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Dies und Das, Fotografie

Getty Images, die Verlinkung und der Datenhunger

10. März 2014

Embed-Service---Getty-Images

Getty Images hat kürzlich eine embed-Funktion für einen großen Teil ihres Bild-Archivs freigegeben. Blogger können demnach diese Inhalte für redaktionelle Berichterstattung verwenden. Was sich auf den ersten Blick verlockend anhört, sehe ich vielmehr als Problem.

Getty behält sich bespielsweise das Recht vor, verlinkte Inhalte ohne Vorankündigung wieder zu entfernen. Gerade wer auf Langfritstigkeit seiner Blog-Artikel abziehlt, dürfte diese Möglichkeit der plötzlichen Entfernung nicht egal sein. Auch wird davon gesprochen, Werbung und Anzeigen in den „Viewer“ zu schalten. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit die Nutzung der aufgeschalteten Inhalte kommerziell auszuwerten. Ihr werdet davon allerdings keinen Cent sehen –  das dürfte ja wohl jedem klar sein und so lesen sich auch die Nutzungsbedinungen. Ich frage ich mich gerade, wie das eigentlich diejenigen sehen, die ihr Bilder bei Bildagenturen vermarkten. Ich mein, Getty stellt ja sozusagen die Inhalte kostenlos zur Verfügung, auch wenn sie nur verlinkt sind. Also ich würde mich dafür herzlich bedanken.

Abgesehen davon verschafft sich Getty so die Möglichkeit Profile der Nutzung und Besucher anzulegen, ähnlich wie Facebook, GooglePlus und Co. Auch wenn ich dem Hunger der großen Datensauger heutzutage nicht mehr entgehen kann, so muss ich mich als Nutzer und Besucher doch nicht zusätzlich in Gefahr geben weitere personenbezogene Infos preiszugeben. Spamer und meine trojanischen Freunde lassen bestimmt nicht lange auf sich warten und ruckzuck werden Schwachstellen genutzt um mehr als nur ein persönliches Profil anzulegen. Ich würde keine verlinkten Inhalte von Bilddatenbanken nutzen und euch Bloggern würde ich das auch nicht unbedingt empfehlen.

Fotografie, Nachgedacht

CC – Adobe’s Creative Cloud und mein Senf…

9. Mai 2013

Adobe Creative Cloud - Screenshot der Werbseite

Ja, was sich anhört wie eine intergalaktische Sternenwolke in den Weiten den Universiums ist eigentlich nur die Bezeichung für Adobe Software Abo-Modell, welches zukünftig in allen Folgeversionen Anwendung finden wird.

Als Adobe vor zwei Tage das „alte-neue zukünftige“ Modell vorstellte hagelte es Kritik von allen Seiten. Dazwischen fanden sich auch ein paar positive Anmerkungen ala „man erhält immer die neuesten Updates, Tools und Funktionen“. Das übliche blabla eben. Über die Idee eines Abo-Modell mag man sich streiten können, nicht aber über die Zwangsjacke in die Nutzer zukünftig gesteckt werden. Natürlich gibt es hier und da ne Alternative zu Lightroom, Photoshop und Co, aber sind wir mal ehrlich. Wenn einer jahrelang immer die gleiche Software nutzt, seinen Workflow angepasst und optimiert hat, dann wird er sich wohl kaum wieder eine Alternative suchen. Zudem funktionieren viele Plugins nur in Adobe Produkten.

Das Cloud-Modell mag vielleicht für den professionellen Fotografen, der auch tatsächlich seinen gesamten Lebensunterhalt mit der Fotografie verdient, funktionieren. Für den Hobby oder Semi-Prof ist es meiner Meinung nach ein Rückschritt, den dieser hat bisher auch nicht jede neue Version von Photoshop gekauft (bei Lightroom sieht das vielleicht anders aus – Ein Upgrade kostet ja nicht die Welt). Neuerungen und bestimmte Funktionen behält sich Adobe zukünftig nur für CC-Lizenzen vor. Auch bei zukünftigen Updates von Camera Raw ist nicht sicher, ob Adobe auch die „normalen“ Lizenzen weiter mit den aktuellen Kameras usw… ausstattet. Anfänglich wird das sicherlich nicht viele Nutzer stören, spätestens wenn man eine neue Kamera besitzt und das „alte“ Programm diese nicht mehr unterstützt wird, ist man gezwungen in die Wolke zu gehen. Einmal hier angekommen gibt es dann keine Alternative mehr. Zum einen wird in regelmäßigen Abständen die Online-Lizenz überprüft und wenn man nicht mehr zahlt, hat man gar nichts. Kein altes Programm mehr mit dem sich die eigenen PS-Dateien öffnen lassen könnten. Sollte mal keine Internetverbindung vorhanden sein, kann man noch 30 Tage mit dem Programm arbeiten, danach ist Schluss…

