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Ronny Ritschel

Fotografie, Mitgemacht

Wie wars in Toronto?

12. März 2014

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Schön, dass du fragst – es war überwältigend! Mit über 15.000 Besuchern in 3 Tagen hatte ich alle Hände voll zu tun und muss mich jetzt erstmal vom vielen Reden und Erklären erholen. Zahlreiche neue und interessante Kontakte wurden gemacht, was sich in den nächsten Wochen und Monaten erst zeigen wird, wie vielversprechend diese auch zukünftig sind.

Vom Umfang her war die Teilnahme am Artist Project meine bisher größte Veranstaltung und eines ist schon mal sicher. Ich bin nächstes Jahr wieder mit dabei, allerdings werde ich bis dahin noch ein paar Hausaufgaben machen und ein paar neue Projekte anstoßen. Vorallem im Hinblick auf Kreativit der Präsentation der Aufnahmen. Denn eines hab ich nach dieser Veranstaltung, bei denen alle Teilnehmer durch eine Jury ausgewählt worden, mitgenommen. Es geht noch mehr… und dafür werde ich mich ab und zu in meine kleine Werkstatt zurückziehen und basteln. Was genau, das erfahrt ihr sobald ich die nötige Ausrüstung zusammen habe. Ich werde das Rad zwar nicht neu erfinden und anhand der Besucherreaktionen hat der gute alte Print auch nicht ausgedient, aber ich habe so einiges gesehen, was mich zum Nachdenken angeregt hat.

Ich hatte übrigens mit knapp 30 Aufnahmen ein relativ großes Portfolio aufgestellt und gezeigt. Man sagt ja oft, weniger ist mehr, aber für eine breitgefächerte Darstellung meines Portfolios war es gerade richtig. Naja, vielleicht hätten auch zwanzig Aufnahmen gereicht. Bei der Auswahl der Aufnahmen habe ich mich für kleine Serien entschieden. So hatte ich neben typischen Landschaft und Städteansichten auch meine Streetfotografie gezeigt. In Sachen Formate hatte ich ebenfalls eine breite Auswahl um dem potenziellen Interessenten eine Vorstellung der Größen zu geben. Bigger ist Better ist nach wie vor meine Devise. Fotografien sollten großformatig präsentiert werden, gerade für die Urbane Fotografie. So kann sich der Betrachter viel länger im Bild „verlieren“ und genau das möchte man doch. Keiner will, dass man die Aufnahmen nur flüchtig betrachtet, oder nicht?

Es gibt im deutschsprachigen Raum natürlich auch ähnliche Veranstaltungen. Diese laufen vielfach unter den Begriffen wie Artist Festival, Kunstfestival oder auch Straßenfeste und bieten oft für wenig Geld entsprechende Teilnahmen an. Natürlich bleibt es nicht bei anfallenden Standgebühren. Das Portfolio will ja auch präsentiert werden und damit meine ich nicht nur Prints. Visitenkarten, Broschüren, vielleicht ein Ausstellungskatalog usw.. gehören genauso dazu wie eine ordentliche Beleuchtung und die Abwicklung von Verkäufen. Gerade wenn es das erste Mal ist, fallen hier natürlich Kosten an, die zunächst getätigt werden müssen. Dennoch kann ich euch sagen, es lohnt sich und damit meine ich nicht die Verkäufe. Natürlich habe ich mich über meine Verkäufe gefreut, aber die Inspiration und Kontakte die man auf solchen Veranstaltungen macht, sind oftmals mehr wert und zahlen sich erst Wochen oder gar Monate später aus.

Ich könnte euch jetzt hier meinen genauen Ablaufplan beschreiben, allerdings wäre ich dann Weihnachten noch nicht fertig. Wenn ihr allerdings Fragen habt, dann her damit. Vielleicht spielt ja der eine oder andere von Euch mit dem Gedanken sich mal auf dieses Abenteuer einzulassen und weiß noch nicht so recht wie und wo er anfangen soll.

Achja, ein paar eingerahmte prints habe ich noch übrig, falls hier Interesse besteht?! Natürlich alle signiert…

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Bücher, Fotografie, Testberichte

Mein erstes Blurb Buch ist vorerst mein letztes… Update!

5. März 2014

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Ein Look Book für die Ausstellung in Toronto sollte es werden. Was es wurde… naja, ein Buch mit Fotos drin, mehr eben auch nicht. Blurb hat mich ehrlich gesagt enttäuscht. 

Übers Layout kann man sich sicherlich streiten und ja vielleicht wäre es besser nur zwei Fotos anstatt drei auf einer Seite zu zeigen. Das ist für mich aber nur Nebensache, denn im Grunde ist es egal wie groß die Fotos sind. In erster Linie dient das Buch als Portfolioübersicht und dafür reicht es allemal.

