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schwarzweiß

Foto-Aufgabe, Mitgemacht

Die Gewinner der BlogTimes Foto-Aufgabe #3

30. Mai 2011

In ein paar Minuten ist der Tag zu Ende, aber vorher möchte ich Euch noch die Gewinner der letzten „BlogTimes Foto-Aufgabe“ vorstellen.

Eigentlich wollte ich schon gegen Ende letzte Woche den Beitrag schreiben, aber leicht habt ihr es mir nicht gerade gemacht. Mit so vielen tollen Bildbeiträgen hätte ich nicht gerechnet. Umso mehr freue ich mich daher über die Qualität der von euch ausgewählten Motive. Für die Foto-Aufgabe „schwarzweiß“ haben mir nachfolgende Aufnahmen ganz besonders gefallen.

Platz 1 geht an Kerstin mit ihrer Aufnahme vom Lüneburger Rathaus. Das Bild besticht zum einen durch die harten Kontraste und die leichte Tonung. Obwohl das Bild sehr viele Details beinhaltet, wirkt es nicht durcheinander. Meiner Meinung nach kommt das durch die ausgewogene Verteilung der Hell/Dunkelbereiche. Das fällt einem auf, wenn man das Bild im Ganzen betrachtet. Herzlichen Glückwunsch, Kerstin!

Platz 2 geht an die KPK und mit seiner Architekturaufnahme vom Duisburger Bergbaumuseum. Hier gefällt mir vorallem die Linienführung und die sehr gut gewählte Perspektive. Hoffe du hast Dir dabei nicht den Kopft verrenkt. Außerdem finde ich die S/W Bearbeitung mit ihren feinen Strukturen wirklich gut gelungen.

Platz 3 geht an die Lichtbildwerkerin mit ihrer wirklich guten S/W Umsetzung der Speicherstadt. Das Motiv wurde wahrscheinlich schon millionenfach fotografiert. Es ist daher nicht unbedingt das Motiv, sondern vielmehr die Feinheit und der Detailreichtum der Aufnahme, dich mich das Bild hat auswählen lassen.  Im Übrigen habe ich mich hier zwischen diesen Beitrag und das Bild von Laurenz entscheiden müssen. Seine analoge Langzeitbelichtung hat mich zwar auch überzeugt, aber ich finde, der Beschnitt wurde ein wenig zu eng gewählt.

Diejenigen, die es jetzt nicht unter die ersten drei geschafft haben. Nicht traurig sein, die nächste BlogTimes Foto-Aufgabe kommt bestimmt. Im Übrigen würde ich mich freuen, den einen oder anderen auch in der BlogTimes Flickr-Gruppe begrüßen zu dürfen.

Foto-Aufgabe, Mitgemacht

BlogTimes Foto-Aufgabe #3 – schwarzweiß

19. Mai 2011

Heute haben wir ein wenig Leerlauf auf unserer Island-Reise und diese Zeit möchte ich nutzen um Euch mal wieder eine Foto-Aufgabe zu stellen.

Nachdem Axel die zweite Aufgabe mit dem Thema „Linien“ für sich entscheiden konnte, geht es heute in die dritte Runde. Wie ihr wisst, seit ihr in der Gestaltung und Bildkomposition eurer Aufnahme völlig frei. Da sich die dritte Aufgabe allerdings mit dem Thema: SCHWARZWEISS befasst, dürft ihr dieses Mal nur schwarzweiss-Aufnahmen posten. Wie immer könnte ihr auch ein vorhandenes Archiv-Foto nutzen. Die Aufgabe hört sich zwar auf den ersten Blick einfach an, ist es aber nicht. Ein schwarzweiss Foto lebt nicht nur durch das entsprechende Motiv, sondern auch durch eine ausgewogene Verteilung der Hell/Dunkel-Bereiche.

Damit diejenigen, die keinen Account bei einer Fotocommunity besitzen auch mitmachen können, habe ich für diesen Zweck eine Bilder-Upload Funktion unterhalb des Kommentarfelds eingerichtet. Mitglieder von Fotocommunities dürfen die Funktion natürlich auch benutzen. Der Vorteil ist, dass jeder Leser die anderen Aufnahmen sofort sehen kann und man sich nicht durch zahlreiche Links klicken muss. Ich denke somit ist alles klar, oder?.

