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Fotografie, Mitgemacht

Smartphone und DSLR – Die Immerdabei Kameras

11. August 2013

BlogTimes- Nikon D800

Vor einiger Zeit hatte ich eine kleine Umfrage zum Thema „Nimmst du deine Kamera eigentlich überall mit“ gestartet. Eine Vielzahl von Lesern sind dem Aufruf gefolgt und haben abgestimmt und auch wenn es keine super repräsentative Umfrage ist, so kann man dennoch eine Tendenz erkennen und das ist immerhin schon was.

Dass die meisten Ihr Smartphone als Immerdabei-Kamera nutzen, war mir schon klar. Viele von euch nutzen aber ausschließlich oder zusätzlich ihre DSLR und das fast jeden Tag. Also das finde ich schon erstaunlich. Die spiegelosen Systemkameras folgen an vierter Stelle, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass diese preislich immer noch ganz schön zu Buche schlagen und sie nicht im Besitz der breiten Masse sind. Ich denke, dass wird sich in den kommenden Monaten noch verschieben.

Unabhängig ob Smartphone, DSLR oder System, es zeigt für mich vorallem das veränderte Verhalten zur Fotografie. Früher hatte man wenige Menschen mit der Kamera baumelnd vor dem Bauch gesehen. Heute gibt es fast niemand, der keine Kamera dabei hat! Auch iPad und Co sind nicht mehr wegzudenken. Anfangs noch belächelt, mitlerweile ganz  normal, wenn Menschen ihre Tablets in die Höhe halten und wild drauf los knipsen….

By the way… Wer von Euch ist eigentlich bei Instagram? Postet doch einfach hier euren Link zum Portfolio  – Mich findet man unter http://instagram.com/blogtimes

Dies und Das, Fotografie

Bildbearbeitung mit dem Smartphone…

18. Juli 2013

Streets of San Francisco - California

Ich veranstalte im Moment ne kleine Umfrage zum Thema „Die Kamera überall mitnehmen“ und derzeit liegt das Smartphone knapp vor der DSLR. War irgendwie klar, aber eigentlich auch ganz interessant, dass doch sehr viele ihre DSLR-Ausrüstung immer dabei haben. Ersteres bringt mich dennoch zu der Frage der Bildbearbeitung mit dem Handy.

Ich selbst habe erst kürzlich damit angefangen, mich intensiver mit der „iPhonography“ zu beschäftigen und gerade für meine Reisefotobücher finde ich es super praktisch. Doch mit der Aufnahme an sich ist es ja nicht getan – Was habe ich also anfangs gemacht, natürlich wie fast jeder die Instagram Filter genutzt. Selbstverständlich gibt es viel mehr Filter-Apps. Die Anzahl ist fast unüberschaubar und gerade der Anfänger fragt sich vielleicht was er nutzen sollte.

Mir selbst reichen drei Programme völlig aus. Logisch Instagram, mittlerweile allerdings nur um die Bilder entsprechend im Web und auf Facebook zu präsentieren. Weitaus intensiver nutze ich derzeit die kostenlose VSCO-CAM und habe mir auch das komplette Filterpacket dazugekauft. Die App kommt standardmäßig bereits mit ein paar Filter. Ob diese für einen selbst ausreichen, muss jeder für sich entscheiden. Man kann aber schon einiges damit anstellen. Was ich allerdings an der App ganz besonders gut finde, ist die Möglichkeit der Bearbeitung von grundbekannten Dingen wie Sättigung, Schatten, Lichter, Kontrast, Belichtung, Schärfe, Farbtemperatur, Drehen, Schneiden usw… Das können zwar viele andere Apps auch, doch die Bedienung gefällt mir her einfach besser. Zudem lässt sich das fertige Bild gleich in Instagram öffnen oder auf den eigenen Facebook Account zu laden. Es erkennt auch andere Bildbearbeitungs-Apps und lädt das entsprechende Bild ins Programm, falls gewünscht – finde ich ne coole Sache.

Wer noch ein wenig mehr Veränderungen oder auch lokale Anpassungen im Bild vornehmen möchte, dem lege ich Photogene 2 an Herz – quasi das Lightroom fürs iPhone. Damit kann man sogar bestimmte Bereiche im Bild aufhellen oder abdunkeln… Allerdings nimmt das natürlich ganz schon viel Zeit in Anspruch und bei mir muss es eher schnell gehen, warum ich also überwiegend auf die fertigen Filter oder Presets zurückgreife. Apropos Filter. Wer von Nik-Software angetan ist, der sollte sich auch unbedingt Snapseed zulegen. Grob gesagt sind das die gleichen Nik-Filter wie sie auch schon bei LR und PS verwendet werden.

Viele verschiedene Apps nutze ich also nicht, da ich nicht unendlich viel Zeit damit verbringen möchte auf dem doch relativ kleinen Display rumzuwurschteln. Ohne Filter oder entsprechendes Nachbearbeiten der Bilder würde ich die Aufnahmen aber nicht zeigen. Warum – nun ich zeige ja auch nicht meine RAWs der DSLR. Warum sollte ich das denn mit dem iPhone. Authentisch sind die Bilder immer noch – auch wenn hier und da ein Filter verwende!

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Auch wenn ich für mich meine Mini-Programme gefunden habe, bin ich doch auch immer wieder auf der Suche nach neuen Apps, die sich mit der Fotografie beschäftigen. Welche nutzt ihr den so, oder seit ihr etwa puristisch und verzichtet gänzlich auf die Bearbeitung. An diese Stelle fällt mir grade noch ein – gibt es nicht schon eine Kamera mit Android Betriebsystem. Wäre ja cool, wenn die Bearbeitung nicht nur den Smartphones vorbehalten wäre, oder?