Ich glaube Adobe ist meiner Meinung nach mittlerweile an dem Punkt angekommen, bei dem ihre Programme im Hinblick auf Funktionen usw… nicht signifikant verbessert werden können. Nutzer würden sicherlich nicht mehrere Hundert Euro ausschließlich für Performance-Verbesserungen bezahlen. Adobe benötigt daher ein neues Modell um sich auch in Zukunft zu finanzieren und was eignet sich besser als ein Abo-Modell. Ich sehe die Entwicklung skeptisch. Sollte das Abo-Modell funktionieren werden auch andere Hersteller mehr und mehr auf diesen Zug aufspringen und somit wäre dann nicht nur Adobe-Software monatlich zu bezahlen…. Die Gewinner werden die Konzerne sein, die Verlierer sind die Nutzer! Zwar erhalten sie Aktualisierungen, aber ob die immer besser sind sei mal dahingestellt. Ich erinnere nur an den Leistungsverlust von LR3 auf die 4er Version.

Apropos zahlen oder bezahlen. Die Preisgestaltung der Cloudprodukkte von Adobe finde ich eine absolute Frechheit. Während die Dollar-Abonennten zwischen $9.99 (für bestehende CS3 Nutzer oder höher im ersten Jahr) und $19.99 im folgenden Jahr zahlen, dürfen Euro-Kunden sehr viel tiefer in die Tasche greifen. Hier fängt es erst bei €12,29 oder respektive €24,59 an. Hochgerechnet sind das knapp 300 Euro im Jahr im Gegensatz zu umgerechnet knapp 180 Euro für beispielsweise den nordamerikanischen Raum. An dieser Stelle frage ich mich ernsthaft wie Adobe diesen extremen Preisunterschied rechtfertigt. Die Euro-Nutzer sind mal wieder die Gearschten. Die Preise sind allerdings nur für Einzelplatzlizenzen und auch nur für ein einziges Adobe Produkt. Wer die ganze Suite benötigt oder haben möchte, der kommt in Deutschland auf Kosten von knapp 740 Euro im Jahr. Nutzt man die Suite zwei Jahre zahlt man den kompletten Preis ohne das einem die Software danach gehört. Die Studenten und Lehrer Cloud kostet im Jahr übrigens mehr als die derzeitige Vollversion.

Man könnte diese Beispiele noch weiter führen, aber ich belasse es an dieser Stelle dabei. Mein Standpunkt zum Thema Creative Cloud dürfte hier ersichtlich sein. Ich will es nicht…. Zur Zeit nutze ich LR4 und Photoshop in der 5er Version. Solange ich vorallem mit letzterem Arbeiten kann, werde ich das tun. Was danach kommt, muss man sehen. Bock auf die Cloud hab ich nicht.

… und ihr so?

*Bildquelle: Adobe.com

Fotografie, Testberichte

Acrylglas Foto-Druck im Test

17. Dezember 2012

Eure Fotos sollten nicht nur auf der Festplatte liegen, ihr solltet sie der Welt zeigen. Dafür eignen sich Drucke hervorragend – kleine Drucke zum mitnehmen, große für die Wand oder einfach zum Verschenken zu Weihnachten. Drucke hinterlassen immer einen guten Eindruck. Passend dazu konnte ich den Acrylglas Foto Druck Service von acyrlglas-foto.de testen.