So funktioniert’s mit dem Bilder-Upload:
Bevor ihr das Bild für den Upload auswählt, müsst ihr etwas in das Textfeld schreiben (z.B Hier mein Foto zum Thema Linien…). Danach das Bild auswählen und auf “Kommentar absenden” klicken. Wichtig: Bilddateien alleine werden nicht als Kommentar erkannt!

Teilnahmeschluss ist der kommende Mittwoch 25.05.2011

Bin gespannt auf Eure Bilder…..

Bücher, Fotografie, Testberichte

Fotografiebücher, die ich…

4. April 2011

… ich gelesen habe und mich seitdem wieder ein Stück mehr in meiner fotografischen Arbeit beeinflussen.

Aus diesem Grund stelle ich euch die nächsten Tage jeweils ein Fotobuch vor – Quasi als Buchtipp. Da ich ein absoluter Fan und Anhänger der schwarzweiß Fotografie bin, macht den Anfang das Fotografiebuch von Michael Freeman, welches den Titel „Digitalfotografie Schwarzweiß“ trägt. Es wurde bereits 2006 vom „Taschen“ Verlag herausgegeben, ist aber immer neu oder gebraucht bei diversen Anbietern erhältlich.

Das 160 Seiten starke Buch erklärt in 5 Kapiteln den Einstieg in die digitale schwarzweiß Fotografie, die Farbumwandlung in Graustufen, die schwarzweiß Bearbeitung und den Druck der Aufnahmen. Auch wenn das Buch schon einige Tage auf dem Buckel hat, so ist es was die schwarzweiß Fotografie betrifft noch immer aktuell. Die Technik ist schnelllebig und ändert sich ständig, die S/W Umwandlung wird jedoch auch noch in den nächsten Jahren nach dem gleichen Schema ablaufen – Farbfoto aufnehmen, welches anschließend in Graustufen umwandelt wird.

Das Buch richtet sich an fortgeschrittene Anfänger und an den gut ausgebildeten Amateur gleichermaßen. Selbst Profis, die bisher wenig mit der schwarzweiß Fotografie am Hut hatten, dürften hieraus noch etwas lernen. Eine Empfehlung für Fotografieeinsteiger kann ich nicht aussprechen, dazu beinhaltet das Fotografiebuch zu viele Fachausdrücke und fotografische Sprachterminologie.

Das schöne an dem Buch ist, dass der Autor die Materie der digitalen schwarzweiß Fotografie nicht zu trocken und nach Schema F erklärt. Das Gegenteil ist der Fall. Mit Hilfe von Fallstudien wird jedes Kapitel unterfüttert. So kann der Leser die Entstehung des Bildes von Anfang bis Ende mit verfolgen. Zudem werden verschiedene Lösungswege und Zwischenschritte der Bildbearbeitung erklärt.

Noch heute nutze ich das Buch ab und an als Nachschlagewerk, auch wenn ich etwas Neues testen möchte. Das Buch bekommt daher eine klare BlogTimes-Empfehlung.

An dieser Stelle würde mich interessieren, ob jemand von euch das Buch bereits kennt und wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, kennt ihr noch weitere Bücher, die sich mit der digitalen schwarzweiß Fotografie beschäftigen?

Fotografie

Landschaftsfotografie in schwarzweiß

4. Januar 2011

Eines meiner eigenen fotografischen Themen ist die Landschaftsfotografie, speziell in schwarzweiß. Mit dieser Art der Bildpräsentation lässt sie mich das Wesentliche des aufgenommenen Motivs ausdrücken.

Natürlich fotografiere ich nicht nur in schwarzweiß – da fällt mir eigentlich gerade ein, dass ich ja gar nicht in schwarzweiss fotografiere, sondern vielmehr die Farbaufnahme konvertiere. Der Einfachheit halber nenne ich es jetzt trotzdem in SW fotografieren.

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber unter dem Begriff Landschaftsfotografie verstehe ich mehr als nur Bäume, Wälder, Wiesen, Berge und Seen zu fotografieren. Stadtlandschaften zum Beispiel fallen für mich auch unter den Bereich Landschaftsfotografie.

Mit diesem Beitrag möchte ich etwas über meine Art der Landschaftsfotografie schreiben und welche Punkte ich beachte um stimmungsvolle Aufnahmen in schwarzweiß zu erstellen. Da wir im Zeitalter der Digitalfotografie leben und obwohl das Betätigen des Auslösers heute keine Kosten verursacht, sollte man sich dennoch ausreichend Zeit für ein Motiv nehmen.

