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Featured, Fotografie, Unterwegs

Mit der 110A Conversion in New York – Unterwegs mit dem roten Beast

4. Mai 2015

Eigentlich müsste im Betreff auch noch der Stilpirat hinein – den habe ich nämlich letzte Woche in New York zusammen mit seinem untergebenen treuen Retoucher Josh Terlinden getroffen. Natürlich war das alles zufällig und auch nicht geplant – quatsch, logisch war das geplant, den man läuft sich ja nicht mal zufällig in der Millionenstadt über den Weg.

Egal, was wir dort zusammen gemacht haben, das bleibt erstmal unser Geheimnis, genauso wie das DIY Objektiv, welches der gute Pirat genutzt hat um sein neues Logbuch zu füllen. Ich kann euch allen schon mal sagen. Wer das Teil (also das Buch) nicht kauft, ist selbst schuld. Die Aufnahmen sind einfach der Hammer und ich muss hier ehrlich gestehen, dass diese mich ganz schön neidisch gemacht haben. Allerdings gönne ich das keinem mehr als Steffen – er weiß warum! Weiterlesen

Fotografie, Unterwegs

In weniger als zwei Tagen geht’s los…

24. September 2013

Ronny Ritschel Photography

Ab Donnerstag werde ich in München sein, mit Lederhosen Outfit auf der Wiesn feiern um am Wochenende meine ersten Teilnehmer der 4 Städte Tour durch Deutschland begrüßen zu dürfen. Das wird auf jeden Fall supergeil werden… Ich freu mich schon tierisch auf Euch.

Das wird meine erste und einzige Tour dieser Art dieses Jahr werden. Alle Workshopplätze sind vergeben, wer sich dennoch auf die Warteliste setzen lassen möchte, der schreibt mir einfach eine Mail oder resverviert sich einen Kursplatz über die Buchungseite. Die Chance nachzurücken ist auf jeden Fall vorhanden.

Am 25. September werde ich im Flieger nach Deutschland sitzen und wahrscheinlich Jetlag-geplagt am darauffolgenden Tag in München landen. Zwei volle Tage dürften aber reichen um mit euch ausgeruht und pünktlich am 28.09 den ersten Workshop-Tag zu beginnen. Im Gepäck habe ich noch ne Kleinigkeit für die Teilnehmer. Was es ist, wird aber nicht verraten, wird euch aber hoffentlich zukünftig für die nächsten Fotoausflüge in der Kameratasche begleiten.

Von München an werde ich dann an jedem der kommenden Wochenende für 3 Wochen in einer anderen Stadt sein. Einzige Ausnahme wird Dresden am 03.Oktober sein. In dieser Zeit wird es merklich ruhig auf BlogTimes werden. Ich denke aber, ihr werdet das verstehen. Ganz offline werde ich natürlich sein. Zum einen gibt es ja noch die BlogTimes Facebook Page (für die kurzen Infos zwischendurch) und auch den Instagram-Stream für die bildtechnische Untermalung meiner Städtetour.

Für die Freunde der analogen Fotografie werde ich auch meine Großformatkamera mitnehmen. Hier und da gab es nämlich ein paar Stimmen, ob ich hier auch meine Erfahrung mit den Teilnehmer teilen könnte. Ich sags mal so, die Kurse sind vom Ablauf nicht in Stein gemeißelt und wenn genügend Zeit bleibt auf jeden Fall. Bin für alles offen…

Bevor es für mich am 15. Oktober wieder zurück nach Kanada geht, verbringe ich die verbleibenden Tage in der schönsten Stadt der Welt – Hamburg.  Allerdings denke ich hier auch nicht ans Ausruhen, dafür werden die drei Individual – Workshops schon sorgen. Wie schon gesagt, ich freue mich auf jeden einzelnen Teilnehmer. Wir werden das Ding schon rocken.

Ach, bevor ich es vergesse. Nächstes Jahr gibts auf jeden Fall ein Remake der Tour, bis auf München und Hamburg kommen hier noch Frankfurt und Köln dazu. Falls es genügend Interessenten gibt vielleicht auch Österreich oder die Schweiz (Anfragen gibt es hier bereits). Zudem möchte ich nächstes Jahr eine 4 -Tages Workshop-Tour durch eine der schönsten amerikanischen Städte veranstalten. Es geht nach Chicago. Maximal 10 Personen sind hier geplant. Wer will kann sich jetzt schon mal ganz unverbindlich einen Platz reservieren.

Analog, Fotografie, Großformat

Es ist mal wieder Zeit für Analog….

27. Juni 2013

Update: 09.07.2013 – Neue Fotos hinzugefügt!
Der letzte Analog-Content (ja, ich weiß blöde englische Begriffe) ist schon ein Weilchen her. Aus diesem Grund hab ich mir gedacht, ich könnte ja mal wieder ein bisschen analoges Zeug durch Netz pusten.