Der Ablauf war super einfach, nachdem das Foto ausgewählt war, wurde es hochgeladen. Das System auf der Internetseite analysiert das Bild und bietet eine Auswahl optimaler Größen an. Gut gemacht ist die virtuelle Wohnzimmerwand auf der man sein ausgewählten Druck als Vorschau sieht. Hier kann man sehr gut die verschiedenen Größen und deren Wirkung vergleichen. Habt ihr euch für eine Größe entschieden kann im nächsten Schritt eine passende Wand-Halterung mit bestellt werden.

Ich habe ein Acrylglas Foto im 90x60cm Format und für die von vorn nicht sichtbare „Couple“ Halterung für meinen Test gewählt. Es handelt sich um einen direkten Druck auf das Glas, kein laminiertes Fotopapier auf Aluminium hinter einer Acrylglas-Platte. Was mich wirklich erfreut hat, ist die Informationsflut auf der Seite. Wenn man möchte kann man zu jeden Thema verständliche Texte lesen. Zum Beispiel über das Material, zu den Aufhängmöglichkeiten, zu den Formaten, auch gibt es einen Rechner für die maximale Druckgröße. Bei mir sind keine Fragen offen geblieben. Das Team hinter acrylglas-foto.de war freundlich und schnell über Mail zu erreichen, aber auch eine Telefon Nummer ist auf der Seite zu finden. Guten Service finde ich heutzutage immer wichtig, weil er doch so selten geworden ist.

Aber was sind eigentlich die Besonderheiten eines Acrylglas Drucks? Für mich ist es hauptsächlich das hochwertige Aussehen und die Bildwirkung auf den Betrachter. Ich sehe immer öfter das Geschäfte in ihren Fotodrucker Ecken zusätzliche Musterwände aufstellen. Haltet also beim nächsten Einkauf die Augen offen, so könnt ihr euch kleine Acrylglas Muster Drucke ansehen, um das Material mal kennen zu lernen. Auch wenn es spezielle Anforderungen sind, so gibt noch mehr Gründe die für Acrylglas sprechen. Die Fotos sind zum Beispiel komplett Wetter und Wasser fest und als besonderes Highlight können sie hintergrund beleuchtet werden.

Acrylglas-Foto wirbt mit einem 48 Stunden Service. Meine Bestellung erfolgte am Freitag Abend, dass da vor Montag nichts passiert war mir schon klar. Der fertige Druck war dann am Donnerstag bei mir. Wenn man genauer liest gelten die 48 Stunden auch nur wenn man den Express Service in Anspruch nimmt. Die Lieferung erfolgte mit UPS, irgendwo auf der Seite hatte ich gelesen, dass es bei Versand eine Tracking Nummer zur Verfolgung gibt – die ist leider bei mir untergegangen. Dafür teilt mir das System bereits bei der Bestellung mit, dass der Druck am Donnerstag geliefert wird und das stimmte immerhin.

Der Druck war gut verpackt mit passendem Karton, Kantenschutz, Folie über der Vorderseite und in reichlich Luftfolie eingewickelt. Der erste Eindruck war sehr gut, 90x60cm macht schon was her. Die Details vom Druck sind gut, feine Linien sind gut erkennen. Mein ausgewähltes Schwarz Weiß Bild zeigt auch keinen Farbstich, das ist schön neutral geblieben. Die mitbestellte Aufhängung funktioniert und hat eine Montageanleitung dabei. Passt also alles, bis auf eine Kleinigkeit. Die Kanten der Acrylglas Platte sehen aus also wurden sie ausgesägt. Leider sieht man so die raue Schnittfläche. Bei Drucken die ich bisher gesehen habe, waren die Kanten mit einer kleinen Nut abgesetzt, abgerundet oder überpoliert. Obwohl nirgends etwas wirklich rau oder scharfkantig ist, es sieht halt nur nicht so schön aus. Ich denke, dass geht hier besser. Bis auf dieses kleine Detail allerdings kann acrylglas-foto überzeugen und bekommt eine Kaufempfehlung ->  www.acrylglas-foto.de

Kennt jemand von Euch dieses Druck-Service und/oder hat schon Erfahrung damit gemacht? Würdet Ihr so eine Präsentationsmethode für eure Fotos wählen, oder lieber den klassischen Druck auf Papier mit Rahmen und eventuell ein Passepartout bevorzugen?

