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Stilpirat

Fotografie, Interviews, Mitgemacht

Ich so…

28. September 2014

Im Interview

Noch was kleines für den Sonntag Nachmittag. Da hab ich doch gerade gesehen, das mein, also vielmehr das stilpiratische Interview mir mir seit vorgestern online ist. Das kann ich natürlich hier nicht unerwähnt lassen.

Es war vielmehr eine Überraschungsgeschichte und überhaupt nicht geplant. Einen der Bildbearbeitungskurse meiner Tour hatte ich im Heidestudio gegeben und im Anschluss fragte mich Steffen ob ich nicht Lust auf einer Interview hätte – Ich, Warum ich fragte ich zurück? Du hattest Paul Ripke, Calvin Hollywood und jetzt willste mich? Ein gleichzeitges Oh Shit und ein Ergefühl durchzuckte mich. Klar, logisch und wann willste das machen. Morgen antwortete er! Hmm, Grmppfff, Ok und schon saß ich einen Tag später bei spätherbstlichen Sonnenschein im Garten mit auf mich gerichteten Kameras. Eigentlich extrem Müde, da ich an diesem Tag aus dem 150KM entfernten Flensburg kam und noch weitere 5 Stunden Fahrt nach Amsterdam vor mich hatte. Ich glaube, dass sieht man mir auch an. Trotzdem vielen Dank lieber Steffen, war ne geile Sache!

Viel Spaß beim Ansehen… (Achja, war mein erstes Interview dieser Art)

Foto-Workshops

Fotokurse / Workshops – Es geht in die nächste Runde..

24. März 2014

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Nachdem ich jetzt etliche von euch in den letzten Wochen vertrösten musste, ob und wann nun endlich die Kursdaten für die neuen Workshops feststehen. Nun, jetzt ist es endlich soweit.

Die Workshop werden dieses Jahr Ende August in Hamburg anfangen und Mitte September über Köln und Pfronten im Allgäu im Münchner Raum enden. Es gibt ein paar Neuerungen und Änderungen für dieses Jahr. Erstmals werde ich mich nicht nur auf Deutschland beschränken, sondern auch in Paris und Zürich sein. Auch werden aufgrund meiner Aufenthaltsdauer in Deutschland/Europa nicht alle Kurse am Wochenende stattfinden können. Für dieses Jahr habe ich die Anzahl der Workshop Plätze reduziert, vor allem um mich mit dem einzelnen Teilnehmern während des Kurses intensiver zu beschäftigen. Letztes Jahr waren es mindestens 10 Teilnehmer pro Kurs und das war einfach zu viel. Gerade für die Themenworkshops, die alle on Location statt finden, im Studio ist das was anderes….

Ein weitere Neuerung für dieses Jahr ist neben den Themenworkshops ein Bildbearbeitungskurs, welcher entweder zusammen mit einem Themenworkshop oder als Einzelkurs gebucht werden kann. In diesem Kurs zeige ich euch meine Art der Bildbearbeitung für schwarzweiß als auch für Farbe. Im einzelnen bedeutet das, mein Arbeitsablauf oder neudeutsch Workflow von der RAW-Aufnahmen zum finalen Jpeg-Bild.

Bildbearbeitungsprogramm wird hauptsächlich Adobe Photoshop sein. Der Grund ist ein einfacher. Ich bin mit dem Leistungshunger der aktuellen LR-Version extrem unzufrieden und glaubt mir ich habe keinen langsamen Rechner oder zu wenig Arbeitsspeicher. Gerade wenn ich lokale Anpassungen vornehmen möchte, kommt schnell der Zeitpunkt der ein flüssiges Arbeiten mit LR unmöglich macht. Effektivität schaut für mich anders aus. Zudem macht die Preisgestaltung der CC-Version von Photoshop dessen Nutzung quasi für jedermann zugänglich. Diejenigen, die es nicht schon haben, können es für Umme 30 Tage nutzen und so ebenfalls am Kurs teilnehmen. Wer sich im Anschluss des Testzeitraums nicht für Photohop entscheidet, der kann immer noch eine Vielzahl Schritte auf Lightroom übertragen, da in Grundzügen die Bildbearbeitung ja nicht abhängig von der gewählten Software ist.

Auch wenn jetzt einige LR-Enthusiasten aufschreien, aber gerade für meine Art der Fotografie bin ich mit Photoshop einfach besser bedient. Vorallem Masken und die bessere Bedienbarkeit der Plugins finde ich besser. Außer wird und muss jede Aufnahme individuell verarbeitet werden. Eine Synchronisierung wie beispielsweise mit Hochzeitsaufnahmen wäre nicht sinnvoll. Zum einen sind sie nicht an einem Tag entstanden und zum anderen würde es der Indiviualtät der Aufnahmen nicht gerecht werden. Wer immer schon mal den Stilpiraten kennenlernen oder im coolen Heidestudio übernachten wollte, der hat bei den Bildbearbeitungskursen, welche im Raum Hamburg stattfinden diese Gelegenheit.

