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Wettbewerb

Fotografie, Mitgemacht

ND-Awards Photo Contest 2014

7. Januar 2014

ND-Award 2014 Poster

Die Langzeitbelichtungs-Fans unter euch kennen wahrscheinlich das ND-Magazin, welches unter anderem von Martin Stavars herausgegeben wird. Sein Buch hatte ich kürzlich auf BlogTimes vorgestellt.

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit und nun ist es soweit. Das Team des ND-Magazin veranstaltet erstmals einen Wettbewerb, welches den ND-Award 2014 vergibt und BlogTimes ist für diese Zeit ein Media Partner. Ich selbst werde an dem mit über 5.000 Dollar dotierten Wettbewerb nicht teilnehmen, würde mich aber freunen, den einen oder anderen von euch dort zu sehen.

Die eingereichten Aufnahmen werden übrigens von folgenden Jury berurteilt. Eileen O’Donnell (The Wall Street Journal, USA), Alexa Becker (Kehrer Verlag, Germany), Paul Greenaway (Greenaway Art Gallery, Australia), Amanda Gorence (Feature Shoot Magazine, USA) Seiji Komatsu (Emon Photo Gallery, Japan), Fernando Peracho (Valid Foto Gallery, Spain), Susan Spiritus (Susan Spiritus Gallery, USA), Kathrin Köhler (Immagis, Germany), Casey Hanrahan (Gilman Contemporary, USA), Renya Tanaka (Tokyo Arts Gallery, Japan), Rod Clark (Formatt-Hitech, USA), Thiago Guimaraes (Galeria Chroma, Brasil), Stephen Strother (Strother Fine Art, Germany), Veneta Zaharieva (PhotoBulletin, Bulgaria), Katy Daly (McGaw Graphics, USA), Jean-Paul Brunot (Editions Braun, France), Maciek Zielinski (Digital Camera Magazine, Poland).

Natürlich können auch Aufnahmen eingereicht werden, die ohne Filter aufgenommen wurden. Bis zum 15. März gibt es ein Early Bird Special. Der Wettbewerb selbst läuft bis zum 30. Juni 2014. Meiner Meinung nach genug Zeit um noch die eine oder andere Aufnahme machen zu können. Weitere Infos findet ihr unter www.ndawards.net

ND-Award Banner

Fotografie, Mitgemacht

Fotowettbewerbe – Auch nicht mehr das, was sie mal waren…

3. Oktober 2013

International Photography Awards - Ronny Ritschel

Ich sitze gerade in meinem Hotelzimmer in Dresden und in ein paar Stunden geht der nächste Workshop los. Genug Zeit noch einen kleinen Beitrag zu schreiben und zwar über ein Thema, was mich eigentlich schon länger beschäftigt – Fotowettbewerbe und damit meine ich nicht die for-free Teile, bei denen man ne Kompakte gewinnen kann.

Es geht vielmehr um die Bezahl-Wettbewerbe ala Prix de la Photographie de Paris oder International Photography Awards usw… Gibt ja unendliche viele von denen. Bis dato fand ich diese Wettbewerbe gerade im Hinblick für die eigenen Referenzen immer interessant. Auch sind die Teilnahmebedingungen transparent und nicht mit irgendwelchen komischen Nutzungsrechten Dritter durchsiebt.

Beim letzten Wettbewerb (International Photography Awards – IPA) habe ich mit sieben Einzelaufnahmen teilgenommen und dabei einen zweiten Platz in der Kategorie Architektur und sechs sogenannte Honorable Mention (HM) erhalten. Mit über 15.000 Aufnahmen aus über 100 Länder ist er einer der Wettbewerbe mit der größten Nutzerreichweite. Keine Frage, ich freue mich wie ein Schnitzel über den zweiten Platz aber die Vergabe der HMs hat mich nachdenklich gemacht. Vergeben wurden nämlich tausende, genau genommen ca. 9000 in den übergeordneten Kategorieren PRO und AMATEUR. Immerhin sind das zwei Drittel des gesamten Teilnahmefeldes. Das wiederum finde ich, macht den ganzen Wettbewerbs-Gedanken doch zu nichte. Ursprünglich dachte ich immer – Wow, ne HM! Sehr geil. Jetzt denke ich, dass ist rausgeschmissenes Geld.