Aufgrund mangelnder Alternativen und Eile kam für mich nur Blurb in Betracht. In einer eher ungewollten Umfrage auf Facebook gab es natürlich zwei Seiten. Schlecht und Schlecht! In Anbetracht der nicht vorhanden Zeit habe ich mich dennoch für Blurb und dem ProLine Paper (Glanz) entschieden. Fürs Design das Blurb-Plugin von Lightroom 5 genutzt, welches an dieser Stelle dringend überarbeitet werden sollte.

Die bekannten LR-Regler mögen ja bei der Bildbearbeitung funktionieren, aber mit beim Blurb Layout-Designer ist das der letzte Mist. Die Zoommöglichkeit der Bilder beispielsweise. Die reagieren zunächst zu zaghaft auf Maus-Bewegungen und dann plötzlich um mehrere Prozenpunkte auf einmal. Dauert ja ewig die richtige Bildgröße einzupassen. Auch gibt es keine Ausrichtungsmöglichkeiten  der  Bildboxen. Nur komische Füllmethoden usw… Formate werden auch nicht erkannt. So hab ich immer ein Rechteck als Bildbox und muss bei quadratischen Aufnahmen immer wieder den Bildzoom benutzen. Aber bloss nicht das Bild anfassen. Das verrutscht nämlich gleich und da man keine Markierungen hat, weiß man gar nicht wie stark sich die Position verändert hat.

Lightroom---Blurb-Plugin

Vor der Covergestaltung mal ganz abgesehen. Von einer Layoutfunktion erwarte ich hier deutlich mehr. So gibt es eine Textbox, die man für den Buchtitel verschieben kann. Positioniert man aber den Text zu weit nach links, dann kann es sein, dass bei verschiedenen Buchvorlagen die ersten Buchstaben in der Falz anfangen. Es gibt hier keinerlei Hinweise wo diese Falz anfängt, was eine Nachfrage bei Blurb nur bestätigt hat. Eigentlich soll es demnach gar nicht möglich sein, den Buchtitel soweit links zu platzieren, dass er mit der Falz in Berühung kommen könnte. Nun, liebes Blurb-Team dem ist aber so! Ich weiß ja nicht wer für die Programmierung des Blurb-Plugins verantwortlicht ist, aber die aktuelle Version ist meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen.

Nach ein paar Stunden am Rechner war das Layout fertig. Der Einzelbuchpreis wurde mit knapp 50 Euro errechnet. Das macht also in etwa ein Euro pro Seite. Finde ich ziemlich teuer, aber immerhin muss man nicht 50 oder 100 Exemplare bestellen. Ich habe mich letzten Endes für zwei Exemplare entschieden auch vor dem Hintergrund, wenn eines in der Qualität zu wünschen übrig lässt, habe ich wenigstens noch eine Alternative. Der Bestellprozess war easy – noch ein schönes graues Zwischenblatt, welches nach dem Einband etwas Exklusivität zeigen soll, bestellt und dann gewartet. Die Lieferung war schnell (hatte Express gewählt) keine Beanstandungen. Verpackung war völlig ausreichend. Kein Beschädigungen.

Zunächst erstmal die volle Ernüchterung. Wie schon oben beschrieben passt das Cover-Layout natürlich nicht. Das L liegt genau in der Falz und das schaut einfach nur scheiße aus. Ich sage mir Ok ist nur ein Look Book und dient ausschließlich der Portfolio-Übersicht. Ärgert mich trotzdem. Aufgeschlagen und siehe da, die schöne grau Seite kommt zum Vorschein. Sehr gut, will ich sagen und blättere um und heraus rutscht mir ein Fuck, das gibt’s doch nicht. Die vollflächige graue Seite, welche nochmals als Platzhalter dienen sollte, weist ein Banding auf. In der Regel kommt das vom Digitaldruck, wenn die Maschine nicht sauber kalibiert und/oder gereingt wurde, der  Produktionprozess zu schnell ist oder die Aufbereitung der Bilddaten fehlerhaft ist. Im Ergebnis erhält man hässliche Streifen im Druck (in beiden Büchern wohlgemerkt) Aus diesen Gründen, die immer mal wieder auftreten können, sollte es eigentlich eine Endkontrolle geben. Ist hier offensichtlich nicht geschehen.

Liebe Blurb-Leute, für diese Preise darf ich doch wohl etwas anderes erwarten??

