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Vermarktung

Fotografie, Nachgedacht

Bilder online zu verkaufen ist verschwendete Zeit

18. Juli 2014

Ronny Ritschel - Prints

Eigentlich sollte die Artikelüberschrift heißen „Bilder online zu verkaufen ist absolute Scheiße“, denn das drückt genau das aus, was ich seit ich Anfang des Jahres empfinde. Allerdings kann man nicht alles als „Scheiße“ betrachten und so habe ich den Titel etwas relativiert. Es ist aber in meinen Augen absolute Zeitverschwendung und auch ich muss zugeben, dass ich in die Online Vermarktung meiner Aufnahmen bisher viel zu viel Zeit investiert habe. Runtergerechnet profitieren nur die Anbieter solcher Online Portale. Ich lassen jetzt mal Stock-Fotografie außen vor, wobei ich dem mittlerweile auch nichts abgewinnen kann. Es gibt einfach einen Überschuss an Bildern…

Was mich grundlegend stört ist, dass die Online-Anbieter den Markt kaputt machen, also den eigentlichen Wert des Bildes nahezu einstampfen. Schuld daran sind aber nicht nur die extrem niedrigen Preise, sondern auch die Fotografen selbst, die ihre Bilder dort einstellen und damit gerade mal 10 oder 15 Prozent Provision vom Netto-Verkaufspreis erzielen. Hey keine Frage, es ist schön seine eigenen Aufnahmen zu verkaufen, aber um jeden Preis? Ich weiß nicht!

Durch die steigende Anzahl der Fotografien in den Portalen wird es zukünftig noch schwieriger werden, seine Aufnahmen zu verkaufen. Selbst potenzielle Käufer haben keine Lust und auch nicht die Zeit sich durch tausende Bilder zu wühlen. Wer mit seinen Bilder nicht unter den ersten 10 Seiten ist, der hat nur extrem geringe Chancen gefunden zu werden – vom Kaufen gar zu schweigen.

Ich möchte euch nicht die Illusion nehmen, aber seit ich verstärkt an Ausstellungen und Kunstfestivals teilnehme haben sich meine Bildverkäufe verdreifacht. Ich würde sagen, das visuel-haptische Gefühl (wenn es die Wort-Kombi überhaupt gibt) – also das scheinbare Anfassen und Betrachten in der Realität ist für viele Interessenten definitiv ein Kaufgrund. Es ist einfach was anderes, wenn ich ein fertig gerahmtes Bild oder den Druck in den Händen halten kann. Zudem ist für viele der persönliche Kontakt zum Künstler wichtig. So kann man den Freunden, Bekannten oder Nachbarn erzählen, wie und warum man diese Aufnahme gekauft hat. Hinzu kommt, dass der Fotograf die „Story“ zum Bild erzählen kann. Der Käufer kann in meinen Augen so den Bildinhalt viel besser verstehen und reflektieren.

Ich kann euch leider keine allgemeingültige Anleitung geben, wie man seine Aufnahmen am besten vermarkten könnte. Es spielen sicherlich auch viele Zufälle eine große Rolle. Der Spruch zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein trifft auch hier für die Fotografie zu. Dennoch ist die Selbstvermarktung ein wichtiges Werkzeug. Soziale Medien, Foto-Wettbewerbe und natürlich auch der Online Auftritt – sei es eine Webseite und oder ein Blog. Ziel ist es, seine Aufnahmen mit dem eigenen Namen zu verbinden und sich dadurch bekannter machen. Das alles passiert natürlich nicht über Nacht. Es bedarf schon sehr viel Zeit, Geduld und natürlich auch Kohle. Festivals und sonstige Ausstellungsmöglichkeiten sind nicht umsonst, außer ihr seit in der glücklichen Lage gesponsert zu werden.

