Schlagwort

Zeigen

Fotografie, Mitgemacht

Wie wars in Toronto?

12. März 2014

BlogTimes-IMG_1630

Schön, dass du fragst – es war überwältigend! Mit über 15.000 Besuchern in 3 Tagen hatte ich alle Hände voll zu tun und muss mich jetzt erstmal vom vielen Reden und Erklären erholen. Zahlreiche neue und interessante Kontakte wurden gemacht, was sich in den nächsten Wochen und Monaten erst zeigen wird, wie vielversprechend diese auch zukünftig sind.

Vom Umfang her war die Teilnahme am Artist Project meine bisher größte Veranstaltung und eines ist schon mal sicher. Ich bin nächstes Jahr wieder mit dabei, allerdings werde ich bis dahin noch ein paar Hausaufgaben machen und ein paar neue Projekte anstoßen. Vorallem im Hinblick auf Kreativit der Präsentation der Aufnahmen. Denn eines hab ich nach dieser Veranstaltung, bei denen alle Teilnehmer durch eine Jury ausgewählt worden, mitgenommen. Es geht noch mehr… und dafür werde ich mich ab und zu in meine kleine Werkstatt zurückziehen und basteln. Was genau, das erfahrt ihr sobald ich die nötige Ausrüstung zusammen habe. Ich werde das Rad zwar nicht neu erfinden und anhand der Besucherreaktionen hat der gute alte Print auch nicht ausgedient, aber ich habe so einiges gesehen, was mich zum Nachdenken angeregt hat.

Ich hatte übrigens mit knapp 30 Aufnahmen ein relativ großes Portfolio aufgestellt und gezeigt. Man sagt ja oft, weniger ist mehr, aber für eine breitgefächerte Darstellung meines Portfolios war es gerade richtig. Naja, vielleicht hätten auch zwanzig Aufnahmen gereicht. Bei der Auswahl der Aufnahmen habe ich mich für kleine Serien entschieden. So hatte ich neben typischen Landschaft und Städteansichten auch meine Streetfotografie gezeigt. In Sachen Formate hatte ich ebenfalls eine breite Auswahl um dem potenziellen Interessenten eine Vorstellung der Größen zu geben. Bigger ist Better ist nach wie vor meine Devise. Fotografien sollten großformatig präsentiert werden, gerade für die Urbane Fotografie. So kann sich der Betrachter viel länger im Bild „verlieren“ und genau das möchte man doch. Keiner will, dass man die Aufnahmen nur flüchtig betrachtet, oder nicht?

Es gibt im deutschsprachigen Raum natürlich auch ähnliche Veranstaltungen. Diese laufen vielfach unter den Begriffen wie Artist Festival, Kunstfestival oder auch Straßenfeste und bieten oft für wenig Geld entsprechende Teilnahmen an. Natürlich bleibt es nicht bei anfallenden Standgebühren. Das Portfolio will ja auch präsentiert werden und damit meine ich nicht nur Prints. Visitenkarten, Broschüren, vielleicht ein Ausstellungskatalog usw.. gehören genauso dazu wie eine ordentliche Beleuchtung und die Abwicklung von Verkäufen. Gerade wenn es das erste Mal ist, fallen hier natürlich Kosten an, die zunächst getätigt werden müssen. Dennoch kann ich euch sagen, es lohnt sich und damit meine ich nicht die Verkäufe. Natürlich habe ich mich über meine Verkäufe gefreut, aber die Inspiration und Kontakte die man auf solchen Veranstaltungen macht, sind oftmals mehr wert und zahlen sich erst Wochen oder gar Monate später aus.

Ich könnte euch jetzt hier meinen genauen Ablaufplan beschreiben, allerdings wäre ich dann Weihnachten noch nicht fertig. Wenn ihr allerdings Fragen habt, dann her damit. Vielleicht spielt ja der eine oder andere von Euch mit dem Gedanken sich mal auf dieses Abenteuer einzulassen und weiß noch nicht so recht wie und wo er anfangen soll.

Achja, ein paar eingerahmte prints habe ich noch übrig, falls hier Interesse besteht?! Natürlich alle signiert…

BlogTimes-IMG_1632