Auf meinen letzten zwei Reisen hatte ich nebem dem üblichen D800-Reisegepäck immer auch die Großformatkamera dabei. Auch wenn das hölzerne-Alu-Carbon Ungetüm zu einen der leichtesten 4x5inch Fachkameras gehört, so muss man doch nen Haufen Zubehör zusätzlich mitsich rumschleppen. Angefangen von den Filmkassetten über das Einstelltuch bis hin zur Fokussier-Lupe. Hinzu kommen dann noch Objektive, Filter, Filterringe und Kleinkram. Alles in allem ist das schon ne Menge. Und wofür das alles? Na, lassen wir das – Erklärungen führen hier eh zu nichts.

Wie ich schon in einem meiner letzten Beiträge über die vergangen Reise geschrieben habe, hatte ich einen großen Teil des Filmmaterials bereits vor Ort entwickeln lassen. Kann ich nur allen raten, die ebenfalls im Urlaub/Reisen mit analogem Equipment unterwegs sind. Zum einen ist der entwickelte Film unempfindlich gegen Röntgenstrahlung und zum anderen könnt ich euch gleich ans Scannen machen, wenn ihr zu Hause seit und müsst nicht erst umständlich zum Labor rennen oder das Selbstentwickeln anfangen. Auch wenn letzteres sicherlich immer wieder eine interessante Geschichte ist.

Ich war dieses Mal erstmals mit einem Dia-Film unterwegs, genauer gesagt mit dem „neuen“ Fuji Velvia 100. Am Ende quasi das „Positiv“ in den Händen zu halten und zu sehen man hat alles richtig gemacht, ist schon ein sehr geiles ähm erhabenes Gefühl. Es ist doch immer wieder faszinierend was für eine Anziehungskraft so ein großes „Negativ“ hat. Selbst Till Müller, mein digitaler Foto-Reisepartner war nicht nur für einen Augenblick lang gefesselt von der Bildwirkung, die davon ausgeht. Ich selbst hatte die entwickelten Dia-Filme and diesem Tag noch unendlich weitere Male gegen das Licht gehalten…Konnte einfach nicht anders!

Mittlerweile habe ich ein paar der analogen Aufnahmen bearbeitet und ins Netz gestellt. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie klein doch die Akzeptanz (vielleicht ist das auch nicht das richtige Wort) vom analogen Material ist. Poste ich eine digitale Aufnahme mit all ihrer Feinheit, Klarheit und absoluten Schärfe, dann dauert es nicht lange bis sich mein Mail-Postfach mit Benachrichtigungen füllt, wie toll doch diese oder jene Aufnahme ist. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass viele die digitalen mit den analogen Aufnahmen vergleichen und dann das digitale Pendant favorieren. Ist nur so ein Gedanke – mag mich vielleicht auch irren.

Leider sieht man nicht wieviel Arbeit hinter einer Großformat-Aufnahme steckt. Die Fehlerquellen sind extrem hoch und eine Gewissheit, dass die Aufnahme etwas geworden ist, hat man auch nicht. Mit einer digitalen Kamera kann ich unendliche Male hintereinander auslösen, was es gerade bei schwierigen Fotosituationen einfacher macht. Ich kann mich noch gut an die Aufnahme am „Trinidad Beach“ erinnern. Neben den üblichen Aufnahme-Fehlerquellen kam hier die steigende Flut, das realtive kurze Zeitfenster nach Sonnenuntergang, das Warten auf die richtige Welle und schließlich das Auslösen der Kamera im richtigen Moment, wenn sich das Wasser wieder zurückzieht usw… zum Tragen. Ach, und die Belichtungszeit musste ja auch noch beachtet werden. Naja, ich will hier ja auch nicht rumjammern – hab ich doch selbst so gewollt.

Das, was die anderen nicht sehen können, also die Arbeit – genaus das zählt für mich am Meisten. Zu wissen, dass ich wirklich etwas fotografiert und nicht nur einfach x-mal den Auslöser betätigt habe. Ich denke ihr versteht was ich damit meine. Ich möchte damit auch nicht die digitale Fotografie schlecht machen, nutze ich sie doch selbst. Dennoch sehe ich die analogen Aufnahmen mit einem anderen Auge, wahrscheinlich vor dem Hintergrund weil es tatsächlich Handwerk ist.