Was bringt mir ein Wettbewerb, bei dem zwei Drittel der eingereichten Aufnahmen mit Auszeichnungen gewürdigt werden. Wo ist denn da der Wettbewerbs-Gedanke und kann man das dann noch als Erfolg kennzeichnen?? Also ich weiß nicht, ich werde zukünftig beim IPA nicht mehr teilnehmen. Bei so vielen Auszeichnungen ist doch auch die Nutzung als  zukünftige Referenzen hinfällig, oder nicht?

Wer von Euch hat eigentlich mal an Bezahl-Wettbewerben teilgenommen und wie seht ihr das ganze? Ach, ich wünsche euch noch einen schönen 3. Oktober!

 

Fotografie, Mitgemacht

Gewinner – Mein schönstes Foto aus 2012

13. Dezember 2012

Fast drei Tage lang habe ich mir jetzt die Aufnahmen aller Teilnehmer angeschaut, sortiert, wieder verworfen, hervorgeholt und neu bewertet. Ich kann euch sagen, das war gar nicht so einfach. Gerne hätte gerne jedem von euch etwas gegeben, aber ihr wisst ja wie das ist…

Nur die drei Fotografien hier vorzustellen und die Preise zu verteilen –  das wollte ich nicht und das ist auch nicht BlogTimes. Vielmehr möchte ich euch begründen, warum ich gerade diese Aufnahmen ausgewählt habe. Fangen wir mit dem Gewinner an.

Bereits nach dem ersten Blick auf die Aufnahme von Jochen Hürtgen wurde diese in den engeren Kreis aufgenommen. Sie konnte sich wirklich nur sehr knapp vor dem Zweitplatzierten schieben. Warum, lest ihr im nächsten Absatz. Nun zum Gewinner. Die Aufnahme wirkt in sich sehr harmonisch, begründet zum einen durch die Bildaufteilung und zum anderen durch die Linienführung. Es gibt keinen Störfaktor im Bild, der diese Ausstrahlung der Ruhe behindern würde. Die leichte dezentrale Anordnung des Horizonts gibt dem Bild die nötige Dynamik, damit es nicht langweilig wirken könnte. Ich kenne die Absicht des Autors nicht, warum er gerade dieses Foto gemacht hat, ob es gewollt oder nur ein Schnappschuss war. Letzteres bezweifle ich aber, dafür ist der Bildinhalt einfach zu perfekt aufgeteilt. Ich kann nur sagen – Bravo und herzlichen Glückwunsch an den Gewinner. Ich hoffe du wirst viel Spaß mit dem neuen Grafiktablett Intuos5 M touch von Wacom haben.

Knapp geschlagen auf dem zweiten Platz landet für mich die Aufnahmen von Phaetonix. Wie ihr sehen könnt, hat mich auch hier die Ruhe der Aufnahme fasziniert. Im Gegensatz zum Erstplatzierten wurde in diese Aufnahme noch ein zusätzlicher Ankerpunkt eingebaut – Das Segelboot. Sehr wahrscheinlich mit einer leichten Langzeitbelichtung aufgenommen verschwimmt das Boot zu ein leichten Silhouette, bleibt aber dennoch als Segelboot zu erkennen. Prinzipiell setzte ich diese Art der Gestaltung auch bei meinen Aufnahmen ein, allerdings benötigt der Betrachter bei solchen Aufnahmen einen „Halt“ im Bild. Ich hätte das Segelboot gerne als nicht verschwommenes Objekt im Bild gesehen. Das ist eigentlich auch der Grund, warum es auf den zweiten Platz landet – trotzdem sehr verdient. Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz. Du erhälst ein frisches Exemplar meines Buches. Ich hoffe, du wirst hier ein paar Anregungen für deine Art der Fotografie finden.