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Es geht aber noch weiter. Zur besseren Lesbarkeit der Schrift habe ich sowohl ein Schwarz als auch ein Grau verwendet. Nun, die schwarzen Buchstaben sind scharf, keine Frage, aber beim grauen Text wird mir ehrlicherweise schlecht. Hier kann man beim ersten Blick schon sehen, dass hier etwas nicht passt. Es wirkt verschwommen, was dem Druckraster geschuldet ist. Es scheint so, also ob man die schwarze Farbe aussdünnt. Schlecht zu beschreiben, da ich den technischen Ablauf eines Digitaldrucks nicht hunderprozentig kenne. Zu den Fotos selbst. Die sind ganz Ok, es sind natürlich keine richtigen Ausbelichtungen oder ein Offsetdruck. Von daher kann man nicht viel erwarten. Ich wusste es auch im Vorfeld. Digitaldruck ist nunmal nicht der Hit.

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Um hier auch mal etwas positives zu schreiben. Das Proline Paper füllt sich hochwertig an und… ja, ähmm hüstel, das wars dann auch schon. Allerdings gibt es hier auch etwas weniger positives. Leider finde ich die Textpassage nicht mehr, aber ich habe gelesen, dass das Proline Papier das sogenannten Bleeding, also das Durchscheinen des Druckes der anderen Seiten verhindern soll. Liest sich logisch, denn mit zunehmer Papierstärke wird es nunmal blickdichter. Mit dem Versprechen hält es Blurb wohl doch nicht so. Druckt man auf Vorder- und Rückseite sieht man deutlich den Text und das Bild durchscheinen. Das kenne ich sonst nur bei dünnen Papieren. Ich mein, dass ist jetzt auch kein großes Ding, aber dann sollte man das wenigstens auch den künftigen Kunden wissen lassen.

Tja, was soll ich sagen. Blurb hat bei mir keinen guten Eindruck hinterlassen. Das Hardcoverbuch macht im geschlossenen Zustand (unabhängig vom Layout) durchaus einen hochwertigen Eindruck. Wenn der Inhalt mit der selben Qualität gedruckt werden würde, dann sage ich jawoll, dieses Produkt kann ich ohne Einschränkung empfehlen. So, wie meine Exemplare ausschauen allerdings nicht. Dafür sind diese dann einfach zu teuer.

Das alles habe ich übrigens an Blurb in etwas verkürzter Form geschrieben. Hatte meine Bücher in Kanada bestellt. Wie es sich mit anderen Blurb-Niederlassungen in Sachen Druckqualität verhält, kann nicht beurteilen. Diese dürften aber die gleichen Druckverfahren und mit Sicherheit die gleichen Papiere verwenden. Nach einem ausgiebigen Mailverkehr inklusiver Fotos usw… kann ich meine Bücher jetzt noch einmal bestellen. Das werde ich die Tage machen und sobald diese bei mir sind, gibt’s ein Update des Beitrags. Bin mal gespannt.

Da ich keine Zeit hatte für meine kommende Ausstellung neue Bücher zu drucken, habe ich diese Exemplare trotzdem mitgenommen. Auch wenn ich selbst nicht mit dem Produkt zufrieden bin, so schien es, störten sich die Besucher nicht im geringsten an den Mängeln. Es gab sogar zahlreiche Anfragen, ob man dieses Buch kaufen könnte. Tja, was soll ich dazu sagen, vielleicht bin ich auch einfach nur zu pingelig!

Habt ihr schon mal etwas bei Blurb bestellt und wenn ja, wie seit ihr mit dem Ergebnis zufrieden?

Update vom 11.03.2014
So, heute habe ich zwei Reklamationsexemplare erhalten und siehe da – es geht doch! Keine Streifen und auch das gesamte Druckbild ist besser. Auch wirken die Abbildungen jetzt neutraler. Warum nicht beim ersten Mal??

Fotografie, Nachgedacht

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2013

27. Dezember 2013

Lights---San-Francisco,4x5-017---USA2013

Ich sitze gerade in meinen Hotelzimmer in Chicago, schaue auf die Michigan Avenue, im Hintergrund ist der Trump Tower zu sehen, rechts daneben ein großer Weihnachtsbaum. Es sind knapp Minus 20 Grad und ich entscheide mich heute Abend mal nicht rauszugehen, sondern meinen Jahresrückblick zu schreiben oder zumindest anzufangen – Schon wieder Zurück! Eigentlich wollte ich Ihn noch während meines Aufenthalts in Chicago posten, habs aber nicht ganz geschafft. 

Man kann es schon fast als Tradition bezeichnen, immer im Dezember ließt und hört man von Jahresrückblicken. Ehrlich gesagt finde ich die meisten lesenswert, reflektieren sie doch das zurückliegende Jahr in einem einzigen Artikel. Außerdem erinnern sie einem selbst daran, ob man alles geschafft hat, was man sich so vorgenommen hatte. Kurzum – Nein, denn es geht noch mehr! Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Jahr und freue mich auf neue Herausforderungen in 2014.

