders. Für mich sind es eben nur Themengebiete, auch aufgrund der Verwendung unterschiedlicher Kameratechnik – Analog und Digital.

Wer gerade mit der Fotografie angefangen hat und sich bereits mit den grundlegenden technischen Eigenschaften der Kamera vertraut gemacht hat, für den bietet das Buch wertvolle Tipps um etliche interessante fotografische Ansätze zu verfolgen. Nachfolgend eine Auswahl der behandelten Themengebiete.

  • Lightpainting
  • Alltägliche Motive
  • Froschperspektive
  • Reflexionen
  • Silhouetten
  • Landschaften
  • Touristenklischees vermeiden
  • Minimalismus
  • Redscale Fotos
  • Cross-Entwicklung
  • Lochkamera
  • Polaroid
  • usw…

Die Themengebiete werden relativ knapp auf zwei-drei Seiten beschrieben, was für einige völlig ausreichend ist. Bei anderen wiederum hätte ich mir auf jeden Fall mehr Inhalt zum Thema gewünscht – z.B. das Thema S/W- oder Porträtfotografie. So komplexe Themen auf drei-vier Seiten zu quetschen finde ich nicht gerade passend. Hier empfiehlt es sich dann weitere, fachspezifischere Fotografiebücher zu lesen. Ein paar neue Sachen war allerdings auch für mich dabei – die Redscale Fotografie zum Beispiel. Bei dieser analogen Technik wird ein Film verkehrt herum belichtet. Je nach Lichtintensität und Belichtungsdauer erzeugt diese Aufnahmeprozess eine rötliche oder gelbliche Färbung des Filmmaterials. Zusammen mit einer Doppelbelichtung kommen hier meiner Meinung nach echt coole Ergebnisse raus.

Fazit:
Im Grunde finde ich das Buch nicht schlecht, es ist jetzt aber nicht der Überflieger. Dafür werden mir persönlich zu viele Themenbereiche auf einmal angeboten. Klar, natürlich bin ich kein Einsteiger mehr und konzentriere mich auf bestimmte Genres in der Fotografie – hier muss ich dann auch die Kirche im Dorf lassen. Ich denke daher, wie auch schon oben beschrieben, dass gerade Anfänger mit diesem Buch genug Inspiration für den eigenen fotografischen Weg finden werden.

Für Fortgeschrittene sehe ich das Buch eher als Zusatzwerk an, um vielleicht die eine oder andere Sache mal zu testen und auszuloten ob einem diese oder jene fotografische Stilrichtung gefällt. Mit knapp 35 Euro ist das Buch 52 Fotografische Projekte (Amazon Link) zwar kein Schnäppchen, in Anbetracht der Fülle der Infos aber durchaus wert.

Jetzt kommt wieder die übliche Frage an euch. Kennt ihr dieses Buch oder besitzt es vielleicht der eine oder andere von euch?