Dennoch ist das in meinen Augen die beste Möglichkeit herauszufinden, was ihr und eure Fotografien Wert sind. Die Besucher und natürlich auch die Käufer auf Festivals sind das beste Feedback was ihr erhalten könnt. Vieles passiert auch in den Wochen oder Monaten nach einer Ausstellung. So hatte ich rund 5 Monate nach meiner Teilnahme beim Artist Project in Toronto eine Mail erhalten, dass man sich jetzt entschieden hat, ein paar meiner größten und teuersten Aufnahmen zu kaufen. Das alles wäre mit einem Online Anbieter nicht möglich gewesen.

Eines solltet ihr euch immer merken. Ihr seit der Fotograf, Ihr habt das Bild gemacht, Ihr bestimmt den Wert des Bildes und nicht der Online Vermarkter, der euch im besten Fall gerade mal 10-15 Prozent gibt!!!

Fotografie, Nachgedacht

Fazit nach zwei Jahren Bilder verkaufen…

28. November 2013

Kamera-Warenkorb - via Shutterstock

Vor etwas mehr als zwei Jahren habe ich drei Beiträge über das Thema “Die eigenen Fotografie vermarkten – keine Stockfotografie” geschrieben. Grund genug mal ein Resüme zu ziehen und auch zu hören, wie es euch in dieser Zeit mit dem Verkauf der eigenen Werke so ergangen ist.

Um es gleich vorweg zu nehmen, natürlich lässt sich meine Erfahrung der letzten zwei Jahre nicht pauschalisieren und es gibt mittlerweile vielleicht auch alternative Vertriebsmöglichkeiten als die, die ich euch damals vorgestellt habe.

Als ich mit der Fotografie angefangen habe und mich selbst sicher genug fühte, dass meine Bilder auch in anderen Wohnzimmern hängen sollten, habe ich mich damals beim noch relativ frischen Online-Verkaufsdienst fineartprint.de angemeldet und die ersten Aufnahmen hochgeladen. Obgleich ich anfangs noch relativ viele Aufnahmen für den Verkauf angeboten habe, hält sich die Größe meines derzeitigen Portfolios in Grenzen. Etwas mehr als 50 Aufnahmen stehen zum Verkauf, wobei seit bestimmt einem Jahr keine aktuellen Aufnahmen mehr hinzugekommen ist. Hauptgrund ist vor allem die geänderte Preisstruktur, die sich negativ auf die Künstlerprovision auswirkt. Da mein Free-Account kein Geld kostet, lösche ich ihn aber auch nicht. Es trudeln immer mal wieder Verkäufe ein, die aber die eigentliche Provision nicht wert sind.

Andere Online-Plattformen, wie Seenby.de, Whitewall oder Artflakes  verfolgen das gleiche Schema und auch wenn die Provision hier höher ist, die schiere Anzahl der verfügbaren Aufnahmen lässt einem kaum die Chance sich über gute Ausschüttungen zu freuen. Wenngleich sich beispielsweise Seenby rühmt, dass 90 Prozent der eingereichten Aufnahmen nicht zum Verkauf zugelassen werden, so finden sich immer noch abertausende sehr gute Fotografie im gesamten Portfolio. Das macht es für den einzelnen, der vielleicht gerade mal 5 Aufnahmen zum Verkauf anbietet, unheimlich schwer überhaupt etwas zu verkaufen. Ich selbst nutze die Plattformen mittlerweile hauptsächlich um im Web  gefunden zu werden. Sollte ein Verkauf rausspringen. Ok, gerne! Ansonsten sehe ich es als kostenlose Werbung meiner eigenen Aufnahmen.

Gerade für diejenigen unter euch, die sich mit der Fotografie ein nettes Zubrot verdienen wollen um sich hier und da etwas Equipment kaufen zu können oder auch anstehende Reisen zu finanzieren, sind die derzeitigen Online-Anbieter in meinen Augen keine Anlaufadresse mehr. Die Portfolio sind geradezu übersättigt mit sehr guten Aufnahmen und wenn man selbst nicht extrem auffallende Werke produziert, geht man einfach in der Masse unter.