So, bevor jetzt die ersten Leser wieder abspringen will ich mal anfangen…

Januar

Was soll ich sagen, wie in jedem Jahr erhole ich mich von den Feierlichkeiten der vergangen Tage. Dieses Mal war es aber eher relaxed. Privates Feuerwerk ist an Sylvester verboten und das in einem Land, in dem jeder ne Waffenlizenz in kürzester Zeit erwerben kann. Zwar ist es nicht ganz so extrem wie in den Staaten, aber ich glaube in Kanada gibt es sogar mehr Waffen pro Einwohner. Hier wird aber auch viel gejagt… Naja, zurück zum Thema Fotografie.

Wie sagt man so schon im Januar er macht alles neu?! Ach, ne das war ja der Mai! Warum eigentlich? Das Jahr fängt doch schon 5 Monate früher an. Im Mai ist doch schon alles gelaufen! Jedenfalls hab ich meine erste laaaange anloge Langzeitbelichtung hingelegt schön mit Iphone Belichtungsmesser ermittelt und ein wenig über die Minimalistik in der Fotografie philosophiert. Meine eigenen Visitenkarten hab ich auch gleich neu gemacht Im Januar kam übrigens auch die Nachricht, dass sich mein Buch, welches knapp 4 Wochen zuvor herausgekommen ist, komplett ausverkauft ist. Der Nachdruck wurde eingeleitet und etliche Rechtschreibfehler korrigiert, die im ersten Druck leider übersehen wurden – Sorry!

Februar

Swanage - Old Pier - Part of the Salon de la Photo in Paris

Es ist immer noch kalt hier, sehr kalt. Macht mir aber nüscht, denn ich mag Schnee und Eis. Kaufe mir ein paar Schlittschuhe um meine Eiskunstlauf-Kentnisse für die längste natürliche Eislaufbahn der Welt wieder aufzufrischen, welche mir damals als 6 Jähriger angelernt wurden. Allerdings stand auch schon damals fest, dass ich wohl eher Karriere als Eischnellläufer machen würde, als jemals graziös auf dem Eis auszuschauen und so reiße ich etliche Kilomenter auf dem Eis ab um auch im Winter in Form zu bleiben.

Fototechnisch gesehen tuts sich auch etwas. Ich bereite mich schon mal Mental auf die in 8 Wochen stattfindende erste Reise in die USA vor. BlogTimes Leser Andreas wird mich auf meiner Tour begleiten. Er war der Glückliche, der die Verlosung des Platzes gewonnen hatte. Doch bevor es soweit ist, gebe ich mir noch nen eigenen Tritt in den Hintern und versuche für mich neue Wege zu gehen und einige meiner England Aufnahmen, die ich mit der Pentax 645D geschossen hatte, werden auf dem Salon de la Photographie in Paris vertreten sein – Hinter Plexiglas und in ganz Groß versteht sicht natürlich. Ich freu mich…

März

Ich zähle die Tage bis zur ersten Reise Ende März und lasse mir noch eine Nämlichkeitsbescheinigung ausstellen. Solltet ihr auch machen, wenn ihr mit eurem teueren Fotozeugs unterwegs seit. Nicht, das der freundliche Zoll euch bei Wiedereinreise mal ebenso 19 Prozent Mehrwertsteuer auf das gesamte Equipment draufknallt. Hats alles schon gegeben genauso wie man Pferde kotzen sieht…. Also immer schon wachsam sein. Ich fahre nach Montreal, weil ich eine Nachtaufnahme mit der Dicken mache möchte. Quasi ein bisschen üben und kündige erstmal meine Workshop-Tour im Herbst in Deutschland an. Die Registrierungen sprengen mein übliches Mailaufkommen und ich komme kaum nach Antworten zu verschicken. Die Workshops in Hamburg und München sind nach wenigen Stunden bereits ausgebucht Ich fange an mit Wartelisten. Berlin und Dresden ziehen zwar auch gut, aber hier dauert es ein wenig länger bis diese ausgebucht sind. Ich freu mich wie ein Schnitzel, zeigt es mir doch, dass meine Art der Fotografie gut ankommt.

[Montreal]*,4x5 - CAN

Es gibt zahlreiche Anfragen aus anderen Regionen Deutschland, der Schweiz und Österreich. Ich musste euch leider alle vertrösten, denn soviel Zeit habe ich nicht. Ende März ich sitze im Flieger nach Las Vegas… vollgepackt mit digitalem und analogen Equipment. Es wird der erste Ausflug mit der Dicken Berta sein. Wie vereinbart treffen ich mit BlogTimes Leser Andreas am Flughafen in Las Vegas bei knapp 30 Grad. Er ist schon ein paar Tage früher angekommen und begrüßt mich in Shorts und T-Shirt. Ich dagegen komme gerade aus dem winterlichen Kanada und schwitze wie ein Affe. Nachdem wir unseren Mietwagen (für 7 Personen) abgeholt haben, geht es los. Ein paar Tage bleiben wir in Las Vegas um uns zu akklimatisieren, bevor es auf eine Reise geht, die noch viele Überraschungen für uns bereit hält.