Fotografie, Testberichte

Test des Pixpremium Fotobuch Gestaltungs-Services

8. Oktober 2012

Nils hat mal wieder etwas getest. Dieses mal dreht sich alles um ein Fotobuch…
Heutzutage gibt es doch sehr viele Dienstleister für Fotobücher. Die Besonderheit von Pixpremium ist allerdings der Gestaltungs-Service. Die Werbung verspricht, Bilder hochladen, vom Profi-Grafiker layouten lassen und Fotobuch erhalten. Hört sich gut an. Hier mein Erfahrungsbericht.

Das Fotobuch sollte mit ein paar Urlaubsbildern gefüllt werden. Also erstmal durchgeschaut was der Lightroom Katalog hergibt… Letzten Endes habe ich dann ca. 50 Bilder ausgewählt, die ich anschließend als jpg im sRGB Farbraum für den Upload vorgesehen habe. Der komplette Vorgang läuft über die Internet Seite von Pixpremium. Das Layout der Webseiten ist recht einfach gehalten, allerdings ist mir ist das persönlich ein wenig zu schlicht. Als erstes wählt man einen Fotobuch-Style aus – ich habe mich für Fotopur entschieden. Die Bilder müssen danach den Seiten zugeordnet werden. Gegen einen Preisaufschlag übernimmt Pixpremium hier die Bildauswahl und Sortierung. Ich habe mich für eine eigene Sortierung entschieden und das Hochladen gestartet. Es kam die Meldung, dass der Vorgang nicht erfolgreich war. Für den zweiten Versuch musste erneut alles zu sortiert und hochgeladen werden, mit der selben erfolglosen Meldung. Immerhin steht unten auf der Internet-Seite die Telefonnummer. Vielleicht war gerade Pause, aber beim ersten Anruf ging leider keiner ran. Also ein wenig gewartet und noch einen Versuch gestartet. Mein zweiter Anruf war zwar erfolgreich, aber eine freundliche Mitarbeiterin erzählte mir sogleich, dass der Upload nicht mit dem vom mir verwendeten Mac funktioniert und ob ich nicht einen PC zur Verfügung hätte. Das Mac Problem ist allerdings bekannt und man arbeitet daran. Leider gibt es dazu keinen Hinweis auf der Webseite. Also zum PC gewechselt und zum dritten Mal die Bilder zugeordnet, diesmal aber mit Erfolg hochgeladen. Das Buch umfasst 40 Seiten im Format 28x20cm (Preis €79,99), als Sonderleistung habe ich den Art Director Zuschlag von € 1,60 für besonders hochwertige Bücher dazugenommen.

Am selben Tag erhielt ich den ersten Design Vorschlag. Zufrieden war ich nicht. Der Designer hatte die Bilder teilweise mit schrägen Balken geteilt und transparenten Rändern versehen. Mir stellte sich die Frage, sollen das Wasserzeichen sein und wollen die das wirklich so drucken? Es stellte sich heraus – Ja, das sollte der erste Vorschlag sein. Man kann die Seiten, die einen nicht gefallen durch „neu layouten“ erneut zum designen schicken. Allerdings gibt es keine Möglichkeit einen Kommentar mit Änderungswünschen zu hinterlassen. Aus diesem Grund habe ich meine Kommentare per Email an die allgemeine Infoadresse geschrieben. Zusätzlich habe ich noch die Bilderzahl pro Seite auf ein einziges reduziert, da mir das Layout einfach nicht zusagte.

Einen Tag später folgte der zweite Design Vorschlag. Wieder transparente Balken über den Bildern, die ich doch ausdrücklich nicht haben wollte. Auch andere Änderungswünsche wurden also nicht berücksichtigt. Lediglich 2 von 40 Seiten waren ok. Also wieder eine Mail mit Änderungswünschen verfasst.

Wieder verging ein Tag bis zum dritten Vorschlag. Das größte Problem waren hier die ungleichmäßge Anordnung der Bild auf den Seiten. Die Bilder waren mal groß mal klein, klebten oben am Seitenrand, waren mal mittig … Also erneut eine lange Mail mit sehr genauen Änderungswünschen verschickt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir dann die Frage gestellt, ob sich inter dem Gestaltungs-Service tatsächlich eine reale Person verbirgt!?

