Schlagwort

SMDV

Equipment, Fotografie

Die neue 70er Softbox von SMDV

18. September 2013

Diffuser 70 von SDMV

Vor ein paar Tagen hat mein Softbox-Bestand Zuwachs bekommen. Kurzerhand habe ich mir den Diffusor 70 von SMDV*, dessen neuestes Produkt für Systemblitze, gegönnt. Grund ist zum einen die Form und die Möglichkeit einen der Diffusor-Einsätze zu entfernen. Die Softbox wirkt dann durch die silberne Beschichtung wie ein kleiner Parabolschirm und erzeugt viel kontrastreicheres Licht.

Geliefert wird der Diffusor 70 wie sein kleiner Bruder in einem handlichen Aufbewahrungstäschchen. Zum Lieferumfang gehört die Softbox + Innen und Außen-Diffusortuch und eine Halterung für den Systemblitz. Ersatzstäbe sind ebenfalls dabei, falls mal welche verloren gehen sollten. Bei der SMDV 60 lag noch ein Adapter für Stative zur Nutzung als Lichtstativ dabei. Diesen habe ich bei der 70er leider nicht finden können.

Mit etwas mehr als 200 Tacken gehört die SDMV 70 zu den teuersten Softboxen für Systemblitze. Man darf also ganz schön was erwarten und dass tut sie meiner Meinung nach bereits auf den ersten Blick. Die Verarbeitung wurde gegenüber der 60er stark verbessert, auch wenn sie selbstverständlich kein Nachfolger sein soll. Als allererstes fällt nämlich die Stoffstärke auf. Sie ist stärker/fester und fühlt sich insgesamt hochwertiger an. Weniger wobbelig! Das Außen-Difussortuch lässt sich übrigens super easy per Klettverschluss am Schirm anbringen und auch wieder entfernen. Auch die dicken Yongnuo YN-622N* Funkauslöser passen mit dem Systemblitz ohne Probleme auf die Blitzschiene für alle diejenigen, die vielleicht Sorgen haben, dass der gesammte Blitz-Funk-Dingens Aufbau zu hoch ist. Apropos Funkauslöser. SMDV hat wohl auch ein paar Funkauslöser im Programm. Diese lassen sich durch ein extra Batteriefach gleich direkt an die Blitzschiene der Softbox betreiben. Keine schlechte Idee. Genauer hab ich mir die SMDV Funkauslöser nicht angeschaut, kann also nicht sagen über welche Betriebsmodi usw… sie verfügen. Außerdem konnte ich den passenden Flash Wave III Receiver RX-2 nirgends zum Kauf finden!!

Diffuser 70 von SDMV

Diffuser 70 von SDMV

Diffuser 70 von SDMV

Diffuser 70 von SDMV

In Sachen Ausleuchtung kann ich mich nicht beschweren. Nun sei gesagt, dass ich keine Referenzperson in Sachen Studio/Peoplefotografie bin, denn ich habe gerade erste angefangen. Allerdings ließe sich bei meinen Testaufnahmen (die leider die Festplatte gefressen hat) feststellen, dass die Ausleuchtung gleichmäßig und bei abgenommen Außen-Diffusor auch zielrichteter ist. Das Diffusortuch nimmt ca. 0,7 Blendenstufen Lichtleistung, wenn es vor dem Schirm gespannt ist. Ergo hat man natürlich auch fast ne ganze Blende mehr Licht ohne Tuch! Man könnte zudem noch den Innen-Diffuser herausnehmen. Ist aber ne fumilige Angelegenheit, da dieser mit Haken in die Bespannung eingehangen ist. Ist mir zu aufwendig, daher bleibt erstmal drin.