April

Showcase - Las Vegas - 665 - USA 2013

Das ist vielleicht ne Hitze hier, der April steht ganz im Zeichen des Südwesten der USA. Ich war vor mehr als 10 Jahren das erste mal in Las Vegas, damals noch als 19 jähriger und man durfte nichts, noch nicht mal in eines der Hotels einchecken. Was damals ein Motel im alten Las Vegas war, war dieses Mal das Planet Hollywood Hotel am Strip. Krasses Teil, sage ich euch mit alles drum und dran… Auf dieser Reise nehme ich das erste mal die dicke Berta mit und schleppe sie jeden Tag durch Las Vegas um einen der Planfilme zu belichten. Viel passiert nicht, Vegas ist irgendwie nicht für die Großformatkamera gemacht (bilde ich mir immer noch ein) und so mache ich mehr Fotos mit dem iPhone oder nutze eben die Digiknipse.

Nach ein paar Tagen Akklimatisierung geht’s in die Wüste. Death Valley ruft und dafür habe ch extra einen Jeep gemietet, damit man ungestört und ohne Versicherungsklausel auch die Sand- und Schotterpisten nutzen kann. Die Touren sind der Hammer. Wie sitzen bei knapp 35 Grad in unserem Jeep, im Kofferraum befinden sich 8 Gallonen Wasser (knapp 30 Liter), grinsen wie Honigkuchenpferde weil wir durch die Wüste mit knapp 120 Sachen peitschen. Erlaubt waren 30 Meilen, aber nachdem uns eine Kolone Offroader entgegen kam, drückte der Fuss wie Blei aufs Pedal. Geil wars, vorallem schön die Kurven sliden… Etliche Jahre Motorsport-Erfahrung kommen mir hier zu Gute. Bisschen eingerostet aber nichts verlernt. Ich könnte euch an dieser Stelle noch so einiges erzählen, aber das wäre nur eine Wiederholung der Beiträg der Reise… Wer mehr wissen möchte – April 2013

Ich denke über einen neuen Kalender für 2014 nach, nachdem ich 2013 Version ausgelassen hatte. Leider soll daraus in diesem Jahr nichts werden…

Mai

Wieder eine Reisemonat für mich und meine Kamerausrüstung. Wieder in die USA, dieses Mal allerdings mit Fotobuddy Till Müller an die Westküste. Wer jetzt an LA, Venice Beach, Monterey denkt, der irrt sich. Wir treffen uns Ende Mai in der Hauptstadt aller Starbucks in Seattle und fahren mit dem Auto die Westküste entlang nach San Francisco. Was sich wie ein geiler Foto-Road-Trip anhört wird unter anderem zur Motivgeduldsprobe  werden. Grund war die in meinen Augen noch immer überbewertete Oregon Coast und dessen angeblich viele Motivmöglichkeiten. Es mag durchaus so sein, allerdings nur für diejenigen die dort auch wohnen und zur richtigen Zeit losziehen. Für die Foto-Touris dagegen ist der Faktor Zeit entscheidend. Ich kann mich nicht Wochen an einem Ort aufhalten, nur um die passende Licht- und Wetterstimmung abzuwarten.

Rialto-Beach---Washington,4x5-015---USA2013

Keine Frage wir haben die eine odere anderen Aufnahmen mitgenommen. Ganz zu Schweigen von den unendlichen Versuchen im Olympic Nationalpark ohne Regen fotografieren zu können. Bei über 260 Tagen Regen im Jahr ist es schon Glück, dass man Trockenzeiten erwischt. Mai war auch der Monat in dem Google die Plugin Schmiede Nik Software übernommen hat und nach dem heutigen Stand können wir uns glücklich schätzen, dass Sie nicht den Bach runtergegangen ist. Ganz im Gegenteil, es gibt sogar neue Filter. Ich habe mich über Adobe Creative Cloud ausgelassen, denn die ersten Angebote waren nicht gerade verbraucherfreundlich um nicht zu sagen, totale Mist. Das hat sich mittlerweile ja geändert. Stolz war ichauch im Mai, als ich von OFFSET angenommen wurde. Mal überlegen! Ja, dass wars eigentlich.