Einen kleinen Lichtblick gibt es vielleicht. Haltet Ausschau nach neuen Vermarktern, bei denen ihr zu den ersten im Portfolio gehört. Auch wenn sich das nur auf die Anfangsphase bezieht, hier werdet ihr die eine oder andere Aufnahme verkaufen können. Bilder über die eigene Webseite zu verkaufen halte ich persönlich für Zeitverschwendung, außer ihr seit bekannt wie ein bunter Hund in der Fotowelt. Dann könnte sich das natürlich lohnen. Ich selbst und hier kann ich offen sprechen, verkaufe nur sporadisch über meine eigene Webseite. Mag vielleicht daran liegen, dass ich kein Shop-System integriert habe. Ist mir aber ehrlich gesagt egal.

Wie verkaufe ich denn jetzt und wo!? Nun, es gehört auch ein wenig Glück dazu und am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein. Ich glaube, ich hatte Glück einer von sehr wenigen ausgewählten Fotografen zu sein, die mit dem Premiumdienst von Shutterstock “Offset” zusammen arbeiten können. Verkauft werden hier hochpreisige Bilder-Downloads, dessen Provision äußerst fotografenfreundlich gestaltet ist. Ich darf euch leider nicht sagen, wie hoch die Provision ist. Sie stellt aber alles in den Schatten, was ich bis dato erhalten habe. Hierauf werde ich zukünftig mein Hauptaugenmerk in Sachen Bildverkäufe richten. Wie lange das läuft und ob es gut läuft ist noch nicht abzusehen. Der Premiumdienst startete erst vor ein paar Wochen offiziell.

Ja, wie ihr seht, es ist alles andere als rosig mit den Verkauf der eigenen Aufnahmen. Es braucht zum einen viel Zeit und der Zufall spielt ebeneso eine große Rolle. Den besten Tipp, denn ich euch geben kann, ist versucht euren eigenen Aufnahmen und den Namen so weit wie möglich zu streuen. Sei es in Fotocommunities, auf Online-Verkaufsplattformen oder auf den Social Media Kanälen. Die Reichweite wird euch vielleicht den zukünftigen Erfolg bringen, auch wenn man davon sicherlich nicht reich wird. Ich hoffe, dass ich euch jetzt keine Illusion genommen habe…

Wie sind eigentlich eure Erfahrunen in Sachen Bildervekäufe? Verkauft ihr schon oder überlegt ihr noch?

*Beitragsbild von Shutterstock

Fotografie, Nachgedacht

Die Provision – Komme mir leicht ver****** vor!

22. November 2011

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Fotografen oder vielmehr dessen Fotografien heute irgendwie weniger wert sind? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich vor ein paar Tagen eine Mail eines Unternehmens erhielt, dass sich für die Vermarktung meiner Aufnahmen interessierte.

Natürlich freut man sich als Fotograf, wenn die ersten Zeilen damit beginnen, dass man über eine Recherche nach „Fotokünstlern“ auf die eigene Webseite gekommen ist und sich für die dort gezeigten Motive sehr interessiert und sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnte, aber…. Soweit so gut!

Nachdem sich das Unternehmen ausführlich vorgestellt hat, geht’s ans Eingemachte. So plant man die Vermarktung exklusiver Fotografien diverser Künstler und übernimmt vom Druck über den Versand bis hin zum Marketing alles. Der Fotograf muss sich um nichts kümmern, außer eben die Bilder zu liefern. Man möchte den zukünftigen Kunden entsprechende Kunst für alle Wohnbereiche anbieten. Soweit so gut!

Nein, nicht gut! Hab ich da gerade etwas von exklusiv gelesen. Hmm, also exklusiv bedeutet ja, dass man das Recht zum Verkauf der Aufnahmen über einen einzigen Verkaufspartner abwickelt. Da ich aus der Mail nicht genau herauslesen konnte, was das Unternehmen mit „exklusiv“ genau meinte, habe ich eine Mail zurückgeschrieben.

Bevor ich euch die Antwort präsentiere, geht’s erst einmal weiter im Text. …..Sie erhalten eine attraktive Umsatzbeteiligung ab dem ersten Verkauf. Ach, dass ist ja schön – eine attraktive Umsatzbeteiligung ab dem ersten Verkauf. Da freue ich mich aber, dass ich nicht ab dem 10. Verkauf erst die entsprechende Kohle sehe. Da die Höhe dieser besagten Umsatzbeteiligung nicht genannt wurde, veranlasste mich dies meine erste Rückfrage dahingehend neu zu formulieren.