Bis der vierte Vorschlag bei mir eintrudelte, dauerte es sehr viel länger. Ich hatte schon gehofft, wurde aber enttäuscht. Es gab bei einigen Aufnahmen wieder transparente Balken/Ränder. Wieder waren die Bilder sehr ungleichmässig und unterschiedlich groß auf den Seiten verteilt. Drei kostenlose Layoutschritte sind im Bestellvorgang mit drin. Deshalb habe ich erneut angerufen und sehr freundlich wurde mir angeboten weitere Anpassungen vorzunehmen oder nochmal das komplette Layout zu ändern. Bei dem Gespräch habe ich vorsichtig hinterfragt, warum die Aufgabe ein Bild pro Seite mit gleichmässigem Rand zu platzieren so schwierig umzusetzen wäre. Die Software und die vorgegebenen Styles scheinen die ganze Sache wohl sehr einzuschränken – Aha…

Mein letzter Versuch war nun im online Editor selber etwas Hand anzulegen. Hier sind allerdings keine Seitenbegrenzungen zu erkennen, es ist ein Blindflug für die Platzierung und nicht möglich einheitliche Größen oder Ränder hinzubekommen. Meine Geduld war jedoch am Ende und ich dachte mir besser wird es nicht, also habe ich das Buch in Druck gegeben.

Genau eine Woche später war das fertige Buch im Briefkasten. Beim Auspacken war die Freude groß. Der Umschlag sieht gut aus, schöne Farben und es fühlt sich gut an. Das Papier der Seiten macht ebenfalls einen hochwertigen Eindruck und ist stabil. Nach kurzem Blättern fragte ich mich jedoch, warum die dunklen Bereiche in den Aufnahmen sehr viel dunkler und die hellen zu hell wirken? Hier muss eine automatische Bildverbesserung gegriffen haben, die den Kontrast verstärkt und dadurch meine Tiefen absaufen und die Lichter ausfressen lassen. Zu Testwecken und zum Vergleich habe ich mir ein Bild auf einem Epson Stylus Pro 7900 ausgedruckt. Der selbstgemachte Ausdruck zeigt hier noch Struktur und erkennbare Details. Im Fotobuch dagegen sind diese Bereiche der betreffenden Aufnahme fast ausschließlich weiß.

Dass die Bildgrößen und Rahmen nicht 100% gleich auf den Seiten sind – damit könnte ich fast noch leben. Dass aber die Kontraste angepasst wurden, geht gar nicht. Die Farben auf dem Umschlag passen ganz gut, im Innenteil dagegen ist einiges zu „Flau“ geworden. Dazu kommen einige weitere Details, wie der lieblose Buchrücken (Ich hätte mich doch stark gewundert, wäre es gelungen den Text korrekt mittig zu platzieren). Papierfetzten an den Rändern einiger Seiten deuten darauf hin, dass die Schneidemaschine wohl nicht 100 prozentig funktioniert. Besonders bei Motiven, die bis zum Bildrand gehen – ärgerlich! Der Gestaltungs-Service sollte eigentlich einem Zeit und Arbeit ersparen. Das Telefonieren, Mails schreiben, alles selber zu sortieren und später die Größen anzupassen – in der Zeit hätte jeder sein Buch selber erstellen können. Für diesen Service kostet das Buch knapp das Doppelte wie ein Selbsterstelltes. Für Kunden die sich mit dem Layouten und der Bildbearbeitung nicht auskennen, könnte der Service von Pixpremium eine Hilfe sein, schnell und mit wenig Aufwand ein Fotobuch zu realisieren. Für jeden mit etwas Erfahrung und einen gewissen Qualitätsanspruch ist das Ergebnis in meinen Augen eine Frechheit, betrachtet man auch den Preis des Buches!! Es ist meine Arbeit, die im Buch gezeigt wird und mir ist es peinlich diese so zu präsentieren!

Habt Ihr auch Erfahrungen (positiv sowie negativ) mit Fotobuch Dienstleistern gemacht? Ich nutze des Öfteren Pixum und bin damit ganz zufrieden.