Juni

Während ich in Oregon und Kalifornieren unterwegs bin, testet mein Fotobuddy Nils das Sigma 35mm 1.4 und kommt zu dem Schluss, dass es ein qualitätstechnisch gesehen ein Hammer Objektiv mit AF-Schwächen ist. Na, man kann wohl nicht alles haben. Nach Rückkehr teste ich Printsagram, einen Druckdienst für eure coole Instragram-Bildchen und den neuen CX270 von Eizo, welcher sich selbst nachkalibriert. Der Monitor überzeugt mich jedes Mal wenn ich davor sitze und meine Bilder bearbeitet. Ich könnte noch mehr rausholen, wenn ich Ihn mit dem Displayport an die Grafikkarte anschließe. Dann kann er nämlich 1 Milliarde Farben darstellen. Allerdings benötigt man die richtige Grafikkarte, am Besten eine Nvidia der Quadro Serie. Eine Firepro von AMD geht auch, allerdings verträgt sich die Quadro mit dem Eizo besser. Nachteil, die Teile kosten richtig Kohle! Achja und der beste Peoplefotograf der Welt hats schon wieder getan.

Clouds---San-Francisco-679---USA-2013

Wir entscheiden uns etliche Aufenthaltstage an der Westküste zu canceln und diese in San Francisco dranzuhängen, was sich später als richtig Entscheidung herausstellen wird. 5 Tage werden wir so im nördlichen Kalifornien verbringen und diese haben nichts mit Venice Beach gemeinsam. Kalt, Warm, Kalt wechseln sich ab und wir müssen neben unseren Equipment auch immer wieder zusätzliche Kleidung mitnehmen. Der Nebel der Golden Gate Brücke macht uns zu schaffen. Wir sehen das andere Brückenufer nicht und entscheiden uns immer wieder umzukehren um nicht den mittlerweilen wirklich teuren Brückenzoll zu bezahlen. Wir kneifen die Arschbaken zusammen und machen den ersten Anlauf nach drei Tagen nur um dann festzustellen, dass auf der anderen Seite gar kein Nebel ist. Der Zieht nämlich überwiegend schon in der Brückenmitte durch und die Seiten sind frei!!

Juli

Im Sommer ist bekanntlich nicht so viel los. Kann man auch verstehen, denn die meisten wollen ja nicht vor der Glotze hängen und irgendwelche Blogeinträge lesen. Ich schließe mich hier an, denn nichts ist cooler als in Kanada seine Outdoor-Aktivitäten nachzugehen. So bin ich am Wochenende überwiegend beim Campen auf ner Insel, Wakeboarden, Angeln und erlebe den besten Sommer mit nem Kumpel (der hat mal nichts mit Fotografie am Hut) aus Deutschland hier. Apropos Outdoor! Ein Geschäft, welches man mit Globetrotter gleichsetzen kann, verlost 5 Plätze für die Teilnahme an einer Abenteuer-Reise ins nördliche Kanada. Ich entscheide mich spontan dran teilzunehmen und falls ich gewinne zwei dieser Plätze an meine Leser zu verschenken. Leider klappt es nicht ganz, freue mich dennoch über eure Unterstützung. Wenn nicht dieses, dann eben ein anderes Mal. Etwas für die Fotografie hab ich natürlich auch gemacht. Ich erweitere meinen Horizont und hole mit die Yongnuo Funkauslöser. Mal sehen was ich damit so alles anstellen werde.

August

Der Eizo ist immer noch geil und ich entscheide mich die Lichtschutzblenden zu nutzen. Ab jetzt nicht mehr oben ohne. Das ist wirklich ein gewaltiger Vorteil bei der Bildbeareitung. In Sachen Zubehör kaufe ich mir ne Softbox von SMDV und erhalte Post von Cusomt SLR, dem in meinen Augen besten Gurt ever! Was war sonst noch im August. Eigentlich nicht viel. Ich genieße den Sommer einfach mal ohne Kamera. Ach, stopp da war ja noch etwas. Ich entscheide mich für die kommende Workshop-Tour im September/Oktober drei Workshopplätze zu verlosen. Alle die mit einer D800 unterwegs lege ich noch diesen Artikel an Herz. Seid wachsam bei Langzeitbelichtungen mit der D800

September

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Bevor ich Ende September erstmals in diesem Jahr nach Deutschland aufbreche, erhalte ich Post aus Estland und zwar den LCDV Viewer. Seit dem ist dieser nicht mehr aus meiner Fototaschen (die ich mal wieder updaten müsste) wegzudenken. Ich kaufe mir eine zweite Softbox von SDMV und habe mein erstes, zweites Mal in der Peoplefotografie. Ist ganz gut gelaufen, hat aber noch reichlich Spielraum für Verbesserung nach oben. Für meine Workshop Teilnehmer denke ich mir noch was aus, was auf den Namen ND-Filterkarte hört. Quatratisch (Rechteckig), Praktisch und Gut. Hoffe mal, dass mich Ritter Sport an dieser Stelle nicht veklagt. Kein iPhone mehr rauskramen oder Belichtungszeiten im Kopf berechnen. Die Filterkarte in der Version 2.0 hält die gängigsten Werte für Langzeitbelichtungs-Fans bereit. Ist auch Wasserdicht und Hanschuhfreundlich!! Kurz vor der Abreise erhalte ich von F-Stop noch den Tilopa BC mehr dazu im Oktober.