Die Antwort auf meine Fragen folgte prompt. „Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung…bla bla bla bla bla…. wir sind letzten Endes nur an solchen Bildern interessiert, die wir auch wirklich exklusiv anbieten könnten, also solche Bilder die sonst nirgends zum Verkauf angeboten werden. Auf ihrer eigenen Webseite könnten Sie sie auch weiterhin zeigen…..bla bla bla…. aufgrund unseres besonderen Geschäftsmodells können wir generell nicht mit wettbewerbsüblichen Provisionen mithalten…. bla bla bla…“ WTF!!!

Ok, gut – mit der Vermarktung einzelner exklusiven Aufnahmen könnte ich noch leben, aber zu lesen, dass man aufgrund eines besonderen Geschäftsmodells nicht mit wettbewerbsüblichen Provisionen mithalten kann und dann immer noch nicht die Höhe nennt, finde ich schon dreist. Wer ein bisschen informiert ist, der weiß, dass die durchschnittliche Provision bei Online-Galerien (und dieses Projekt wäre so ähnlich) nur bei rund 15 Prozent liegt und das ist meiner Meinung nach eh schon grenzwertig.

Obwohl ich bereits jetzt schon weiß, dass ich dort sicherlich meine Aufnahmen nicht vermarkten werden, habe ich dennoch eine Mail zurückgeschrieben um endlich die Höhe der Provision zu erfahren. Bis jetzt leider noch ohne Antwort.

Ehrlich gesagt finde ich diese Entwicklung traurig. Sind Fotografen, oder vielmehr dessen Fotografien in der heutigen Zeit tatsächlich weniger wert, nur weil vielleicht die Digitalkamera den Markt revolutioniert hat und es eine große Anzahl an sehr guten Fotografen gibt? Mir ist schon klar, dass die Vermarktung komplett übernommen wird und dies Geld kostet, doch es ist letzten Endes der Künstler, der die Aufnahmen erstellt. Müsste man hier nicht dem Künstler einen höheren Stellenwert einäumen und ja, ich bin mir sicher, dass es durchaus möglich ist. Man dürfte nur eben die Fotografien nicht zum Spotpreis anbieten. Erstens würden die Fotografen angemessen bezahlt, das Unternehmen macht auch noch Gewinn und der Kunde freut sich über eine exklusive Aufnahme, die nicht noch 10.000 Mal irgendwo anders hängt, oder nicht?

Update:
Gegen meinen Erwartungen habe ich heute nun doch die Antwort auf meine Frage nach der Höhe der Provision/Umsatzbeteiligung erhalten. So liegt diese zwischen 7-8 Prozent für exklusive Nutungsrechte!!! Echt, ich könnte kotzen – das darf doch nicht war sein Von mir jedenfalls werden sie keine Bilder bekommen… Danke fürs Gespräch

Fotografie, Nachgedacht

Teil 3 – Die eigenen Fotografien vermarkten – keine Stockfotos!

8. August 2011

Im dritten und letzen Teil der Beitragsreihe „Die eigenen Fotografien vermarkten – keine Stockfotos“ geht es um die Online-Kunstgalerie artflakes.com. Nach dem aktuellen Portfolio zu urteilen, geht artflakes.com noch einen Schritt weiter. Neben der klassischen, zeitgenössischen Fotografie, finden sich auch Grafiken und Illustrationen in der Online-Galerie. Das macht die Anmeldung nicht nur für Fotografen interessant…

Artflakes ist im Übrigen eine Marke der myGall GmbH, einem sehr bekannten Online-Druckdienstleister. Im Gegensatz zu den bereits vorgestellten Online-Kunstgalerien beschäftigt artflakes keine Bildredaktion/Jury, die hochgeladene Werke des Künstlers ablehnen könnte. Um es vorweg zu nehmen, eine Anmeldung als Künstler ist derzeit nur eingeschränkt möglich. Entweder ihr werdet von artflakes eingeladen oder aber ihr könnt auf der Webseite eure Mailadresse hinterlassen und wandert auf eine Warteliste. Zwar gibt es keine Bildredaktion für einzeln hochgeladene Aufnahmen, dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass euer Portfolio/Fotografiestil vor der Freischaltung des Accounts geprüft wird.