Die Fotomotive liegen quasi (kommt natürlich drauf an wo man wohnt) vor der Haustüre. Selbst bekannte und schon zig mal fotografierte Motive lassen sich durch verschiedenen Perspektiven oder durch den Einsatz verschiedener Brennweiten immer wieder neu in Szene setzen. Das gilt natürlich nicht nur für die schwarzweiss Fotografie, sondern auch analog für  Farbaufnahmen. Dennoch sollte man bei der Wahl des Motiv in schwarzweiß denken. Wie soll man dass denn machen, werdet Ihr Euch fragen. Ganz einfach, wir lassen das Denken die Kamera übernehmen.

Im Normalfall verfügt jede Kamera über einen schwarzweiß-Modus oder einer internen schwarzweiß Konvertierung. Wenn ich mir also bei einem Motiv über die SW Wirkung nicht ganz sicher bin, dann fotografiere  ich es einmal in Farbe und einmal mit dem schwarzweiß Modus oder ich benutze die kamerainterne Bildbearbeitungsfunktion.

So kann ich überprüfen, wie das Bild in SW wirken könnte. Wichtig ist hierbei, dass die SW-Funktion der Kamera nur zu Testzwecken verwendet werden sollte. Das eigentliche SW Bild sollte mit Hilfe der Nachbearbeitung am PC erzeugt werden. Grundlage bei der Digitalfotografie ist also immer die Farbaufnahme.

Hintergrund ist die Speicherung der Bildinformationen, die bei Farbaufnahmen wesentlich höher ist. Farbe kann ich immer wieder wegnehmen, aber Farbe zu einem späteren Zeitpunkt hinzufügen kann ich nicht. Frei nach dem Motto, wo nichts ist – kann nicht wachsen…

Zurück zum Thema. Landschaftsfotografie in schwarzweiß zeichnet sich in meinen Augen durch das ausgewogene Spiel von schwarz, weiß und grau aus. Natürlich spielt auch das Motiv ein Rolle, aber großflächige überbelichtete Stellen lassen auch das beste SW Bild nicht wirken. Auch hier gibt es Ausnahmen, wie zum Beispiel die Spitzenlichter, die die Sonne auf der Wasseroberfläche erzeugt. Um Überbelichtungen zu vermeiden, benutze ich neben dem Histogramm auch die Funktion „Spitzenlichter“. Beide Möglickeiten lassen mich das Bild neben dem visuellen Eindruck auch technisch überprüfen. Vorraussetzung ist natürlich das „Lesen“ des Histogramms und dessen Bedeutung zu interpretieren.

In der schwarzweiß Fotografie ist weniger of mehr. Das soll heißen, das ich bei einigen Aufnahmen die Bildkomposition so schlicht wie möglich halte. Wie wäre es zum Beispiel mit einem einzelnen Wellenbrecher im Meer, oder einem einzelnen verlassenen Baum.  Dem Fotografen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Filtern, genauer gesagt von Grau (Verlaufs)Filtern. Die gibt es in den unterschiedlichsten Stärken und eignen sich für fast alle Motive in der Landschaftsfotografie. Wer mehr über den Einsatz von Graufilter, auch ND-Filter genannt wissen möchte, der kann sich auch gerne meinen Beitrag „Der ND-Filter“ anschauen. Neben einer Umrechnungstabelle für Belichtungszeiten findet Ihr hier alles Wissenswerte über den Filter.

Das ist nur ein kleiner Ausflug in die schwarzweiß Landschaftsfotografie gewesen, aber lasst mich noch mal meine wichtigsten Punkte zusammenfassen.

  • Neue Perspektiven bei bekannten Motiven
  • Schwarzweiß Modus der Kamera zur testweisen Wirkung der Aufnahme
  • Fotos ausschließlich in Farbe aufnehmen und später am PC in SW konvertieren
  • Histogramm und Funktion Spitzenlichter der Kamera benutzen um großflächige Überbelichtungen zu vermeiden
  • Weniger ist oft mehr – Schlichte Bildkompositionen fesseln der Betrachter mehr, als zu viele Details im Bild
  • Durch den Einsatz von Filter lassen sich wunderschöne Effekte erzielen

Im Grunde genommen ist das eigentlich meine Art zu Fotografieren. Was bedeutet für Euch die SW Fotografie? Wie versucht Ihr die entsprechende Bildwirkung zu erzielen?