Der Mehrpreis von knapp 90 Euro gegenüber der nur 10cm kleinern Softobx von SMDV ist schon ne Hausnummer. Allerdings erhält man neben der Lichtwirkung einer Dedecagonalen Box durch die herausnehmbaren Diffusortücher vielfältigere Einsatzmöglichkeiten der Lichtsteuerung. Wer sich überlegt eine Softbox für Systemblitze zu kaufen, der fährt mit der neuen SMDV 70 bessser als mit der 60er . Die Mehrkosten sind zwar nicht wegzurechnen, aber es lohnt sich.

Hat jemand von Euch schon die 70er im Einsatz, oder ne andere Softbox von SMDV. Zufrieden?

*Link zu Amazon

Fotografie, Mitgemacht, People

Peoplefotografie – Mein erstes, zweites Mal….

8. September 2013

Fast genau vor zwei Jahren bin ich durch Zufall das erste Mal in Berührung mit Peoplefotografie gekommen. Damals noch als Location-Scout für Hamburg gebucht, durfte auch ich ein, zweimal auf den Auslöser drücken um mit Blitz und Model arbeiten. War schon ne geile Sache…allerdings hatte ich damals gerade mal zwei Jahre intensiv fotografiert und mein Fokus lag auf Reisen, Reisen und nochmehr Reisen…

Um eines gleich vorweg zu nehmen, ich werde mich auch weiterhin der Urbanen- und Landschaftsfotografie widmen, auch wenn der Fokus jetzt ersteinmal auf Peoplefotografie gerichtet ist. Die Frage nach dem „Warum“ ist ganz leicht zu beantworten. Auf meiner letzten Reise ist mir aufgefallen, dass ich meine Landschaftsaufnahmen hauptsächlich mit der analogen 4×5 inch Fachkamera gemacht habe. Die D800 war irgendwie nur ein Zweitbody, welcher mehr Zeit im Rucksack als auf dem Stativ verbracht hat. Da ich meine D800 aber um keinen Preis hergeben möchte, braucht Sie eine neue Aufgabe und was würde sich für 36Megapixel besser eignen als die Menschenfotografie.

Weil ich damals schon die Arbeit mit Blitzen usw… sehr geil fand, musste natürlich noch Equipment eingekauft werden. Das bedeutete Recherche und noch mehr Recherche. Ich glaube aber auch, dass ich zum richtigen Zeitpunkt eingekauft habe, denn mit den Produkten vom Chinaman konnte ich mir das nötige Equipment wenigstens leisten ohne zig Tausende ausgeben zu müssen. Hey, sicherlich muss man in Sachen Verarbeitungsqualität Abstriche machen, aber für mich ist zunächst wichtig, dass das Zeug funktioniert. Für den Anfang tuts das auf jeden Fall.

Für dieses erste Shooting habe ich entweder mit dem vorhandenen Licht oder zusätzlich mit der 60er Softox von SMDV* gearbeitet. Zum Auslösen der Blitze kamen meine neuen Yongnuo TTL-Funkauslösern 622N (Bei Amazon gerade mal um die 70 Tacken) und der Metz MB 58 AF-2* zum Einsatz. Ach, und mangels einem Standardzoom habe ich zwei Festbrennweiten  – 50mm und 85mm verwendet. Das wars eigentlich schon von der technischen Seite. Im Grunde ist die verwendete Aussattung ja auch zweitrangig, die Schwierigkeit besteht vielmehr bei der richtigen Kommunikation mit dem Model oder besser gesagt überhaupt die Kommunikation mit dem Model. Ich bin ja selbst noch der totale Anfänger und muss mich erstmal auf Einstellungen usw… konzentrieren. Reden soll ich da mit dem Menschen da vorne auch noch?? Für nen Mann ganz schöne viele Dinge auf einmal. Das muss erstmal in Fleisch und Blut übergehen. Weitere Schwierigkeit – Posen für das Model, gerade wenn sie selbst noch nie richtig vor der Kamera stand. Wahrscheinlich ist es hier leichter, erstmal mit erfahrenen Modelen zu arbeiten. Die wissen und kennen ihre Posen und man kann sich ein wenig mehr aufs Fotografieren konzentrieren.