Kurz vor der Abreise checke ich jeden Tag den Wetterbericht und mache mir ernsthafte Gedanken, was wenn alles quasi ins Wasser fällt? Da alle Workshops draußen statt finden, werde ich bei jedem Blick auf die Wetterkarte unruhiger.

Oktober

Die Workshops sind in vollem Gange und alle Teilnehmen scheinen zufrieden sein. Bisher hab ich keine Beschwerden gehört. In Dresden kommen sogar etlich mit meinen Buch und möchte eine Signierung. Ähmm, Hüstel das ist doch nur ein simples Fotobuch. Ich fühle mich in der Rolle als Autor noch neu und weiß nicht so recht damit umzugehen. Ich lasse mir nichts anmerken und unterschreibe tatkräftig. Freue mich natürlich, dass es so gut bei Euch ankommt. Ihr wart Spitze! Vielen Dank nochmal an alle die dabei sein konnten. Nächstes Jahr wieder!

Bei einem bekannten Fotografiewettbewerb schneide ich gut aber, entscheide mich aber nächstes Jahr vielleicht nicht mehr teilzunehmen und veröffentlich meine Meinung über Fotowettbewerbe und deren Sinn. Ich entdecke zufällig Quixit und lasse mir gleich mal ein paar Samples zum Testen schicken. Wer Sie noch nicht hat, sollte sich unbedingt welche zulegen. Geiles Zeug nicht nur zum hinstellen. Oktober ist auch der Monat, bei dem ich im Heidestudio der erste Gast bin. Es ist noch ne große Baustelle, aber das macht nichts. Steffen ist ja dabei und hat alles im Griff und zeigt mir was Kommunikation in der Fotografie bedeutet. Mit übervollem Hirn fahre ich nach knapp 8 Stunden zurück nach Hamburg und muss erstmal alles verarbeiten. Mit dem Stilpiraten abzuhängen fetzt.

3 Wochen war ich nun mit dem Tilopa BC von F-Stop unterwegs. Ok, das Teil ist nicht günstig, aber mein absoluter Favorit unter den Fotorucksäcken. Selten so ein rückenfreundliches Backpack gehabt. Achja, ich hab auch noch Quixit getestet – Cooles Zeug!

November

Ich bin wieder zurück in Kanada und erhalte die Info, dass mein Buch für den Deutschen Fotobuchpreis 2014 nomininiert wurde. Das es der einzige Preis dieser Art in Deutschland ist, bin ich schon ein wenig Stolz. Das Buch wurde mittlerweile zum dritten Mal nachgedruckt. Bevor jetzt einer fragt Nein, Reich wird man damit nicht. Das weiß man aber bereits bei Vertragsabschluss zwischen Verlag und zukünftigen Autor. Die Provision ist also keine Überraschung.

Langzeitbelichtung-und-Nachtfotografie---Ronny-Ritsche---Deutscher-Fotobuchpreisl

Nikon bringt die DF raus will mich aber bei einem Preis von einer D800 nicht überzeugen. Ich kaufe, ach quatsch ich lasse mir zum Geburtstag das Buch von Jimmy Nelson schicken, welche übrigens in keinem Fotointeressentenregal fehlen sollte. Selten solche faszinierenden Fotografien gesehen. Natürlich überwiegend mit Großformat aufgenommen. Logisch, dass sie faszinierend sin!!. Ich verschenke noch ein Lightroom 5 Buch an eine BlogTimes Leserin und veröffentliche einen Artikel über mein Fazit nach zwei Jahren Bilder verkaufen, auch wenn ich damit dem einen oder anderen seine Illusionen über mögliche Gewinne nehme.

Nachdem während meines Deutschlandbesuch auch zu Gast beim Stilpiraten war, sind auch hier die ersten Bilder endlich fertig.

Dezember

The Day after tomorrow

Wer es bis hierhin geschafft hat, der hat schon zwei Tassen Kaffee hinter sich. Mit knapp 2500 Worten ist es der längste Beitrag im Jahr, aber gleich habt ihr es geschafft. Bereits in Deutschland kündige ich eine Workshop Tour für 2014 in Chicago an. Da ich selbst noch nie in dieser Stadt war, reise ich spontan in die Windy City und stelle fest, dass es nicht so einfach ist, als ich es mir vorgestellt habe. Beitrag dazu folgt zwischen den Jahren oder gleich im neuen Jahr. Ich muss erstmal Bilder bearbeiten bevor sich ein Beitrag lohnt.