Während ihr bei den anderen Anbietern nur eine limitierte Anzahl von Werken zum Verkauf anbieten könnt (außer bei fineartprint), begrenzt artflakes den Bilderupload nicht – zumindest noch nicht. Ihr könnt also eure gesammelten Werke zum Verkauf anbieten. Dennoch würde ich hierbei auf die Qualität des eigenen Portfolios achten. Nach dem Hochladen der Fotos, steht die Zuordnung und Verschlagwortung des Werkes an. Abgesehen vom Werktitel empfehle ich euch die Schlagworte sinnvoll auszuwählen, denn diese wirken sich bei artflakes auch auf die Suchmaschinenergebnisse aus. Euer Name sollte auf keinen Fall fehlen.

Während ihr diese Zuordnung und Verschlagwortung durchführt, besteht die Möglichkeit den Verkaufspreis zu bestimmen. Das solltet ihr auch machen, denn der prozentuale Aufschlag zum Grundpreis ist eure Provision. Hier sind der Preisgestaltung natürlich keine Grenzen gesetzt. Angefangen von einem bis zu 1000 Prozent und darüber ist alles möglich. Allerdings würde ich es mit Festlegung der Provisionshöhe nicht übertreiben. Das bedeutet aber nicht, dass ihr eure Bilder und somit auch euch unter Wert verkaufen solltet – ganz nach dem Motto „Was nix kostet, ist auch nichts Wert“ würde ich die Provision moderat gestalten. Die Abrechung der verkauften Aufnahmen erfolgt monatlich.

Mein Fazit zu diesem Anbietern:
Sehr gut gefällt mir, neben dem unbegrenzten Upload, die freie Preisgestaltung der eigenen Werke die zum Verkauf angeboten werden. Hier genießt der Anbieter eindeutig eine Vormachtstellung. Natürlich ist die Festlegung des Verkaufspreis keine leichte Sache und sollte wohlüberlegt sein. Die Zuordnung und Verschlagwortung geht zwar nicht so einfach von der Hand wie bei seenby, ist aber dennoch übersichtlich und verständlich gestaltet. Da artflakes noch ein recht junger Anbieter ist, lassen sich derzeit keine verlässlichen Informationen über Verkäufe, Marketing usw. finden. Ein wenig negativ finde ich, dass auch Bildagenturen auf artflakes ihre Werke anbieten können. Diese haben meist mehre tausende Fotos im Portfolio und verdrängen eventuell den „kleinen“ Fotografen vom Markplatz. Für den Letzteren sollte eben Qualität statt Quantität im Vordergrund stehen.

Meine Empfehlung:
Ehrlich gesagt, hat jeder Anbieter seine Vorteile sowie Nachteile. Daher ist es schwierig nur einen einzigen Online-Galerie Anbieter zu präferieren. Den maximalen finanziellen Output erreicht ihr natürlich, wenn ihr bei Allen eure Werke anbietet. Ich empfehle euch allerdings grundsätzlich vorher genau die AGBs durchzulesen, um ungewollten Überraschungen betreffend der Verkaufslizenzen (Dauer, Limitierung, Provision, usw…) vorzubeugen.  Den Neuen unter euch würde ich zu seenby.de, whitewall.com oder artflakes.com. Warum? Weil diese Anbieter auch eine Rubrik „neue Bilder“ anbieten. Das ist in meinen Augen die beste Chance, die Aufmerksamkeit auf eure Werke zu lenken.

Kennt ihr artflakes und welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Anbieter gemacht? Auch würde mich grundsätzlich eure Meinung zum Thema Bilder verkaufen interessieren? Kennt ihr noch andere Anbieter?