Apropos Kommunikation, Rückmeldung braucht das Model ja auch noch. Ich könnt euch sicherlich vorstellen, nachdem man etliche Fotos gemacht hat und zwischendurch einen Blick aufs Display wirft und sein Gesicht verzieht, weil das Bild so eigentlich nicht hätte ausschauen sollen. Nicht, dass das mir passiert wäre – hehe! Es gibt da ne ganz einfache Lösung, die ich bei meiner Suche über Peoplefotografie gefunden habe. Hätte man natürlich auch so draufkommen können…. Mann solle einfach sagen „komm wir probieren noch was anders aus“ oder „lass uns mal die Location wechseln“ usw.. Es gibt da sicherlich noch mehr Sprüche, die in diesem Augenblick helfen. Mir reichten diese 🙂 hauptsache positiv bleiben..

Wie dem auch sei, zurück zu meinem Shooting. Die ganze Geschichte dauerte ungefähr zwei Stunden und ich habe etwas über 100 Aufnahmen gemacht. Diejenigen unter euch, die mich schön länger kennen wissen, dass ich grundsätzlich wenige Aufnahmen mache. Kommt wahrscheinlich noch von meinen analogen Zeit und der Landschaftsfotografie. Im Nachhinein allerdings hätte ich mal mehr machen sollen – kostet ja nix. Außerdem verpasst man so keine Gelegenheit eventuell noch bessere Aufnahmen zu erhalten. Dennoch bin ich mit der Ausbeute zufrieden und mein Model war es letzten Endes auch – das zählt!

In Sachen Bearbeitung habe ich überwiegend auf S/W gesetzt, zum einen weil bei den meisten Aufnahmen eine dicke Wolkendecke über der Location prangte und zum anderen wiel ich diesen matten S/W Stil ganz cool finde. Für die Farbaufnahmen hab ich das Crossprocessing verwendet – allerdings sind das keine Presetst von VSCO oder Co… (die werde ich mir trotzdem mal zulegen – kann ja nicht schaden).

So, genug geschaffelt hier die Bilder. Vielen Dank an dieser Stelle an die liebe Christina, die sich für mein erstes Shooting zur Verfügung gestellt hat. Ach, der Blitz inkl. Softbox kam hauptsächlich als Aufheller zum Einsatz. Für den typischen Porty-Look hatte ich meinen Jinbei FL-II 500 noch nicht – der hat mehr Power als die Systemblitze! Nächstes Mal dann…

Christina_01
Nikon D800 – 85mm f2,8 – 1/400sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Christina_02
Nikon D800 – 50mm f4,5 – 1/250sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Christina_04
Nikon D800 – 50mm f2,8 – 1/150sec – ISO 50

Christina_05
Nikon D800 – 85mm f2,0 – 1/250sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Christina_03
Nikon D800 – 50mm f3,5 – 1/250sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Christina_06
Nikon D800 – 50mm f2,0 – 1/250sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Christina_08
Nikon D800 – 50mm f2,0 – 1/250sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Christina_07
Nikon D800 – 85mm f2,8 – 1/400sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Christina_09
Nikon D800 – 50mm f2,2 – 1/320sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Christina_10
Nikon D800 – 50mm f2,2 – 1/320sec – ISO 50 – Metz AF58 + SMDV60

Dies und Das, Equipment, Fotografie

Meine erste Softbox – Diffuser 60 von SMDV

17. August 2013

Diffuser 60 von SDMV

Meine Fototasche hat wieder einmal Zuwachs bekommen und eigentlich müsste es schon nicht mehr Fototasche sondern Koffer heißen…. es dreht sich um den Diffuser 60 vonSMDV* und das bedeutet für zukünftige Projekte – Menschenfotografie.