Aus organisatorischen Gründen läuft die Anmeldung zu den Kursen über meine Portfolioseite. Hier findet ihr dann alle Einzelheiten der jeweiligen Kurse. Wundert euch nicht, dass schon einige Plätze vergeben sind, aber diejenigen die unabhängig von BlogTimes meine Seite besuchen haben schon gesehen, dass es Kurse gibt und sich schon angemeldet. Für den Kölner Raum wird es ebenfalls ein Bildbearbeitungskurs geben, allerdings bin ich hierfür noch auf Studiosuche. Wer also was weiß oder jemanden kennt, der jemanden kennt. Einfach Bescheid sagen.. Kommt hier eine Möglichkeit zustand, wird derjenige mit einem 50Prozent Gutschein für den Kurs belohnt!

Neben den normalen Workshops stehe ich auch für individuelle Anfragen während meines Aufenthalts zur Verfügung. Angefangen von der Portfoliosichtung, bis hin zum reinschnuppern in die analoge Großformatfotografie ist alles möglich. Gerne auch kleine Gruppen um sich die Kosten zu teilen.  Ach ja bevor ich es vergesse. Auf Facebook hatte ich es schon angekündigt. Wer einen der Themenworkshops in Verbindung mit der Bildbearbeitung bucht – der kann gerne einen der folgenden Gutscheine nutzen – ihr spart euch ca. 10 Prozent auf den Gesamtpreis der regulären Buchung. Während der Buchung wird euch die Möglichkeit der Eingabe gegeben.

  • Langzeitbelichtung + Bildbearbeitung (rrlongpost)
  • Urbane Fotografie + Bildbearbeitung (rrurbanpost)

Kleine Info noch zur Buchung.
Letztes Jahr waren fast alle Plätze in wenigen Tagen ausgebucht – im Vorgriff darauf gibt es schon mal eine Warteliste! Ein kurzer Blick in die Terminliste genügt und wenn der Kurs schon ausgebucht ist, dann schreibt mir eine kurze Mail über mein Kontaktformular

BUCHUNG/REGISTRIERUNG

Weitere Informationen zu den angebotenen Fotokursen sowie Buchung/Registrierung findet ihr in der Terminübersicht auf ronnyritschel.com

Fotografie

Ich frage mich wie die Marketing Experten der Kamerahersteller funktionieren…

30. Januar 2014

BlogTimes- Nikon D800

Die Welt hat vorgestern über den Kamerakrieg geschrieben. Drei werden diesen überlegen, so die Welt. Der Stilpirat hat bereits seinen Senf dazugegeben und stimme mit ihm überein „Es ist der denkbar schlechteste Moment sich auf seiner Marke auszuruhen“.

Ich würde sogar noch noch ein wenig weitergehen als die Welt und sagen, der Krieg ist bereits verloren. Nikon, Canon und Sony teilen sich schon seit Jahren den Kameramarkt und das wird sich auch zukünftig nicht ändern. Sie verfügen einfach über mehr Kapital um ihre Produkte zu entwickeln und auch in den Markt zu drücken, selbst wenn diese nicht immer überzeugen oder bereits von Anfang an Fehler aufweisen, wie die D600 bespielsweise. Hierfür wurde extra die D610 auf dem Markt geworfen, bei der endlich das Sensordreck-Problem gelöst wurde. Auch eines der Flagschiffe von Nikon, die D800 verfügte Anfangs über AF-Probleme und das bei einem 3000 Euro teuren Body!! Die kürztlich vorgestellte Nikon DF hat zwar noch keine Probleme, aber meiner Meinung nach wurde hier einfach an Funktion und Technik gespart. Kein Wlan, kein GPS, kein Schnittbildindikator, ein Kartenslot, nur eine 1/4000 Sekunde, Sensor der D4 aber Autofokusmodel der D600… Dafür dann 3000 Euro. Weils Retro ist? An die Nikon FM erinnert? Whatever, ich kann damit nichts anfangen und glaubt mir ich suche schon seit langem nach einem Ersatz für meine D800. Das Gehäuse der DF würde mir gefallen, aber doch bitte mit der Technik von morgen und nicht von gestern!!

An dieser Stelle frage ich mich wie die Marketing Experten funktionieren und welche Maßstäbe für zukünftige Kameramodelle angesetzt werden? Hört man eigentlich auf die Käufer. Immerhin ist es durch Internet und Co, Sozialen Medien und Blogs ein leichtes Käufererfahrungen zu erhalten. Mit Absicht habe ich die gängigen Kameramagazine nicht erwähnt, denn hier gibt es für mich keine unabhängige Berichterstattung. Die schreiben das, was die Hersteller vorgeben, testen Kameras dann unter Laborbedingungen um anschliesend dem geneigten Leser irgendwelche kryptischen Charts und ne Punkteskala zu präsentieren. Dieser ist dann genauso schlau wie vorher! Also da kann man sich auch das MM-Prospekt holen und die Anzeigen lesen. Hier steht mindestens genauso viel drin.