Nachdem ich feststellen musste, dass meine Yongnuo Teile sich nicht mit der Großformatkamera vertragen, musste natürlich was neues her. Also habe ich kurzerhand meine Funkauslöser-Palette um ein paar Pocketwizards verstärkt. Jetzt klappts auch mit dem Großformat. Apropos Großformat, Analog und Langzeitbelichtungen. So klappts auch mit den Negativen.

Abschließend lässt sich jedenfalls sagen, auch wenn ich nicht alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe und noch viel mehr geht – es war ein geiles Jahr. Im nächsten Jahr heißt also wieder voll reinhauen und anpacken. Bevor ihr jetzt einen Kommentar in die Tasten haut, möchte ich mich bei Euch Bloglesern, Fotografen, Freunden und Bekannten, online sowie offline megamäßig für die Treue zu BlogTimes bedanken und freue mich auf ein neues Jahr mit Euch.

Euer Ronny

Bücher, Fotografie

Jimmy Nelson – Großformatfotografie vom Feinsten

20. November 2013

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Ich hatte es ja schon kürzlich in meinen Instagram Stream geposted – mein aktuellstes Fotobuch. Before they pass away von Jimmy Nelson ist nicht nur ein Bildband verschiedenster Stämme unsere Erde, sondern ein faszinierendes Porträt derselbigen, die ihresgleichen suchen.

Die Faszination für fremde Völker und Kulturen macht es per se schon einfach die Aufnahmen einfach umwerfend zu finden. Die Tatsache, dass sie auf analogen Material mit einer Großformatkamera aufgenommen wurden, verstärkt diese Faszination noch mehr.

Das erste Mal entdeckte ich das Buch, ich glaube es war im Lufthansa Magazin. Meine Gedanken waren aber zu diesem Zeitpunkt bereits bei den kommenden Deutschlandworkshops und so verlor sich der Kaufgedanke wieder. Wiederentdeckt habe ich es dann beim Stilpiraten, wie soll es auch anders sein, beim Frühstück genau dort wo dieses Coffee Table Buch eben hingehört. Immer noch oder besser gesagt war sie wieder da, die Faszination, vorallem aber mit den stilpiratischen Anmerkungen, Gedanken, Ideen und Absichten des Fotografen musste ich das Buch darauf unbedingt haben.

Letzte Woche war es dann soweit –  es lag auf meinem Tisch als Geburtstagsgeschenk von meiner besten Freundin aus Hamburg. Was für ein Zufall! Natürlich musste ich es gleich durchblättern und gestehen, dass ich beim Betrachten der Aufnahme Gänsehaut bekommen habe. Das ist mir eigentlich noch nie passiert. Ihr kennt das sicher von der Musik, hier und da gibt es Momente, da ist man einfach gefesselt und dann passierts – huuuuh Gänsehaut!

Das Buch zeigt mir einmal mehr, dass analoge Großformatfotografien nichts, aber auch gar nichts von ihrem Reiz verlorgen hat. Ganz im Gegenteil, war es zu Beginn ganz normal und selbstverständlich mit Filmhalter und Balgenkamera durch die Gegend zu ziehen, ist es heute aufgrund der Verbreitung digitalen Kameras faszinierender wie nie zuvor damit zu arbeiten. Die viel umschwobene Langsamkeit der Fotografie ist mir dabei völlig egal. Mir geht es um das Endprodukt und dessen Wirkung und die ist bei aller Schärfe und Auflösung der digitalen Kameras einfach viel intensiver. Es ist lebendiger!

Ein Großteil dieser Faszination können meiner Meinung nach nur diejenigen erkennen, die selbst schon mit diesem Format gearbeitet haben. Ich meine das jetzt überhaupt nicht negativ, aber dem Betrachter am Monitor ist es nunmal egal ob ich ein digital oder analog aufgenommes Bild zeige. Schreibe ich nicht dazu, dass es mit 4×5 aufgenommen wurde, würde es keiner merken. Die Faszination kann daher nur derjenige entwickeln und verstehen, der sich eben selbst damit beschäftigt und weiß wie schwierig oder leicht eine Aufnahme enstanden ist.

Mein Respekt vor dieser Arbeit gebührt daher dem Fotografen mit analoger Ausrüstung eine solche Porträtgewalt und Ausdruckstärke einzufangen, dass ich selbst sofort losziehen würde in die entlegensten Ecken unsere Erde. Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mit glatt die XXL-Version des Buches kaufen, aber mit mehr als 6.500 Dollar ist mir das doch ein wenig zu viel. Apropos kaufen, es ist ja bald Weihnachten und für alle, die sich mit Porträtfotografie beschäftigen oder einfach nur ein super-geilen Bildband haben möchten, bei dem sollte das Buch unterm Baum nicht fehlen. Knapp 130 Euro kostet der Bildband auf Amazon* – lohnt sich aber.

Hier noch ein paar wenige Eindrücke des 424 Seiten umfassenden Werkes.

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