Ich weiß, dass auch unter den BlogTimes Lesern etliche dabei sind, die wie ich entweder zusätzlich oder ausschließlich analog unterwegs sind. Wie seht ihr das eigentlich mit den analogen Aufnahmen. Habt ihr das Gefühl, dass diese oft mit der digitalen Welt verglichen werden und anders beurteilt werden? Genauso gut könnte man auch folgende Frage an die Digitalfotografen stellen. Wie seht ihr das Medium „Film“ – Für euch interessant oder kommt es gar nicht in Frage?

So genug geschwaffelt… hier ein paar Aufnahmen. Die meisten von euch werden sie wahrscheinlich schon kennen und es sind auch nicht viele. Die Bearbeitung dauert ungefähr doppelt solange wie bei einer digitalen Aufnahme. Grund sind die ganzen Staubfussel, die entfernt werden müssen und das benötigt Zeit.

Astoria - Oregon,*4x5 - USA

Telegraph Hill - San Francisco,*4x5 - USA

Surfer Trinidad Beach - California,*4x5 USA

Racetrack - Death Valley,*4x5 - USA

[Joshua Tree - Death Valley,*4x5 - USA

[Freemont - Vegas]*,4x5 - USA

[The Wave - Coyote Buttes],4x5 - USA

[Zion National Park],4x5 - USA

China State Park - California,*4x5 - USA

Two Cars - San Francisco,*4x5 - USA

Dies und Das, Fotografie

Printstagram – auch ne Möglichkeit zu drucken?

18. Juni 2013

Pinstagram

Seit kurzem beschäftige ich mich ja relativ intensiv mit Instagram und damit die Bilder nicht nur online zu sehen sind, suche ich immer wieder nach Druckmöglichkeiten. So bin ich kürzlich über Printstagram gestolpert. Ich glaube, die Printprodukte kommen aus den USA, konnte aber keine genauen Kontaktdaten auf die schnelle ausfindig machen – grad gefunden, aus San Francisco…

Wie dem auch sei, es geht es hier ums Endprodukt und dessen Möglichkeiten und Qualität. Während der letzte Druckdienst sich vorwiegend mit Prints im Polaroidstil beschäftigt, geht Prinstagram etwas andere Wege. Soll bedeuten, dass es hier mehr Auswahl in Sachen Druckerzeugnisse gibt. Ich selbst habe mich für die Squares entschieden, die in zwei verschiedenen Größen angeboten werden. Genommen hab ich die 4×4 inch (24 Stück für 12 Dollar), welche in etwa genauso groß sind wie die Prints von Origrami. Die könnten ruhig größer sein, will ich hier mal einwerfen…

Im Gegensatz zu Origrami ist der Versand nicht inklusive, dafür dauert es aber nicht 23 Tage, sondern bei mir nur fünf. Per Express wurde der kleine Brief auf Reisen geschickt. Ob das immer so ist, kann ich leider nicht sagen. Ich hatte ich mich allerdings gewundert, dass ich sie so schnell im Briefkasten hatte. Nicht ganz so liebevoll verpackt wie Origrami, aber dennoch mit einem kleinen Danke-schön Aufkleber versehen.

Auf den ersten Blick habe ich mich über die gesättigten Farben gefreut, denn diese werden ziemlich genauso auch auf meinen iPhone angezeigt. An dieser Stelle würde mich mal interessieren, ob die Iphone Bilder eigentlich ein Farbprofil mitbekommen? Vielleicht weiß das einer von euch? Im Gegensatz zu Origrami sind die Bilder auf jeden Fall „satter“. Das Papier allerdings ist leider nicht so hochwertig wie bei der Konkurrenz und auch der Druck an sich kann mich nicht so richtig überzeugen. Damit meine ich vorallem die Schärfe im Bild. Die Bilder sind zwar farbenfroh, allerdings irgendwie ein bisschen weich und unscharf. Wenn ich mir dagegen meine Polaroid-Stil Bilder anschaue, dann kann ich sagen. Wow… Ich werde diesen Umstand auf jeden Fall mal Printstagram schreiben, denn was bringen schöne und satte Farben, wenn die Druckqualität nicht stimmt.

Pinstagram

Im Großen und ganzen sind die Drucke nicht schlecht, aber in Anbetracht was doch mit dem iPhone 5 möglich ist, kann mich derzeit Pinstagram nicht so richtig überzeugen. Im Hinblick auf die Farben dagegen schon. Es muss also jeder selbst für sich entscheiden. Übrigens wurde durch meine Instagram-Geschichte auch Blurb auf BlogTimes aufmerksam und hat mir gleich mal einen Gutschein für ein Instagram-Buch geschickt. Werde ich die Tage mal fertig machen. Ich hatte schon mal kurz reingeluschert. Da kann man ja wieder experimentieren. Eigentlich mag ich sowas ja nicht – werde es daher relativ spartanisch halten….

Und Ihr so… Schon mal was von Printstagram gehört?