An die Marketing Experten. Ich wünsche mir eine Spiegelreflex-Kamera. Mit den digitalen Suchern kann ich nichts anfangen. Da wird mir schlecht, wenn ich durchschaue. Die Größe der Nikon DF reicht mir Dicke. Alles andere ist zu groß.. Eigentlich brauch ich gar nicht alles aufzuzählen, was ich mir wünschen würde. Eine D800 im Gewand einer DF wäre für mich die perfekte Kamera. Natürlich mit Wlan und GPS Funktion. Video bräuchte ich jetzt nicht unbedingt. Was ich mir aber ganz besonders wünschen würde, wäre eine Funktion in der man die gleiche Anzahl an Megapixel zur Verfügung hat, wenn man das Aufnahmeformat beispielsweise in 1:1 ändert. Was bringen mir knapp 40 Megapixel, wenn ich am Ende gerade mal 25MP übrig habe. Auch wenn ihr jetzt anderer Meinung seit, ich brauche Megapixel. Am liebsten hätte ich 50MP. Warum? Wegen meiner Großformat-Drucke. Hier zählen einfach Details und die kommen nunmal über die Megapixel zustande.

Aus diesem Grund eine große Bitte. Entwickelt mal ne Kamera, die auf eure Kunden zugeschnitten ist. Wie wäre es mit einem modularen System. Ich wähle mir den Body und auch dessen technischen Komponente aus. So kann sich jeder seine Kamera selbst konfigurieren. Wäre doch mal was, oder nicht? Mir würde es gefallen. Aber bitte nicht ala Ricoh… Das ging ja wohl volle Kanne nach hinten los.

Foto-Workshops, Fotografie, Hochzeit

Zu Besuch beim Stilpiraten – Teil 2

15. Dezember 2013

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Auf Facebook und im letzten Beitrag hatte ich es schon kurz mit einem kleinen Bildchen angekündigt – Nach der Businessfotografie folgte ein Pärchenshooting beim Stilpiraten. 

Wie soll es auch anders sein, wenn man den Stilpiraten schon für einen kompletten Tag bucht und zudem auch nur kurz in Deutschland weilt, dann muss hier natürlich das volle Programm her und so standen nach rund 4 Stunden Businessfotografie noch weitere Stunden Pärchenfotografie auf dem Programm. Auch wenn der Workshop-Tag mit Steffen schon ein Weilchen her ist, so bin ich trotzdem noch immer geflasht wie man mit wenigen Mitteln aber vorallem mit viel Kommunikation soviel mehr aus den Bildern rausholen kann. Letzteres ist sowieso der Schlüssel zum Erfolg, aber dass muss erst mal in Fleisch und Blut übergehen.

Wie auch schon beim Thema Businessfotografie, werde ich nach diesem Tag kein People-Fotograf. Sowas muss reifen und nur die Übung macht den Meister. Im Übrigen gilt das eigentlich für alle Workshops, an denen man teilnimmt – just my two cents wie man so schön auf Deutsch sagt.

Ok, zurück zum Thema. Der Tag war eigentlich nicht der Beste für Outdoor-Fotografie. Nicht, weil die Sonne nicht hervorkam und wir keinen super tollen blauen Himmel hatten, sondern weil Nieselregen sich breit machte. Das ist der Kamera zwar egal aber dem Pärchen möchte man das eigentlich nicht antun, zumal es ja ein Workshop und keine Livesession war. Bertan und Lena haben sich davon aber nichts anmerken lassen und was herausgekommen ist, seht hier. Alle bis auf eine Aufnahme wurden mit dem 85mm f1.8 AF-D und der Nikon D800 gemacht. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich diese Scherbe gekauft habe, kann mich aber daran erinnern, dass es das AF-S noch nicht gab. Weiß gar nicht, ob es sich lohnen würde es gegen das AF-S zu tauschen. Hmm, keine Ahnung aber ich glaube ich brauche nicht das letzte Quentchen Schärfe. Achso und wer jetzt damit kommt, dass der AF besser ist. Nun, dem sei gesagt. Alle Aufnahmen wurden mit manuellem Fokus gemacht. Ganz genau, so wie ihr jetzt guckt, hab ich Steffen auch erstmal angeschaut. Wie! Du machst alles mit MF…??? Ähmmm, du weißt schon, dass der AF-Punkt beschissen ist. Ja, ich weiß – konzentriere mich aber auf das Paar! Lange Zeit zum Grübeln kam nicht auf, da hatte er schon die Kamera in der Hand und los gings…

Mein Tag hatte sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich sicherlich nicht alles behalten habe – ja, ich habe mitgeschrieben aber man will und kann auch nicht alles aufschreiben. Zuhören und Fotografieren möchte man ja auch noch. Dennoch glaube ich aber, dass vieles im Hinterkopf landet und dann abgerufen wird wenn es gebraucht wird. In diesem Sinne hier die Bilder….

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