Fotografie

Woher nehmt ihr die Inspiration…

27. Januar 2011

… für eure kreativen Aufnahmen?

Im Zeitalter der Digitalfotografie kreative und originelle Aufnahmen zu erstellen ist meiner Meinung nach nicht unbedingt leichter geworden. Die Digitalkamera hat die Fotografie, ähnlich wie damals der 35mm Film oder die Polaroid Kamera, revolutioniert.

Doch erst das Medium Internet mit den Fotocommunities, Bildagenturen usw. überflutet uns mit all diesen Digitalaufnahmen. Ist das gut oder schlecht und wie kann ich mich davon inspirieren lassen, oder gibt es vielleicht noch weitere Ideenquellen?

Ob das gut oder schlecht ist, vermag ich ehrlicherweise nicht zu beurteilen. Ich denke es hilft, gerade wer mit der Fotografie beginnt kann sich durch die zahlreichen Fotocommunities Ideen und Anregungen für das eigene Foto holen. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob man etwas von Bildkomposition, Goldener Schnitt usw. versteht. Ob und wie einem ein Bild einem gefällt, dass kann man nicht erlernen! Ein Bild zu interpretieren schon – das ist aber eine andere Geschichte.

Auch bin ich mir sicher, wer sich für die Fotografie interessiert und diesen Weg, egal ob als Amateur,- oder Profifotograf  intensiv verfolgt, jeder seine eigene Linie früher oder später findet, oder wie seht ihr das?

Als ich mit der Fotografie angefangen habe. Das ist jetzt so 4 einhalb Jahre her, waren meinen Inspirationsquellen hauptsächlich Bücher über die Fotografie. Entweder Fotografiehandbücher oder Fotobücher bekannter Fotografen, weniger die Fotocommunities. Rückblickend lag es wohl an der Tatsache, dass ich zunächst mit der analogen Fotografie begonnen habe, bevor ich aufs digitale System umgestiegen bin.

Zu meinen Inspirationsquellen zählen Bücher von Terry Hope, Andreas Feininger, Torsten Andreas Hoffmann, Hartmuth Schroeder, Julien Busselle und zahlreiche Werke vom Galileo Design.

Mit dem Einstieg in die digitale Fotografie habe ich mich mehr und mehr in Fotocommunities herumgeschlagen. Weniger um die eigenen Bilder zu posten, sondern vielmehr als Ideenquelle für zukünftige Aufnahmen. Ehrlich gesagt, waren meine eigenen digitalen Aufnahmen mehr für den Müll, als für die Öffentlichkeit.

Wie macht ihr das eigentlich mit der Inspiration? Habt ihr auch Hilfsmittel, oder überkommt sie euch einfach?

Übrigens könnt ihr gerne in den Kommentaren euren eigenen Link zum kreativsten Foto posten…

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12 Kommentare

  • Antwort Björn Lischer 27. Januar 2011 um 21:19

    ich versuche, die bilder, die beim lesen im kopf entstehen, zu machen.

  • Antwort Claudia 28. Januar 2011 um 00:38

    Ich nehme mir vor zu fotografieren. Zum Beispiel im Wald. Ich finde eine schöne Stelle, stelle das Fahrrad ab, gehe ein Stück mit der Kamera, bleibe stehen. Stehe da eine ganze Weile und starre. Starre so lange, bis irgendetwas von der banalen Umgebung mein Auge reizt. Probiere es zu fotografieren. Laufe drumrum. Das ist manchmal schwer, die Geduld aufzubringen … manchmal klappt es auch nicht, dann kommt nur Durchschnittskost dabei raus :! .
    Ansonsten: Kunstausstellungen (auch fotografie-fern, hilft beim Sehen), Fotografen-Monografien, Zeitschriften wie Schwarzweiß oder fotoforum, Foto-Ausstellungen.

  • Antwort n1Ls 28. Januar 2011 um 10:05

    Woher ich die Inspiration nehme?
    Ich lese Blogs wie diese ; )

  • Antwort Woher nehmt Ihr die Inspiration? | ecophoto 29. Januar 2011 um 14:33

    […] einem fotografie-spezifischen Thema, angeregt durch einen Artikel bei BlogTimes. Es geht um die wichtige Frage: woher mit der Inspiration? Was inspiriert euch? Was kann man tun, wenn einen die Muse […]

  • Antwort Julia 29. Januar 2011 um 17:06

    Dein Artikel hat mich inspiriert mich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen. Schau mal vorbei http://www.ecophoto.de.

  • Antwort fotopunk 30. Januar 2011 um 03:45

    also erstmal finde ich es sehr wichtig ständig fotos von anderen zu betrachten. dadurch lassen sich viele arbeitsweisen sehr schnell erschießen und dann kann die ausgewählt werden, welche einem am besten passt.

    es gibt zwar auch die ansicht, dass ein fotograf sich nur auf sich selbst besinnen sollte, diese teile ich aber nur bedingt. fotos von anderen ermöglichen es einem 100 verschiedene blickwinkel in sekunden zu erfahren. das nach zu machen würde jahre dauern. außerdem setzen sie einem maßstäbe, was ein gutes bild ist. ohne vernünftige maßstäbe, fällt es vielen schwer sich zu entwickeln.

    dieser teil der inspiration betrifft natürlich fast nur den fotografischen part. für motive muss man einfach ein auge entwickeln. da helfen fotos zwar auch bedingt, wichtiger ist es aber mit offenen augen und der kamera in der hand die welt vor der haustür zu erkunden.

    lg micha

  • Antwort Ralf S. 3. Februar 2011 um 00:42

    Inspiration ? Ich liebe Technik, Menschen, Tiere und Natur. Wenn man offenen Auges durchs Leben geht, findet man häufig Motive die zum Foto einladen. Auch die Natur birgt oft aussergewöhnliche Situationen und Motive. Dies habe ich vor vielen Jahren noch versucht auf Dias festzuhalten , nach Anschaffung einer Digitalen Spiegelreflex vor kurzem werde ich versuchen diesen Weg fortzusetzen.

    ralf

  • Antwort Michi 5. Februar 2011 um 16:53

    Hab mir auch mal ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht. Allerdings auf meinem Blog, da es etwas ausführlicher ist… 🙂

    http://weitwinkliger.blogspot.com/2011/02/inspiration-doch-woher-nehmen.html

  • Antwort Mario 7. Februar 2011 um 08:35

    Ich lasse mich einerseits durch Bücher inspirieren und andererseits durch Bilder, die mir irgendwo, sei es im Netz, sei es im Straßenraum, auffallen. Das ist jedoch nur ein Weg um zu Ideen zu gelangen. Oft genug ist es einfach ein Thema, das ich mir stelle und das ich dann umzusetzen versuche.

  • Antwort Zeig mir deine Fotografie Webseite... | BlogTimes - Fotografieblog 17. März 2011 um 20:46

    […] Januar wollte ich von euch wissen, woher ihr die Inspiration für Eure Aufnahmen […]

  • Antwort Rückblick 2011 – Was dieses Jahr so alles passiert ist... | BlogTimes - Fotografieblog 21. Dezember 2011 um 10:13

    […] „Woher die Inspiration für die Fotos“ nehmen und „Landschaftsfotografie in Schwarzweiß“ ist ebenso ein Thema auf BlogTimes, wie auch der Gedanke dieses Jahr nach Island zu reisen. […]

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