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Tutorial

Fotografie, Nachgedacht

Wiedererkennungswert durch Bildbearbeitung!?

13. Juni 2012

Ich hatte letztens einen Artikel in einer englisch sprachigen Fotozeitschrift gelesen, in dem es sich um den Wiedererkennungswert der eigenen Fotos drehte… Leider kann ich mich nicht mehr an den Magazintitel erinnern, denn ich hatte es am Zeitungsstand nur mal durchgeblättert.

Im Großen und Ganzen ging es in diesem Artikel, dass man durch die Bildbearbeitung überzeugen und aus der Masse herausstechen könne. Hmmm…. Das ganze brachte mich irgendwie zu der Frage – Wie aus der Masse herausstechen!? In Anbetracht der enormen Anzahl, der täglich veröffentlichen Fotografien ist das nämlich gar nicht so einfach.

Bis zu meinem Umstieg auf die digitale Fotografie war alles reicht „simple“. Ich hatte eine analoge Kamera, diverse Filme und ein kleines Labor im Keller. Alles gut und schön. Der Umstieg ins digitale Zeitalter war natürlich nicht nur mit einer anderen Kamera, sondern auch mit der Bildbearbeitung am PC und deren scheinbar endlosen Möglichkeiten verbunden.

Gerade zu Beginn kam ich mit zeitweise wie ein blutiger Anfänger vor. Der eine oder andere von Euch wird das vielleicht kennen, hier und da habe ich mal ein Foto gemacht, am heimischen PC angeschaut und nach gutdünken bearbeitet. Unter Umständen kam dann auch ein vorzeigbares Exemplar heraus. So funktioniert der Wiedererkennungswert natürlich nicht. Es sollte daher etliche Zeit vergehen, bis ich mich neben ersten Fotoprojekten auch mit dem Thema Bildbearbeitung beschäftigt habe.

Nun bin ich selbst nicht unbedingt eine Referenzperson in Sachen Wiedererkennungswert, dennoch denke ich, dass man mit einem eigenen Bildstil, geschaffen, durch die Bildbearbeitung den Wiedererkennungswert durchaus steigern kann. Grundvoraussetzung ist für mich immer ein Projekt oder zumindest eine Serie von Fotografien. Hier reichen mir allerdings im Gesamten ca. 10-15 Aufnahmen, sonst wird es meiner Meinung nach für den Betrachter schnell langweilig. Außerdem werde ich so quasi gezwungen mich nur auf die wichtigsten Fotos zu konzentrieren. Nehmen wir an, ich bin im Urlaub auf Malle (war ich zwar noch nie)! Was ich hier nicht in 20 Aufnahmen zeigen kann, dass werden auch keine 100 besser können.

Wenn ihr bis hierhin gelesen habt – danke, aber vielleicht fragt ihr euch , warum ich das ganze überhaupt als Beitrag schreibe. Ich möchte euch ein wenig für Projekte und Serien und auch für einen einheitlichen Bildstil sensibilisieren um dadurch euren eigenen Wiedererkennungswert zu steigern.

Ich selbst versuche dies unter anderem durch Fotoreisen zu ermöglichen, wie beispielsweise nach Dubai. Natürlich muss man nicht unbedingt in die Ferne schweifen. Auch vor der eigenen Haustüre warten etliche Motive auf euch. Allerdings ist mir selbst aufgefallen, dass es in der Ferne durchaus leichter ist. Alles ist neu, aufregend und man kann sich förmlich auf die Fotografie konzentrieren. Vielleicht hat man auch zu Hause den Kopf voll und es geht deshalb leichter von der Hand.….

Nach dem ganzen Sermon hier, würde mich mal interessieren, welche Fotoprojekte- oder reisen ihr schon durchgeführt habt oder in Kürze noch werdet. Weblinks zu bestehenden Projekten- oder Reisen sind herzlich Willkommen. So können sich auch andere Leser inspirieren lassen.

PS: Bearbeitet habe ich übrigens die Dubai Aufnahmen zunächst in S/W, bin aber gerade dabei auch die Farbversionen zu erstellen. Her verwende ich am liebsten das Cross Processing – in diesem kleinen Lightroom Tutorial hatte ich es mal beschrieben – Ein Preset als Download findet ihr hier auch (3er Version).

Update:
Vielen Dank für die bisherigen Kommentare. Natürlich habt ihr recht, dass der Wiedererkennungswert nicht alleine von der Bildbearbeitung, Projekten oder Serien abhängt. Es ist allerdings ein Anfang…Oft entwickelt sich hieraus dann eine eigene Bildsprache, an der der Wiedererkennungswert dann gemessen wird. Wie Matthias schon schreibt, es ist ein Schaffensprozess….

Fotografie, Unterwegs

Cross Processing und reduzierte Farben – Weniger ist manchmal mehr

4. Januar 2012

Letztes Jahr gab es hin und wieder ein paar Anfragen von BlogTimes-Lesern, wie ich denn meine Bilder so bearbeite oder ob ich hieraus ein Geheimnis mache.  Erst einmal vielen Dank dafür, denn bestätigt es mich doch, dass euch meine Aufnahmen gefallen und nein, ich mache daraus kein Geheimnis.

Da ich selbst keine Lust habe ellenlange Tutorials zu lesen, werde ich meine Bildbearbeitungsschritte nicht einzeln aufschreiben, denn jedes gepinsel muß ja nicht erwähnt werden. Aus diesem Grund habe ich mir überlegt nur die wichtigsten, zielführendsten Schritte zu nennen. Für individuelle Fragen könnt ihr gerne die Kommentarfunktion nutzen.  Da es in dieser Art und Weise mein erstes Tutorial (wenn man es denn überhaupt so nennen kann) in Bezug auf die Bildbearbeitung ist, gibt es hier und da bestimmt Verbesserungen. Wenn ihr welche habt, dann nur her damit! Werde versuchen, diese beim nächsten Mal zu berücksichtigen. Weiterlesen

Fotografie

Video DVD-Training Let’s Bounce

31. März 2010

Martin von KROLOP-GERST.COM plus Team haben in Zusammenarbeit mit dem US-Hersteller von Reflektoren California Sunbounce, die auf 500 Exemplare limitierte Video Trainings DVD „Let’s“ Bounce“ fertig gestellt.

Die DVD umfasst fast 4 Stunden Videomaterial im Bereich der People- und Modefotografie und beschreibt die Anwendung von Reflektoren. Gerade in diesem speziellen Themenbereich der Fotografie ist die Arbeit mit Reflektoren ein wichtiger Faktor für den Fotografen. Weiterlesen

Fotografie

And The Winner is… akualisiert

24. März 2010

Heute ist es endlich soweit. Die Gewinner der BlogTimes Verlosung, bei der es drei Fotografie Workshop DVD von PSD-Tutorials zu gewinnen gibt, stehen fest.

Bevor ich zu den glücklichen Gewinnern komme, möchte ich mich bei Euch allen für die zahlreiche Teilnahme bedanken.

Wie schon bereits in diesem Beitrag geschrieben, haben sich 50 gültige Teilnehmer für die Verlosung qualifiziert. Jetzt möchte ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen. Weiterlesen