Der Drittplatzierte soll keineswegs als Letzter in dieser Reihenfolge gesehen werden. Allesamt sind für mich Gewinner des kleinen Fotowettbewerbs. Bei meiner Gesamtauswahl der Bilder war ich wohl von der „Ruhe “ geprägt und so viel meine Wahl für den dritten Platz auf Markus. Ich mag die zentrale Anordnung des Bildinhalts und auch den Faktor Mensch, der hier als fester Betrachtungspunkt gilt. Die Belichtungszeit von 30 Sekunden gibt dem Himmel die nötige Weichheit um nicht ablenkend zu wirken. Eines hätte ich allerdings bei der Aufnahme bedacht – Die Standortwahl der Person. Rein bildtechnisch gesehen, trennt der Horizont den Kopf der Person im Bild ab. Nicht destotrotz hat mir die Aufnahmen dennoch gefallen und daher verdient den 3. Platz erhalten. Auch Dir natürlich herzlichen Glückwunsch zur Platzierung und viel Spaß mit meinem Buch.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch im Namen von Wacom für die rege Teilnahme und zahlreichen Bildbeiträge für den Wettbewerb bedanken. Es war wirklich keine leichte Aufgabe. Die Gewinner bitte ich, mir ihre Kontaktdaten zukommen zu lassen.

 

 

Fotografie, Mitgemacht

Der Münchner Fotomarathon 2012

11. Mai 2012

Die Jungs von photowalkingmunich machen wohl keine halben Sachen… Bevor nun der mittlerweile der 50. Photowalk ins Haus steht, veranstalten die Jungs zusammen mit ihren Team den ersten Münchner Fotomarathon. Ich ziehe meinen Hut vor der gesamten Organisation, denn diese verlangt im Vorfeld alles von einem ab. Daher möchte ich ein wenig die Werbetrommel rühren, obwohl sie diese sehr wahrscheinlich nicht mehr benötigem.

Der Fotomarathon ist nicht nur ein Spaziergang, bei dem ihr einfach mit der Kamera drauflosknipst. Ganz im Gegenteil es ist eine fotografische Herausforderung, bei der innerhalb von 8 Stunden 12 Themen bewältigt werden müssen. Natürlich steht hier in erster Linie der Spass an der Sache und der Gemeinschaftssinn im Vordergrund, aber die entsprechende Leistung wird am Ende auch belohnt. Dafür haben Sie sich wirklich ins Zeug gelegt und bekannten Herstellern aus der Fotobranche so einige coole Preise abgeschwatzt.

Etwa vier Wochen danach wird im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung die Prämierung stattfinden. Eine ausgewählte Jury unabhängiger Fotografen und kreativer Köpfe wählt die Siegerserien aus. Im Anschluss werden die zehn besten Serien auf hochwertigem Material ausbelichtet und in einer ersten, 10-tägigen Ausstellung präsentiert. Weitere Ausstellungen folgen. Neben der Möglichkeit, das Publikum auf sich als Fotograf aufmerksam zu machen, winken den Siegern attraktive Preise. Allen voran der von Leica gestiftete Hauptpreis. Weitere Partner, die das Ereignis unterstützen, sind bisher u.a. Vanguard, Adobe, Wenzel, Addison-Wesley, Sunsniper, FotoDialoge, PhotoQueen und Dinkel.

Die ganze Geschichte läuft am 21.07.2012 in München und kommen können natürlich alle, die sich für die Fotografie begeistern – also nicht nur aus München und Umgebung.

Weitere Infos zum Fotomarathon findet ihr auf folgenden Webseite:  fotomarathonmuenchen.de