Die Softbox ist nur ein logischer Schritt nach den Funkauslösern und  den kurzlich erhaltenen Glide-Strap von Custom-SLR. Ich bin sicherlich nicht der erste und werde auch nicht der letzte sein, der die Box vorstellt. Aus diesem Grund werde ich euch auch nicht mit irgendwelchen Sachen zulabbern, die ihr eh schon wisst. Kurz gesagt, die Softbox ist wirklich gut verarbeitet, lässt sich super easy auf- und abbauen und fällt kaum ins Gewicht. Zum Lieferungumfang gehört auch noch ein kleiner Alu-Adapter um eine normales Kamerastativ in ein Lichtstativ zu verwandeln.

Ich verwende sie übrigens zusammen mit den neuen Yongnuo TTL-Funkauslösern 622N und dem Metz MB 58 AF-2*. Es gibt hierbei keine Probleme mit der Gesamthöhe Funkauslöser und Blitz, falls das ein Sorge sein könnte. Alles sitzt dort, wo es hin sollte. Ich denke daher, dass es mit entsprechenden Nikon oder Canon Blitzen ebenfalls keine Probleme gibt. Da ich selbst noch keine Vergleiche zu anderen Produkten habe, kann ich nicht sagen wie hoch der Lichtverlust durch die Softbox letzten Endes ist. Dazu fehlt mir auch ein Blitzbelichtungsmesser um es tatsächlich zu messen. Im Grunde ist mir das aber auch egal,  hauptsache da kommt erstmal was raus und das tuts! Ich werde die Box überwiegend im Outdoor-Bereich einsetzen und wenn die Blitzleistung mal doch nicht ausreichen sollte, dann steht in Kürze noch die Anschaffung einer portablen Blitzanlage an. Ein Ranger wird’s aber nicht, außer wenn ich im Lotto gewinne. 🙂

Diffuser 60 von SDMV

Apropos Außeneinsatz, hier benötigt man natürlich noch ein Stativ und habe ich mich für ein luftgedämpftes 3Meter Stativ von Calumet entschieden. Hauptsächlich aus preistechnischen Gründen. Natürlich könnte man auch mit Hilfe des mitgelieferten Adapter eine herkömmliches schon vorhandenes Stativ nutzen, allerdings kommt dieses nur selten über eine Höhe von 1,80 – 2 Meter und das ist für einige Lichtsituationen einfach nicht hoch genug. Zufällig hatte ich noch ein Carbon-Monopod daheim rumliegen, welches ich jetzt einfach zum Boomstick umfunktioniert wurde – Assi vorausgesetzt!

Warum habe ich mir eigentlich für SMDV entschieden und nicht für eine Firefly II Beauty Box, die kostet doch weniger und ist sogar ein wenig größer? Nun, dass stimmt aber leider ist sie für mich derzeit nur schwer erhältlich und daher stand dies gar nicht zur Debatte. Ich erinnere mich, dass Patrick sogar beide Modelle hat, sowohl die Firely als auch die Softbox von SMDV. Hier könnte man dann auch die Unterschiede nachlesen. (Test der Aurora Firefly SoftboxSoftbox SMDV 60 für Aufsteckblitze).

Von einem meiner Facebook-Followern habe ich gehört, dass SMDV an einer 100er Box arbeitet. Nun, die Idee ist sicherlich nicht verkehrt, aber ob das die Systemblitze ohne größere Lichtverlust schaffen!? Ich bin erstmal der Meinung, dass die 60er für Oberkörper Porträts völlig aussreicht und wenns doch mal mehr sein sollte, dann eben ne richtige Studio-Blitzanlage. Die hat dann auch die nötige Blitzpower. Bevor ihr jetzt fragt, wann es die ersten Fotos gibt? Nun, da müsst ihr euch noch ein wenig gedulden, denn jetzt heißt es erstmal üben, üben üben….

Hat einer von euch eigentlich so ne Softbox für Aufsteckblitze und wenn ja seit ihr damit zufrieden?